Aktuelles

Fortlaufend aktuallisierte Informationen zum Coronavirus / Notbetreuung für Eltern / Faktencheck / Tipps für Familien / Multimediaangebote / Prüfungen finden statt

 

- Senatskanzlei:
Corona-Prävention in Berlin – Fragen und Antworten 
Wir informieren fortlaufend über den Umgang mit dem Coronavirus.
https://www.berlin.de/corona/
https://www.berlin.de/corona/faq/  
Schulen, Kitas und Berufsschulen:https://www.berlin.de/corona/massnahmen/schulen-und-kitas/

- Senatsgesundheitsverwaltung:
https://www.berlin.de/sen/gpg/service/presse/2020/

- Senatsbildungsverwaltung (SenBJF):
Informationen zum Coronavirus
https://www.berlin.de/sen/bjf/coronavirus/
FAQ
zu den Schul-Schließungen -| FAQ zu den Kita-Schließungen - FAQ zur Notbetreuung
https://www.berlin.de/sen/bjf/coronavirus/aktuelles/#faqschule
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Falschmeldungen zum Coronavirus. So machen Sie einen Faktencheck:
http://www.bea-charlottenburg-wilmersdorf.de/index.php/12-nachrichten/343-falschmeldungen-zum-coronavirus-so-machen-sie-einen-faktencheck
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Die besten neuen Erklärstücke zum Coronavirus

Nüchterne und gut recherchierte Fakten sind hilfreicher denn je, um die Lage zu verstehen. Wir haben die besten neuen Erklärstücke zum Coronavirus gesammelt.

 

Weitere Hinweise zur Schließung der allgemeinbildenden Schulen seit 17.03.2020 - Schreiben 4

Sehr geehrte Schulleiterinnen und Schulleiter,

nachfolgend gebe ich Ihnen - auch auf Grund zahlreicher Anfragen aus Ihrem Kreis - weitere Hinweise zu den Schulschließungen.

Notbetreuung in den Osterferien:

Zunächst möchte ich mich herzlichst bei Ihnen dafür bedanken, dass Sie in der aktuellen Krisensituation
die Notbetreuung an Ihren Schulen organisieren. Gegenwärtig werden an allen Berliner Schulen mehr als 2900 Schülerinnen und Schüler notbetreut. Das ist im Sinne der systemrelevanten Berufe ein wichtiger Beitrag zur Aufrechterhaltung der Versorgung und der öffentlichen Ordnung in unserer Stadt.
Nach unserer heutigen Einschätzung ist eine Notbetreuung auch in der Zeit vom 06.04. bis 17.04.2020 zwingend erforderlich. Ich bitte Sie daher, diese Notbetreuung durch proaktives Handeln rechtzeitig abzusichern und gebe Ihnen nachfolgende Hinweise:

Grundsätzlich gilt: In der genannten Zeit gibt es keine Ferienbetreuung, die Schulen bleiben geschlossen.
Wir erhalten jedoch den Notbetrieb für Kinder von Eltern aufrecht, die in systemrelevanten Berufen tätig sind (Berufsgruppen: siehe Webseite der Senatsverwaltung für Bildung:
https://www.berlin.de/sen/bjf/coronavirus/aktuelles/notbetreuung/).

A: Schulen, an denen vor Geltung der SARS-CoV-2-Eindämmungsmaßnahmenverordnung in den Ferien ein reguläres Angebot der ergänzenden Förderung und Betreuung bestand:

Wenn die ergänzende -Förderung und Betreuung an Ihrer Schule durch einen Träger der freien Jugendhilfe wahrgenommen wird, wird die Notbetreuung durch diesen gewährleistet. Die unten stehenden Ausführungen kommen dann zur Anwendung, wenn der freie Träger nicht über genügend Kapazitäten verfügt, um die Notbetreuung in ausreichendem Maß anbieten zu können.

An Schulen, an denen die ergänzende Förderung und Betreuung mit eigenem Personal angeboten wird, erfolgt die Notbetreuung in dieser Zeit in erster Linie durch diejenigen Erzieherinnen und Erzieher, die keinen Urlaub für die Osterferien vereinbart haben. Diese Erzieher/-innen sind in der Zeit vom 06.04. bis 17.04.2020 zum Dienst verpflichtet. Jedoch sollen diejenigen Erzieherinnen und Erzieher, die zu einer der Risikogruppen (schwanger, schwerbehindert, gleichgestellt, Ü60, sonstige besondere Risikogruppen - siehe auch Schreiben 3) gehören, nicht in der Notbetreuung in der Schule eingesetzt werden.

