Aktuelles

Fortlaufend aktuallisierte Informationen zum Corona-Virus (SARS-CoV-2) und Schule - 2021 - Faktencheck / Tipps

Stand 21.01.2021

Zum Teil 1 mit weitere Informationen, Untersuchungen, Stellungnahmen, Ratgebern insbesondere für und aus dem Jahr 2020:
http://www.bea-charlottenburg-wilmersdorf.de/index.php/8-bea-ueber-uns/346-fortlaufend-aktuallisierte-informationen-zum-coronavirus-notbetreuung-fuer-eltern-faktencheck-tipps-fuer-familien-multimediaangebote-pruefungen-finden-statt

Siehe auch:
Falschmeldungen zum Coronavirus. So machen Sie einen Faktencheck:
http://www.bea-charlottenburg-wilmersdorf.de/index.php/12-nachrichten/343-falschmeldungen-zum-coronavirus-so-machen-sie-einen-faktencheck    
Digitale Angebote / Schulfernsehen / Online Tools / Datenschutz:
http://www.bea-charlottenburg-wilmersdorf.de/index.php/8-bea-ueber-uns/345-digitale-angebote-schulfernsehen-online-tools
Wenn die Schule zu Hause stattfindet – Tipps für Familien / Mit Kindern gut durch die Corona-Zeit kommen (Mehrsprachig) SIBUZ Infobrief:
http://www.bea-charlottenburg-wilmersdorf.de/index.php/8-bea-ueber-uns/344-sibuz-infobrief-extra-wenn-die-schule-zu-hause-stattfindet-tipps-fuer-familien

 

 

Aktuelle Meldungen:

 

21.01.2021
Fünf Stück pro Person. Berliner mit geringem Einkommen erhalten Masken gratis
Zur berechtigten Gruppe zählen alle, die Transferleistungen empfangen. Um die Verteilung sollen sich die Bezirke kümmern.
Mehr: https://www.tagesspiegel.de/berlin/fuenf-stueck-pro-person-berliner-mit-geringem-einkommen-erhalten-masken-gratis/26841114.html

 


20.01.2021
Präsenzpflicht an Schulen bis 14. Februar ausgesetzt: Notbetreuung wird weiterhin angeboten

Im Lichte der Entscheidungen, die die Konferenz der Regierungschefinnen und -chefs der Länder gemeinsam mit der Bundeskanzlerin beschlossen haben, hat der Senat in Abstimmung mit Bildungssenatorin Sandra Scheeres heute für den Schulbereich Folgendes festgelegt:

• Die Präsenzpflicht bleibt bis zum 14. Februar 2021 für alle Schülerinnen und Schüler der Berliner Schulen ausgesetzt. Damit gelten die am 8. Januar festgelegten Regelungen für die Berliner Schulen grundsätzlich weiter.

• Es wird weiter eine Notbetreuung angeboten. Dafür hat die Senatsinnenverwaltung eine aktualisierte Liste der sogenannten systemrelevanten Berufe erstellt (KRITIS-Liste). Diese Notbetreuung kann in Anspruch genommen werden, wenn ein Elternteil einen solchen Beruf ausübt, auch Alleinerziehende haben einen Anspruch auf Notbetreuung.

• Abschlussklassen können weiter im schulisch angeleiteten Lernen zu Hause oder im Wechselunterricht in kleinen Gruppen unterrichtet werden.

• Die Winterschule Berlin für sozial benachteiligte Schulanfängerinnen und Schulanfänger und Jugendliche findet wie geplant in den Winterferien statt.

• Die Schulen machen weiterhin zusätzliche Förderungs- und Unterstützungsangebote für benachteiligte Schülerinnen und Schüler. Bei Bedarf, etwa bei der Gefährdung des Schulabschlusses, sollen Lernangebote in Kleingruppen durchgeführt werden.

• Die Teilnahme an den Vergleichsarbeiten Vera 3 und Vera 8 wird in diesem Jahr freiwillig sein.