Ich bitte um eine Abfrage bei den Eltern, wie viele Kinder der systemrelevanten Berufsgruppen die Notbetreuung in der ursprünglichen Ferienzeit in Anspruch nehmen wollen. Bitte stellen Sie im Anschluss fest, ob die Zahl der Erzieher/-innen, denen für die Ferien kein Urlaub bewilligt worden war, und die präsent sein werden, ausreicht.

Wenn sie feststellen, dass generell oder für einzelne Tage nicht genügend Erzieher/-innen präsent sein werden, bitte ich um Abfrage, ob sich Lehrkräfte freiwillig (ggf. auch für einzelne Tage) oder Erzieher/innen (die einen Urlaub beantragt haben) für eine Betreuung in den Osterferien zur Verfügung stellen. In diesem Fall würde für Erzieher/-innen der bereits bewilligte Urlaub ganz oder teilweise rückgängig gemacht werden, wobei der Urlaubsanspruch selbstverständlich erhalten bleibt. Achten Sie bitte möglichst darauf, dass im Fall einer Verschiebung des Urlaubs von Erzieherinnen und Erziehern die Betreuung in den Sommer- und Herbstferien gesichert bleibt.

B: Schulen, an denen vor Geltung der SARS-CoV-2-Eindämmungsmaßnahmenverordnung in den Ferien kein reguläres Angebot der ergänzenden Förderung und Betreuung bestand (hier: grundständige Gymnasien):
Ich bitte Sie darum, auch an Ihren Schulen die Notbetreuung in der Zeit vom 06.04. bis 17.04.2020 aufrecht zu erhalten. Dazu räume ich Ihnen zwei unterschiedliche Möglichkeiten ein, über die Sie in eigener Verantwortung entscheiden können:

B1: Sie betreuen die Schülerinnen und Schüler an Ihrer eigenen Schule und ziehen aus zwingenden dienstlichen Gründen zur Betreuung Lehrkräfte auf freiwilliger Basis zu dieser Tätigkeit heran.

B2: Sie treten in Kooperation mit einer räumlich benachbarter., Grundschule (dies gilt nur für grundständige Gymnasien) und verlagern die Notbetreuung in einvernehmlicher Absprache mit der Schulleitung der Grundschule und mit den betreffenden Eltern an die Grundschule. Da es sich nach meiner Kenntnis ausnahmslos um sehr wenige Schülerinnen und Schüler handelt, kann eine Grundschule, die ohnehin eine Notbetreuung anbietet, diese Unterstützungsleistung in der Regel problemlos übernehmen.

Kinder ohne Vertrag in der Notbetreuung (Freie Träger):

Bei der Notbetreuung handelt es sich um ein schulisches Angebot. Eine Übertragung der Aufsichtspflicht durch die Eltern durch Vertrag ist nicht erforderlich. Die Aufsichtspflicht des Trägers bzw. seines Personals entsteht dadurch, dass es in dem schulischen Angebot zur Betreuung der durch die Schule benannten Kinder eingesetzt wird. Dies ist vergleichbar zu der außerunterrichtlichen Förderung und Betreuung, wo auch nicht alle Kinder in einem Vertragsverhältnis mit dem Träger der freien Jugendhilfe stehen, trotzdem aber alle Kinder einer Klasse zeitweise vom Personal des freien Trägers beaufsichtigt werden.

Begleitung der Schülerinnen und Schüler in den Osterferien

Ich bitte darum, dass den Schülerinnen und Schülern in dieser besonderen, uns alle herausfordernden Situationen weiterhin Lernangebote unterbreitet werden und der Kontakt zu den Schülerinnen und Schüler auch über die Osterferien hinweg gehalten wird. Das gilt insbesondere für die verantwortlichen Lehrkräfte der Prüfungskandidatinnen und -kandidaten, die kurz vor den Prüfungen zum MSA, eBBR oder Abitur stehen.

Abitur- und MSA-Prüfungen:

Zur Durchführung der Prüfungen erhalten Sie Hinweise in einem gesonderten·Schreiben. Ich bitte Sie jedoch bereits jetzt vorsorglich darum, einen Organisationsplan für den Fall zu erarbeiten, dass die Schulschließung anhält, die Durchführung von Prüfungen im Rahmen der Eindämmungsmaßnahmenverordnung jedoch zulässig ist.