• Die Schulinspektion wird bis zum Ende des Schuljahres 2020/21 ausgesetzt.

• Zeugnisse werden in der Regel nach den Winterferien ausgegeben. Ausnahmen von dieser Regelung sind möglich.

https://www.berlin.de/rbmskzl/aktuelles/pressemitteilungen/2021/pressemitteilung.1042819.php

 

Schulorganisationab dem 25. Januar 2021; Präsenzpflicht bleibt ausgesetzt
Der Brief an die Schulleitungen: https://www.berlin.de/sen/bjf/corona/briefe-an-schulen/schulorganisation-ab-dem-25-januar-2021-praesenzpflicht-bleibt-ausgesetzt-210120.pdf

 

20.01.2021
Senat beschließt Änderung der Infektionsschutzmaßnahmenverordnung

Der Senat hat heute die vierte Änderung der Infektionsschutzmaßnahmenverordnung beschlossen. Das Land Berlin setzt damit die Ergebnisse der Ministerpräsidentenkonferenz mit der Bundeskanzlerin vom gestrigen Dienstag um und passt diese auf das Infektionsgeschehen in Berlin an.

Die Infektionsschutzmaßnahmenverordnung erhält folgende wesentliche Änderungen:

• Die bisher betroffenen Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie werden bis einschließlich 14. Februar verlängert.

• In geschlossenen Räumen ist eine medizinische Gesichtsmaske (also sogenannte OP-Maske oder sogar virenfilternde Maske der Standards KN95 oder FFP2) zu tragen:
o im Öffentlichen Personennahverkehr einschließlich der Bahnhöfe, Flughäfen und Fährterminals sowie sonstiger Fahrzeuge mit wechselnden Fahrgästen,
o im Einzelhandel und in Handwerks-, Dienstleistungs- und anderen Gewerbebetrieben mit Publikumsverkehr von allen Personen, also auch von Mitarbeitenden
o während Gottesdiensten.

• Bei allen Versammlungen, außer solchen, die ausschließlich unter Nutzung von Fahrzeugen durchgeführt werden, gilt Maskenpflicht (Mund-Nasen-Bedeckung).

• Gottesdienste mit mehr als zehn Teilnehmenden sind spätestens zwei Werktage vor der geplanten Durchführung dem zuständigen Ordnungsamt anzuzeigen.

• Der Leihbetrieb im Abholungsmodell für Bibliotheken ist zulässig.

• Die Präsenzpflicht für alle Schülerinnen und Schüler der Berliner Schulen bleibt bis zum 12. Februar 2021 ausgesetzt. Damit gelten die am 8. Januar festgelegten Regelungen für die Berliner Schulen weiter. Es wird weiter eine Notbetreuung angeboten.

• Die Berliner Kitas und Kindertagespflegestellen sind geschlossen. Alle Einrichtungen bieten einen Notbetrieb an.

• Die Ausnahmen von der Einreisequarantäne nach § 22 Abs. 2-4 gelten nicht mehr für Einreisende aus Gebieten, in denen sich die neuen Virus-Mutationen verbreitet haben.

Die geänderte Infektionsschutzmaßnahmenverordnung tritt einen Tag nach der Veröffentlichung im Gesetz- und Verordnungsblatt des Landes Berlin in Kraft. Sie finden diese dann auf: https://www.berlin.de/corona/.

 


20.01.2021
Kitas stellen auf Notbetrieb um: Liste systemrelevanter Berufe und soziale Aspekte entscheidend für Betreuung
Mehr: https://www.berlin.de/sen/bjf/service/presse/pressearchiv-2021/pressemitteilung.1042814.php



19.01.2021
Schutzwirkung, Preis, Zertifizierung. Wie man gute OP- und FFP-2-Masken erkennt und was sie kosten
Die Alltagsmasken aus Stoff kommen aus Mode, weil nun OP- und FFP-Masken zur Pflicht werden sollen. Antworten auf die wichtigsten Fragen
Mehr: https://www.tagesspiegel.de/politik/schutzwirkung-preis-zertifizierung-wie-man-gute-op-und-ffp-2-masken-erkennt-und-was-sie-kosten/26794148.html