Schutzausrüstung:

Vereinzelt haben uns Anfragen von Schulleitungen und Dienstkräften in der Notbetreuung mit der Bitte um Stellung von Schutzausrüstung erreicht. Ich bitte um Verständnis dafür, dass in der aktuellen Krisensituation die knappen Ressourcen vor allem für die Beschäftigten der Gesundheitseinrichtungen zur Verfügung gestellt werden müssen.

Hotline des Arbeitsmedizinischen Dienstes für Beschäftigte an Berliner Schulen:

Im Anhang dieser Mail finden Sie einen Flyer unseres betriebsmedizinischen Dienstes. Bitte nehmen Sie die entsprechenden Informationen zur Kenntnis und nutzen Sie und alle Beschäftigten der öffentlichen allgemeinbildenden Schulen bei Bedarf auch das Angebot der Hotline. Bitte machen Sie dieses Angebot auf geeignetem Weg allen Beschäftigten zugänglich.

Finanzierungsfragen:

Derzeit gehen im Referat II A zahlreiche Anfragen zu Finanzierungsfragen von Angeboten durch Träger und Dienstleister ein. Wir arbeiten im zuständigen Referat mit Hochdruck daran, Ihnen in Kürze umfassende Antworten zu diesen Fragen zu geben.· Bitte haben Sie bis dahin noch etwas Geduld; es gelingt aktuell nicht, jede Einzelfrage dazu zu beantworten. Für Ihr Verständnis danke ich Ihnen sehr.

 

 

KMK: Prüfungen finden wie geplant statt

"Die Kultusministerkonferenz hat heute folgenden Beschluss gefasst:
1.
Die Kultusministerkonferenz bestärkt ihren Beschluss vom 12. März 2020, wonach die Länder die erreichten Abschlüsse des Schuljahres 2019/20 auf der Basis gemeinsamer Regelungen gegenseitig anerkennen werden.
2.
Sie betont, dass alle Schülerinnen und Schüler keine Nachteile aus der jetzigen Ausnahmesituation haben werden und dass sie noch in diesem Schuljahr ihre Abschlüsse erwerben können.
3. Die Prüfungen, insbesondere die schriftlichen Abiturprüfungen, finden zum geplanten bzw. zu einem Nachholtermin bis Ende des Schuljahres statt, soweit dies aus Infektionsschutzgründen zulässig ist. Schülerinnen und Schüler müssen eine ausreichende Zeit zur Vorbereitung erhalten. Die Prüfungen können auch in geschlossenen Schulen stattfinden, sofern es keine entgegenstehenden Landesregelungen gibt.
4. Die Länder können ausnahmsweise auf zentrale Elemente aus dem Abituraufgabenpool verzichten und diese durch dezentrale Elemente ersetzen
5. Zum heutigen Zeitpunkt stellen die Länder fest, dass eine Absage von Prüfungen nicht notwendig ist. Die Länder stimmen sich eng in der KMK über das weitere Vorgehen ab."
https://www.kmk.org/aktuelles/artikelansicht/kmk-pruefungen-finden-wie-geplant-statt.html

Siehe auch:
- https://www.spiegel.de/panorama/abitur-coronavirus-so-wurde-der-abi-streit-beigelegt-a-a670b91e-e5f2-4d10-a9fa-dbbf080aed73
-
https://www.berliner-zeitung.de/gesundheit-oekologie/abiturpruefungen-sollen-wie-geplant-stattfinden-li.5643

- https://www.tagesspiegel.de/berlin/das-abitur-und-die-coronakrise-abiturpruefungen-sollen-in-diesem-schuljahr-stattfinden/25680716.html
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Mehr Eltern haben nun Anspruch auf Notbetreuung in Kitas und Schulen

Pressemitteilung vom 21.03.2020

"Der Senat stellt sich den Herausforderungen durch die Corona-Pandemie: Bisher haben die Kinder von Eltern/Sorgeberechtigen, die in bestimmten systemrelevanten Berufen arbeiten, einen Anspruch auf Notbetreuung in den Kitas und in den Schulen der Grundstufe 1 bis 6. Das galt bisher jedoch nur dann, wenn beide Eltern in systemrelevanten Berufen arbeiten und sie keine andere Möglichkeit der Kinderbetreuung hatten. (...)
Die strikte Regelung, dass beide Elternteile in den festgelegten systemrelevanten Berufsgruppen arbeiten müssen, wird demnach für einige dieser definierten Berufsgruppen aufgehoben. Künftig gilt, dass in einigen dieser ausgewählten Berufsgruppen nurmehr ein Elternteil dort tätig sein muss. Damit sollen besondere Härtefälle künftig vermieden werden.

Diese „Ein-Elternregelung“ gilt künftig für folgende systemrelevante Berufsgruppen:
- Gesundheitsbereich (ärztliches Personal, Pflegepersonal und medizinische Fachangestellte, Reinigungspersonal, sonstiges Personal in Krankenhäusern, Arztpraxen, Laboren, Beschaffung und Apotheken)
- Pflege
- Polizei
- Feuerwehr
- Justizvollzug
- Behindertenhilfe
- Einzelhandel (Lebensmittel- und Drogeriemärkte)."

https://www.berlin.de/sen/bjf/service/presse/pressearchiv-2020/pressemitteilung.910198.php
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Verlegung aller Abitur- und MSA-Prüfungen, die vor den Osterferien angesetzt waren

Pressemitteilung vom 21.03.2020

"Wegen der Corona-Pandemie sind weitreichende Einschränkungen zur Vermeidung sozialer Kontakte unabdingbar. Vor diesem Hintergrund hat die Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie nun entschieden, die Abiturprüfungen für die Zeit vor den Osterferien abzusagen und auf einen späteren Termin zu verschieben. Dies gilt auch für alle Prüfungen zum Mittleren Schulabschluss, die vor den Osterferien durchgeführt werden sollten. Dieser Schritt ist auch deshalb notwendig, weil das Land Berlin in den nächsten Tagen alle öffentlichen Ansammlungen von mehr als 10 Menschen untersagen wird.

Trotz aller bereits getroffenen Vorkehrungen für die Prüfungen (Mindestabstand etc.) kann derzeit nicht sichergestellt werden, dass sich die Prüflinge vor oder nach der jeweiligen Prüfung nicht in Gruppen versammeln, um sich auszutauschen. Viele Jugendliche sind sich der Ernsthaftigkeit der Lage noch nicht bewusst und suchen die Nähe zu ihren Mitschülerinnen und Mitschüler. Genau dies aber soll aus Gründen des Infektionsschutzes verhindert werden.(...)

Alle schriftlichen Abiturprüfungen mit zentralen Prüfungsaufgaben, deren Termine vor den Osterferien liegen, werden auf den jeweiligen Nachschreibetermin verlegt.

Schriftliche Abiturprüfungen mit dezentralen Aufgabenstellungen und weitere Abiturprüfungen, für welche die Termine schulintern festgelegt worden sind (mündliche Prüfungen, Präsentationsprüfungen), müssen neu terminiert werden, sofern dafür bisher Termine vor den Osterferien festgelegt waren.

Bei Abiturprüfungen mit dezentralen Aufgabenstellungen werden bei Terminverlegungen die Aufgaben eingesetzt, die von den Fachberaterinnen und Fachberatern als Erstvorschlag ausgewählt wurden.

Die Regelungen für die Prüfungstermine nach den Osterferien haben weiterhin Bestand ebenso wie die Entscheidung der Schulleitungen zu den möglichen Terminverlegungen dieser Prüfungen. Je nach Lage der Dinge können sich weitere Veränderungen ergeben."

https://www.berlin.de/sen/bjf/service/presse/pressearchiv-2020/pressemitteilung.910215.php

Terminverlegung aller Prüfungen zum Mittleren Schulabschluss und zum Abitur, deren Termine vor den Osterferien angesetzt waren
https://www.berlin.de/sen/bjf/coronavirus/aktuelles/schulpersonal/2020_03_21_brief-an-schulen-_verlegung-von-pruefungen.pdf
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I
nfobriefe - Informationen für Schulleitungen, Lehrkräfte, Erzieherinnen und Erzieher, weiteres pädagogisches und nicht-pädagogisches Personal an Schulen
https://www.berlin.de/sen/bjf/coronavirus/aktuelles/schulpersonal/
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SIBUZ Infobrief extra: Wenn die Schule zu Hause stattfindet – Tipps für Familien
http://www.bea-charlottenburg-wilmersdorf.de/index.php/informationen-aus-der-senatsbildungsverwaltung/344-sibuz-infobrief-extra-wenn-die-schule-zu-hause-stattfindet-tipps-fuer-familien