 

Zweite Verordnung zur Änderung der Schul-Hygiene-Covid-19-Verordnung Vom 10. Januar 2021
https://pardok.parlament-berlin.de/starweb/adis/citat/VT/18/DruckSachen/d18-3299.pdf

 

08.01.2021
GEW BERLIN beendet Mitarbeit im Hygienebeirat
Die GEW BERLIN beendet mit sofortiger Wirkung ihre Mitarbeit im Hygienebeirat der Senatsbildungsverwaltung. Der Gesundheitsschutz der Pädagog*innen und die Interessen der Beschäftigten finden im Beirat kaum Berücksichtigung.
https://www.gew-berlin.de/presse/detailseite/neuigkeiten/gew-berlin-beendet-mitarbeit-im-hygienebeirat/

 

Schutzimpfung gegen das Coronavirus SARS-CoV-2: Voraussetzungen, Termine und Ablauf
https://www.berlin.de/corona/impfen/#impfzentren     
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Twitter-Initiative #BildungAberSicher
Interaktive Karte von Corona-Fälle an Schulen
Es werden Schulen aufgeführt, die mindestens 3 Coronainfektionen aufweisen.
https://www.google.com/maps/d/viewer?mid=1J3_XAIpyGIFCWUz7VAel_Z3Gnf_jju_c&ll=52.5188718265267%2C13.264048050436793&z=14


Interaktiver Coronavirus-Monitor
https://interaktiv.morgenpost.de/corona-virus-karte-infektionen-deutschland-weltweit/
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Die Bundesregierung

Coronavirus in Deutschland
https://www.bundesregierung.de/breg-de/themen/coronavirus
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Robert-Koch-Institut

Stand: 21.01.2021
COVID-19 in Deutschland – häufig gefragt
https://www.rki.de/DE/Home/homepage_node.html

COVID-19 und Impfen
https://www.rki.de/DE/Content/Infekt/Impfen/ImpfungenAZ/COVID-19/COVID-19.html

23.10.2020
Die Pandemie in Deutschland in den nächsten Monaten - Ziele, Schwerpunktthemen und Instrumente für den Infektionsschutz
Strategie-Ergänzung
Mehr: https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Strategie_Ergaenzung_Covid.html

12.10.2020
Präventionsmaßnahmen in Schulen während der  COVID-19-Pandemie
Empfehlungen des Robert Koch-Instituts für Schulen
Mehr: https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Praevention-Schulen.pdf?__blob=publicationFile

12.10.2020
SARS-CoV-2-Testkriterien für Schulen während der  COVID-19-Pandemie
Empfehlungen des Robert Koch-Instituts für Schulen
Mehr: https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Teststrategie/Testkriterien-Schulen.pdf?__blob=publicationFile

17.01.2021
Robert-Koch-Institut
Informationen zur Ausweisung internationaler Risikogebiete
Stand: 15.01.2021
https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Risikogebiete_neu.html
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Rechtliches


Gesetze zur COVID-19-Pandemie und Rechtsprechung
https://dejure.org/corona-pandemie
https://lexcorona.de/doku.php?id=rechtsakte_des_bundes

Liste der infolge der COVID-19-Pandemie erlassenen deutschen Gesetze und Verordnungen
https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_infolge_der_COVID-19-Pandemie_erlassenen_deutschen_Gesetze_und_Verordnungen

 

SARS-CoV-2-Infektionsschutzmaßnahmenverordnung vom 06.01.2021:
https://www.berlin.de/corona/massnahmen/verordnung/

SARS-CoV-2-Infektionsschutzverordnung Berlin vom 14.12.2020
* https://www.berlin.de/corona/massnahmen/verordnung/

Gesetzes- und Verordnungsblatt 2020 Berlin
https://www.berlin.de/sen/justiz/service/gesetze-und-verordnungen/2020/

 

Quarantäne-Regelungen der Bezirke
Stand: 17.12.2020
https://www.berlin.de/corona/massnahmen/quarantaene/

Vollzug des Infektionsschutzgesetzes (IfSG)
Quarantäne von Kontaktpersonen der Kategorie I und von Verdachtspersonen und Isolation von positiv auf das Coronavirus getesteten Personen

Bekanntmachung des Bezirksamts Charlottenburg-Wilmersdorf von Berlin vom 15. Dezember 2020
https://www.berlin.de/ba-charlottenburg-wilmersdorf/aktuelles/corona-informationen/artikel.1024311.php

Schulstufen-COVID-19-Verordnung 2020/2021
Verordnung zur Anpassung von Regelungen für die Primarstufe und die Sekundarstufe I und II zur Bewältigung der Folgen der COVID-19-Pandemie im Schuljahr 2020/2021 (Schulstufen-COVID-19-Verordnung 2020/2021 –SchulstufCOV-19-VO 2020/2021)  
Vom 14. Dezember 2020
https://www.parlament-berlin.de/ados/18/IIIPlen/vorgang/d18-3264.pdf
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Rechtsprechung

13.10.2020
Gericht: Kinder coronagefährdeter Eltern müssen zur Schule
Schüler, deren Eltern zur Corona-Risikogruppe gehören, haben nicht automatisch Anspruch auf eine Befreiung vom Präsenzunterricht in der Schule. Das hat das Verwaltungsgericht Braunschweig entschieden. Die Schule dürfe die Befreiung ablehnen, wenn dort noch keine weitergehende Maßnahme zum Infektionsschutz angeordnet wurde, etwa wegen eines Corona-Falls bei einem Schüler, hieß es in einer Mitteilung vom Dienstag.
Mehr: https://www.news4teachers.de/2020/10/gericht-kinder-coronagefaehrdeter-eltern-muessen-zur-schule/

15.10.2020
Berliner Eltern scheitern mit Klage gegen Maskenpflicht ihres Kindes
Der Kampf gegen den Mund-Nase-Schutz wird heftiger – und erreicht auch die Schulen. Gegner der Maskenpflicht bedrohen eine Berliner Schulleiterin.
Mehr: https://www.tagesspiegel.de/berlin/kritik-an-corona-massnahmen-an-schulen-berliner-eltern-scheitern-mit-klage-gegen-maskenpflicht-ihres-kindes/26275394.html 

23.10.2020
Gericht weist Eilantrag gegen Maskenpflicht im Unterricht ab
Zwei Schüler aus dem Landkreis Ravensburg in Baden-Württemberg wollten die Pflicht zum Tragen eines Mund-Nase-Schutzes im Unterricht kippen. Vergeblich.
https://www.faz.net/aktuell/karriere-hochschule/klassenzimmer/gericht-weist-eilantrag-gegen-maskenpflicht-im-unterricht-ab-17016862.html

02.11.2020
Urteil in Niedersachsen. Jobcenter muss iPad für Schülerin nicht bezahlen
Ein iPad ist Luxus und kein notwendiger Schulbedarf – das hat das Landessozialgericht Niedersachsen-Bremen entschieden. Das Jobcenter müsse Hartz-IV-Beziehern das Tablett nicht als Zuschuss finanzieren.
Mehr: https://www.spiegel.de/panorama/bildung/celle-urteil-in-niedersachsen-jobcenter-muss-ipad-fuer-schuelerin-nicht-bezahlen-a-198aabd4-b784-4569-899e-7174cd3a1cda

09.11.2020
Verwaltungsgericht: Quarantäneanordnung für gesamte Schule in Reinickendorf war rechtens
Das Berliner Verwaltungsgericht hat einen Eilantrag zurückgewiesen, in dem ein Schüler einer Reinickendorfer Grundschule gegen die Quarantäneanordnung der gesamten Schule geklagt hatte
Mehr: https://www.tagesspiegel.de/berlin/coronakrise-in-berlin-verwaltungsgericht-lehnt-eilantrag-gegen-schulschliessung-ab/25655678.html
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Senatskanzlei:

Corona-Prävention in Berlin – Fragen und Antworten 
Wir informieren fortlaufend über den Umgang mit dem Coronavirus. https://www.berlin.de/corona/https://www.berlin.de/corona/faq/ 
Schulen, Kitas und Berufsschulen: https://www.berlin.de/corona/massnahmen/schulen-und-kitas/
Stand: 10.01.2021
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6.11.2020
Senat beschließt Zweite Änderung der Infektionsschutzmaßnahmenverordnung
Pressemitteilung vom 06.01.2021
Die geänderte Infektionsschutzverordnung ist zunächst bis zum Ablauf des 31. Januar 2021 gültig. Sie tritt einen Tag nach der Veröffentlichung im Gesetz- und Verordnungsblatt des Landes Berlin in Kraft. Sie finden diese dann auf: https://www.berlin.de/corona/.
https://www.berlin.de/rbmskzl/aktuelles/pressemitteilungen/2020/pressemitteilung.1037046.php

 

06.11.2020
Neue Obergrenze für Kontakte – Schulen öffnen schrittweise ab 11. Januar
Der Senat folgt dem Beschluss von Bund und Ländern und verlängert den Lockdown. Hinzu kommen schärfere Kontaktbeschränkungen mit Ausnahmen für Alleinerziehende. (...)
Kinder sind von den Kontakt-Regeln nicht mehr ausgenommen. Ausnahme: Ist eine Person alleinerziehend, werden deren Kinder nicht mitgezählt, dürfen also zum Treffen mit einem weiteren Haushalt dazukommen. Damit will Berlin besondere Rücksicht auf die besondere soziale Lage von Alleinerziehenden nehmen und weicht damit von den Verabredungen auf Bundesebene ab.
Mehr: https://www.tagesspiegel.de/berlin/berliner-senat-verlaengert-lockdown-neue-obergrenze-fuer-kontakte-schulen-oeffnen-schrittweise-ab-11-januar/26773838.html
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Senatsbildungsverwaltung - SenBJF

 

Corona
https://www.berlin.de/sen/bjf/coronavirus/aktuelles/

 

Briefe an Schulen
 
 
12.01.2021
Prüfungen zum Mittlerem Schulabschluss und zur erweiterten Berufsbildungsreife angepasst
"Pressemitteilung vom 12.01.2021

Die Covid-19-Pandemie stellt die Berliner Schulen vor besondere Herausforderungen. Aus Sicht der Senatsbildungsverwaltung hat der Unterricht, auch als schulisch angeleitetes Lernen zu Hause, in dieser Situation Priorität. Lehrkräfte sollten deshalb von Korrekturarbeiten entlastet werden. Aus diesem Grund hat die Senatsbildungsverwaltung die Prüfungsmodalitäten für den Mittleren Schulabschluss (MSA) und für die erweiterte Berufsbildungsreife (EBBR) analog zum Vorjahr gestaltet: Die Präsentationsprüfungen zur Erlangung des MSA/der EBBR in der 10. Jahrgangstufe der allgemeinbildenden Schulen finden statt. Das gilt auch für die beruflichen Schulen und Oberstufenzentren in den Bildungsgängen Integrierte Berufsausbildungsvorbereitung (IBA) und Fachoberschule. Die vergleichenden Arbeiten zur Erlangung der Berufsbildungsreife (BBR) sowie die drei schriftlichen Prüfungen in Deutsch, Mathematik und erster Fremdsprache zur Erlangung des MSA und EBBR werden im Jahr 2021 ausgesetzt. Das betrifft ebenfalls die Sprechfertigkeitsprüfung in der ersten Fremdsprache.(...)