Anregungen des Grundschulverbands
https://grundschulverband.de/schulausfall-wegen-corona/

Siehe auch:
https://www.tip-berlin.de/corona-schule-zu-eltern-ratlos-werden-wir-jetzt-alle-quereinsteiger-lehrer/

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Tipps, Hilfe und Beratungsangebote für Familien
https://www.berlin.de/sen/bjf/coronavirus/aktuelles/familien/

 

Frank Heldt und Stephanie Loos
Kinder und Jugendliche mit Behinderung bzw. Förderbedarf - Informationen zur Corona-Krise
https://leaberlin.de/267-aktuelles/3902-kinder-und-jugendliche-mit-behinderung-bzw-foerderbedarf-informationen-zur-corona-krise
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Digitale Angebote

Mit Kindern gut durch die Corona-Zeit kommen
https://www.bildungsserver.de/Kinderbetreuung-in-der-Corona-Krise-12757-de.html

Lernraum Berlin - Die Lernplattform der Berliner Schulen
https://www.lernraum-berlin.de/start/

Schulfrei heißt nicht lernfrei! - Digitales Lernen in der Corona-Krise
https://www.bildungsserver.de/Digitales-Lernen-zuhause-12754-de.html

Lehrbuchabteilung von Wikipedia - Digitale Schulbücher
https://de.wikibooks.org/wiki/Regal:Schule 

Kostenlose Lernspiele für die Grundschule und die Sekundarstufe I und II
https://www.bildungsserver.de/Spiel-Spass-und-Spannung-12511-de.html

 

Schulfernsehen:

„Planet Schule – Lernen, wenn die Schule zu ist“ – Videoangebot in der ARD-Mediathek
https://www.ardmediathek.de/ard/more/74JdEMykrGtE37CpWmS2Cg/lernen-wenn-die-schule-zu-ist

„Aktion Schulstunde“ des RBB mit Filmen, Arbeitsblättern, Projekt- und Spielideen für den Unterricht
https://www.rbb-online.de/schulstunde/

„MDR Wissen Schulstunde“ (täglich um 11 Uhr)
https://www.mdr.de/wissen/bildung/mdr-wissen-schulstunde-unterricht-trotz-corona-100.html

Mikado - Das Kinderradio von NDR Info (täglich Montag bis Freitag 9-13 Uhr)
https://www.ndr.de/nachrichten/info/sendungen/mikado/index.html

„Planet Schule – Schulfernsehen multimedial“ Multimediales Angebot von SWR & WRD
https://www.planet-schule.de/

„Schule daheim“ ein Video-Lernangebot des Bayrischen Rundfunks
https://www.br.de/mediathek/rubriken/themenseite-schule-daheim-100

„Digitales Klassenzimmer“ – Videoangebot in der ZDF-Mediathek
https://www.zdf.de/wissen/schulersatzprogramm-100.html

Gemeinsam zuhause“ – angepasstes Programm des KiKa
https://www.kika.de/erwachsene/aktuelles/gemeinsam-zuhause-118.html
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Bundeszentrale für politische Bildung

Newsletter März 2020: Digitale Bildung

"Sehr geehrte Lehrerin, sehr geehrter Lehrer,
die beschlossenen deutschlandweiten Schulschließungen stellen die Schulen vor die nicht zu unterschätzende Herausforderung den Unterricht vorübergehend aus der Ferne zu gestalten. Aber vielleicht liegt hierin auch eine Chance: Die neuen weitreichenden Möglichkeiten digitaler Bildung – auch im dezentralen Lernen mit Online Materialien, werden häufig kaum gekannt oder ausgeschöpft. Die März-Ausgabe des Schulnewsletters greift diese aktuelle Situation auf. Für die politische Bildung wird versucht besonders geeignete Materialien und Artikel zusammenzustellen, die in dieser beispiellosen Phase eingesetzt werden könnten."
Mehr: https://www.bpb.de/306645/newsletter-maerz-2020-digitale-bildung 

Die Politikstunde
Wir streamen zu Politik, Gesellschaft und Wirtschaft
https://www.bpb.de/lernen/digitale-bildung/306590/die-politikstunde?pk_campaign=nl2020-04-01&pk_kwd=306590
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Was Schüler, Eltern und Lehrer erwartet