Die Abschlüsse BBR, MSA/EBBR werden wie folgt erworben:

BBR in den Jahrgängen 9 und 10
  • Der Abschluss BBR in den Jahrgängen 9 und 10 an den Integrierten Sekundarschulen und Gemeinschaftsschulen wird auf der Grundlage der Jahrgangsnote erteilt, wenn die entsprechenden Bedingungen erfüllt sind. Die Regelungen am Gymnasium zum Erwerb der BBR bleiben unverändert.
  • Für den Berufsorientierenden Abschluss (BOA) entfallen die Präsentationsprüfung sowie die vergleichenden Arbeiten. Dieser der Berufsbildungsreife gleichwertige Schulabschluss wird ebenfalls ausschließlich anhand der Jahrgangsnoten vergeben, wenn zumindest ein Teil des Unterrichts in Mathematik und Deutsch zielgleich unterrichtet und bewertet wurde.
  • Die Lehrgänge im Zweiten Bildungsweg vergeben ebenfalls ohne vergleichende Arbeiten die BBR.
  • Die Nichtschülerprüfungen zur Erlangung der BBR werden wie geplant durchgeführt.
MSA/EBBR
  • Die Präsentationsprüfungen zur Erlangung der EBBR/des MSA in der 10. Jahrgangstufe der Allgemeinbildung und an beruflichen Schulen und Oberstufenzentren in den Bildungsgängen Integrierte Berufsausbildungsvorbereitung (IBA) und Fachoberschule finden statt. Die erweiterte Berufsbildungsreife und der Mittlere Schulabschluss werden in diesem Schuljahr aufgrund der Jahrgangsnoten und für den Prüfungsteil allein aufgrund der Präsentationsprüfung vergeben. Ein Ausfall (mangelhaft) in der Präsentationsprüfung kann durch eine zusätzliche mündliche Prüfung ausgeglichen werden. Bei pandemiebedingter Schließung von Bibliotheken oder anderen Hindernisgründen für eine individuelle Vorbereitung auf die Präsentationsprüfung wird eine Ersatzleistung auf Antrag ermöglicht.
  • Die Nichtschülerprüfungen zur Erlangung der erweiterte Berufsbildungsreife und des Mitt-leren Schulabschlusses werden durchgeführt.

Mit Blick auf die diesjährigen Abiturprüfungen erarbeitet die Senatsbildungsverwaltung gerade angemessene Anpassungen und wird diese zeitnah vorstellen."
https://www.berlin.de/sen/bjf/service/presse/pressearchiv-2021/pressemitteilung.1039213.php

10.01.2020
Zehntklässler müssen in Berlin keine Abschlussklausuren schreiben
Für den Mittleren Schulabschluss müssen an Sekundarschulen und Gymnasien nur mündliche Prüfungen absolviert werden. So gewinnt man Zeit für den Unterricht.
Mehr: https://www.tagesspiegel.de/berlin/entlastung-in-der-pandemie-zehntklaessler-muessen-in-berlin-keine-abschlussklausuren-schreiben/26783866.html

 

Schulorganisation ab dem 11. Januar 2021, abweichende Regelungen zum Schreiben vom 06. Januar 2021

Sehr geehrte Schulleiterin,sehr geehrter Schulleiter,

uns haben viele besorgte Schreiben und Anrufe von Eltern, Schülerinnen und Schülern sowie Beschäftigten erreicht. Diese haben uns gespiegelt, dass die Entscheidungen vom Mittwoch zu großer Sorge und Verunsicherung an vielen Schulen geführt haben. Die aktuelle Situation erfordert eine möglichst breite Zustimmung in den Schulgemeinschaften, um den Herausforderungen durch die Pandemie zu begegnen. Hinzu kommt die Erhöhung der Infektionszahlen. Deshalb haben wir unsere Regelungen vom 06. Januar 2021 wie folgt angepasst:

1. Die Präsenzpflicht in der Schule wird für alle Schülerinnen und Schüler in allen Schularten vom 11. Januar 2021 bis einschließlich 22. Januar 2021 ausgesetzt.

2. In der Primarstufe und den Jahrgangsstufen 5 und 6 der grundständigen Züge der weiterführenden allgemeinbildenden Schulen findet vom 11. Januar 2021 bis einschließlich 22. Januar 2021 kein Präsenzunterricht statt.

3. An den weiterführenden allgemeinbildenden Schulen findet vom 11. Januar 2021 bis einschließlich 22. Januar 2021 kein Präsenzunterricht statt. Für die Abschlussjahrgänge (Jahrgangsstufen 10 und 13 an ISS, Gemeinschaftsschulen und Schulen mit sonderpädagogischem Förderschwerpunkt, Jahrgangsstufen 10 und 12 an Gymnasien sowie Jahrgangsstufe 10 an Schulen mit dem sonderpädagogischen Förderschwerpunkt Lernen) gelten jedoch ab dem 11. Januar 2021 besondere Regelungen: Die Schulleitungen entscheiden in Abstimmung mit der Gesamtelternvertretung und im Einvernehmen mit der regionalen Schulaufsicht, ob die Abschlussklassen im Alternativszenario gemäß Handlungsrahmen 2020/21 vor Ort in der Schule in festen Lerngruppen (halbierte Klassenstärke) oder ausschließlich im schulisch angeleiteten Lernen zu Hause unterrichtet werden. Diese Entscheidung ist bis spätestens Mittwoch, 13. Januar 2021, zu treffen.

4. An den beruflichen Schulen findet vom 11. Januar 2021 bis einschließlich 22. Januar 2021 kein Präsenzunterricht statt. Für die Abschlussklassen der Berufsschulen (Duale Ausbildung) und die Jahrgangsstufe 13 des Beruflichen Gymnasiums gelten jedoch ab dem 11. Januar 2021 besondere Regelungen: Die Schulleitungen entscheiden im Einvernehmen mit der Schulaufsicht, ob die Abschlussklassen im Alternativszenario gemäß Handlungsrahmen 2020/21 vor Ort in der Schule in festen Lerngruppen (halbierte Klassenstärke) oder ausschließlich im schulisch angeleiteten Lernen zu Hause unterrichtet werden. Diese Entscheidung ist bis spätestens Mittwoch, 13. Januar 2021, zu treffen.

5. An den Lehrgängen des Zweiten Bildungsweges zum Erwerb der BBR und eBBR sowie des MSA findet vom 11. Januar 2021 bis einschließlich 22. Januar 2021 kein Präsenzunterricht statt. Die Schulleitungen entscheiden im Einvernehmen mit der Schulaufsicht, ob ab dem 11. Januar 2021 Unterricht im Alternativszenario gemäß Handlungsrahmen 2020/21 vor Ort in der Schule in festen Lerngruppen (halbierte Klassenstärke) oder ausschließlich schulisch angeleitetes Lernen zu Hause durchgeführt wird. Diese Entscheidung ist bis spätestens Mittwoch, 13. Januar 2021, zu treffen.

6. Praktika werden bis einschließlich 22. Januar 2021 nicht durchgeführt.

7. Alle weiteren im Schreiben vom 06. Januar 2021 getroffenen Regelungen (Notbetreuung und Lernbegleitung, Mittagessen, Zeugnisausgabe, Präsenzangebote für sozial benachteiligte Schülerinnen und Schüler oder diejenigen, deren Abschluss gefährdet ist, Probejahr an Gymnasien, Schulen mit dem sonderpädagogischen Förderschwerpunkt Geistige Entwicklung sowie Schülerinnen und Schüler mit dem sonderpädagogischen Förderschwerpunkt Geistige Entwicklung) bleiben gültig.

Der Berliner Senat wird am 19. Januar 2021 über die weitere Perspektive des Schulbetriebs ab dem 25. Januar 2021 unter Berücksichtigung der Infektionslage entscheiden.