16.03.2020
Die Coronavirus-Pandemie zwingt Berlins Kitas und Schulen zu langen Schließungen. Wie sind sie organisiert, wer darf in Notbetreuung, was ist mit den Prüfungen?
Mehr: https://www.tagesspiegel.de/berlin/schulen-und-kitas-schliessen-wegen-coronavirus-was-schueler-eltern-und-lehrer-erwartet/25646432.html

Corona-Newsblog
https://www.berliner-zeitung.de/mensch-metropole/283-menschen-mit-coronavirus-in-berlin-infiziert-li.77734

Coronavirus in Berlin – das müssen Sie wissen, hier bekommen Sie Hilfe
https://www.tagesspiegel.de/berlin/kitas-schulen-schliessungen-coronavirus-in-berlin-das-muessen-sie-wissen-hier-bekommen-sie-hilfe/25616798.html



Kita- und Schul-Notbetreuung für Eltern mit systemrelevanten Berufen

Pressemitteilung vom 15.03.2020

In Berlin werden ab dem 17. März alle Kitas und allgemeinbildenden Schulen geschlossen. Für die Kita-Kinder und Schulkinder der Grundstufen 1 bis 6 wird es eine Notbetreuung geben. Die Notbetreuung kann nur von Eltern in Anspruch genommen werden, die in systemrelevanten Berufen arbeiten und keine andere Möglichkeit einer Kinderbetreuung organisieren können. Der Senat von Berlin hat sich auf folgende anspruchsberechtigte Berufsgruppen für die Kita- und Schulnotversorgung verständigt:

  • Polizei, Feuerwehr und Hilfsorganisationen
  • Justizvollzug
  • Krisenstabspersonal
  • Betriebsnotwendiges Personal von BVG, S-Bahn, BWB, BSR, weiterer Unternehmen des ÖPNV sowie der Ver- und Entsorgung, Energieversorgung (Strom, Gas)
  • Betriebsnotwendiges Personal im Gesundheitsbereich (insbesondere ärztliches Personal, Pflegepersonal und medizinische Fachangestellte, Reinigungspersonal, sonstiges Personal in Krankenhäusern, Arztpraxen, Laboren, Beschaffung, Apotheken)
  • Betriebsnotwendiges Personal im Pflegebereich
  • Betriebsnotwendiges Personal und Schlüsselfunktionsträger in öffentlichen Einrichtungen und Behörden von Bund und Ländern, Senatsverwaltungen, Bezirksämtern, Landesämtern und nachgeordneten Behörden, Jobcentern und öffentlichen Hilfeangeboten und Notdienste
  • Personal, das die Notversorgung in Kita und Schule sichert
  • Sonstiges betriebsnotwendiges Personal der kritischen Infrastruktur und der Grundversorgung

https://www.berlin.de/rbmskzl/aktuelles/pressemitteilungen/pressemitteilung.906919.php

- https://www.berlin.de/sen/bjf/coronavirus/aktuelles/
- https://www.berlin.de/sen/bjf/

Schulschließungen der allgemeinbildenden Schulen und “Online Lernen“
https://www.berlin.de/sen/bjf/coronavirus/aktuelles/schulpersonal/200316_onlinelernen.pdf


Berlin schließt Schulen und Kitas

Um die weitere Verbreitung des Corona-Virus zu bremsen, kommt es darauf an, die sozialen Kontakte stark zu reduzieren und Risikogruppen zu schützen.
Aus diesem Grund wird Berlin ab nächster Woche die Schulen und Kitas bis zum Ende der Osterferien (17. April 2020) schließen.
Es ist Teil des Maßnahmepakets, das der Senat heute beschlossen hat.
Zu den einzelnen Maßnahmen teilt Sandra Scheeres, Senatorin für Bildung, Jugend und Familie, mit:

Schulschließungen

  • Als erstes schließen am Montag, 16. März 2020, die Oberstufenzentren. Schüler und Schülerinnen der OSZ sind Jugendliche und junge Erwachsene. Es ist keine Notbetreuung erforderlich.
  • Am Dienstag, 17. März 2020, schließen die allgemeinbildenden Schulen. Es finden auch keine Schülerfahrten, Exkursionen oder sonstige schulischen Veranstaltungen statt.
  • Die allgemeinbildenden Schulen werden die Notbetreuung für Kinder in den Grundstufen 1 – 6 übernehmen, deren Eltern in sogenannten systemrelevanten Berufen arbeiten. Die Berufsgruppen werden von der Senatsverwaltung für Gesundheit, Pflege und Gleichstellung definiert.
  • Die Durchführung aller Prüfungen, die abschlussrelevant sind, ist sicherzustellen. Dies umfasst neben den schriftlichen Prüfungen ausdrücklich auch die mündlichen und dezentralen Prüfungen. Schülerinnen und Schüler erscheinen zu den Prüfungsterminen in der jeweiligen Schule. Weitere Informationen zu Prüfungen und Nachprüfungen erfolgen in Kürze.
  • Senatorin Scheeres betont: „Wir wollen sicherstellen, dass Schüler und Schülerinnen keine Nachtteile für ihren weiteren Bildungsweg haben. Selbstverständlich stimmen wir Regelungen zu zentralen Prüfungen auch mit den anderen Bundesländern ab.“
  • Bis auf weiteres müssen sich Schulleitungen, Lehrkräfte und das pädagogische Personal auf ihren Dienststellen einfinden. Über die Einsatzzeiten entscheiden die Schulleitungen nach jeweiliger Erfordernis.
  • Zur Aus-, Fort- und Weiterbildung von Lehrkräften: Das StEPS und die Schulpraktischen Seminare werden ihre Lehrveranstaltungen über digitale Kommunikation durchführen (Moodle, Lernraum). Veranstaltungen der regionalen Fortbildungen werden abgesagt, das Medienforum für den Publikumsverkehr geschlossen.

Kindertagesbetreuung

  • Alle Kindertageseinrichtungen werden ab Dienstag, 17. März 2020, bis einschließlich Freitag, 17. April 2020, geschlossen.
  • Zur Aufrechterhaltung von systemrelevanten Infrastrukturen (u.a. Gesundheitswesen, öffentliche Sicherheit, Versorger) wird die Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie mit Unterstützung der Kita-Träger ein auf ein notwendiges Maß beschränktes Notversorgungssystem zur Kindertagesbetreuung aufrechterhalten.
  • Das System der Notfallversorgung soll 15 Prozent des derzeitigen Kita-Angebots umfassen. Diese Kitaplätze werden Eltern vorbehalten sein, die in systemrelevanten Infrastrukturen arbeiten und zudem nicht in der Lage sind, eine private Betreuung zu ermöglichen.
  • Das Notversorgungssystem wird flächendeckend im Land Berlin (d. h. in allen Bezirken) aufrechterhalten. Darüber hinaus werden Einrichtungen in der Nähe systemrelevanter Einrichtungen und Institutionen (z. B. Charité, Vivantes) einbezogen.
  • Das Notversorgungssystem wird von den Kita-Eigenbetrieben des Landes Berlin und den freien Trägern gemeinsam bereitgestellt. Die im Rahmen des Notfallsystems öffnenden Einrichtungen werden bis Montagabend, 16. März 2020, benannt und auf den Internet-Seiten der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie veröffentlicht. Dort werden auch Informationen veröffentlicht, wer die Notfallbetreuung in Anspruch nehmen kann und wie das Verfahren ist.
  • Sofern im Zeitverlauf Anpassungen am Notfallsystem vorgenommen werden müssen (z. B. Kita-Schließungen auf Grund von Corona, ggf. Erweiterungen), wird kompensatorisch auf die regelhaft finanzierten Angebote und Ressourcen der Kindertagesbetreuung zurückgegriffen.
  • Die Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie wird eine zentrale Anlaufstelle für Kita-Träger zur Klärung von Fragen einrichten (u. a. Klärung von Betreuungsanfragen von Eltern im Hinblick auf die o. g. Zielgruppe).
  • Es wird eine Arbeitsgruppe, bestehend aus Verbänden, Eigenbetrieben, Jugendämtern und Senatsverwaltung gebildet, die den Prozess der Notfallversorgung kontinuierlich begleitet, um bei Bedarf nachzusteuern.
  • Träger und Kitas werden über die vereinbarten Maßnahmen durch ein Trägerschreiben informiert. Darüber hinaus wird ein Elternschreiben bereitgestellt, welches über die Träger und Einrichtungen versendet wird.
  • Angebote der Kindertagespflege sollen zunächst aufrechterhalten bleiben werden, da es sich um familienähnliche Angebote in Kleingruppen handelt. Die Situation wird laufend neu bewertet.

FAQ zu den Schließungen


Mehr Infos

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