Wir bitten um Verständnis für die Anpassung unserer Entscheidungen und möchten hervorheben, dass es der ausdrückliche Wunsch und die Absicht der Senatorin ist, dass es in den Schulen einen möglichst breiten Konsens zur Form der weiteren Beschulung der Schülerinnen und Schüler gibt. Wir danken Ihnen für Ihre erheblichen Anstrengungen, die veränderten Regelungen an Ihren Schulen umzusetzen.
Mit freundlichen Grüßen
im Auftrag
Christian Blume (Leiter der Abteilung 1),
Thomas Duveneck (Leiter der Abteilung 2) und
Mirko Salchow (Leiter der Abteilung 4)
https://www.berlin.de/sen/bjf/corona/schule/anderung_schulorganisation_januar_2021.pdf

 

 
Keine Präsenzpflicht an Schulen vor dem 25. Januar – besondere Angebote für Abschlussklassen ab Montag

Pressemitteilung vom 08.01.2021

Die Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie hat ihre Regelungen zum Schulbetrieb im Januar überarbeitet. Sandra Scheeres, Senatorin für Bildung, Jugend und Familie: „Wir gehen damit auf die vielfach geäußerten Sorgen an Schulen ein. In den nächsten Wochen brauchen wir an den Schulen einen möglichst breiten Konsens, um den Herausforderungen durch die Pandemie zu begegnen.“

  • Vor dem 25. Januar 2021 wird es keine generelle Präsenzpflicht an Berliner Schulen geben.
  • Die Grundschulen werden frühestens am 25. Januar wieder im Wechselunterricht starten, vorbehaltlich des Infektionsgeschehens. Es wird weiter eine Notbetreuung angeboten.
  • Am 19. Januar wird darüber entschieden, wie es ab dem 25. Januar mit dem Schulbetrieb an Grundschulen weitergeht.
  • Auch an den weiterführenden Schulen wird es bis mindestens 25. Januar keinen Präsenzunterricht geben. Lediglich für die Abschlussklassen gelten besondere Regelungen: Die Schulleitungen können in Abstimmung mit den Elternvertretungen und der Schulaufsicht entscheiden, ob die Abschlussklassen im Wechselunterricht vor Ort in der Schule in kleinen Lerngruppen oder im schulisch angeleiteten Lernen zu Hause gemäß Handlungsrahmen (Alternativszenario) unterrichtet werden. Als Abschlussklassen gelten die Jahrgangsstufe 10 an allen weiterführenden Schulen sowie die Jahrgangsstufe 12 an Gymnasien und Jahrgangs-stufe 13 an Integrierten Sekundarschulen/Gemeinschaftsschulen.
  • Auch an den beruflichen Schulen wird es bis mindestens 25. Januar keinen Präsenzunterricht geben. Lediglich die Abschlussklassen der Berufsschulen und der 13. Jahrgang des Beruflichen Gymnasiums können in Abstimmung zwischen Schulleitung und Schulaufsicht in Präsenzform in kleinen Lerngruppen unterrichtet werden.
  • Prüfungen finden statt, Klausuren und Klassenarbeiten können durchgeführt werden.
  • Die Schulen machen sozial benachteiligten Schülerinnen und Schülern zusätzliche Förder- und Unterstützungsangebote.
    https://www.berlin.de/sen/bjf/service/presse/pressearchiv-2021/pressemitteilung.1038059.php


 08.01.2021

Berlin verschiebt die geplanten Schulöffnungen nach heftiger Kritik
Besonders ansteckende Virus-Variante aus Großbritannien in Berlin nachgewiesen + 1479 neue Fälle, 60 Tote: Inzidenz bei 171,3 + Der Corona-Blog.
Mehr: https://www.tagesspiegel.de/berlin/stark-steigende-sieben-tage-inzidenz-berlin-verschiebt-die-geplanten-schuloeffnungen-nach-heftiger-kritik/25655678.html

So kam es zur Berliner Schulöffnungs-Kehrtwende
Am Montag wird es nun doch keinen Schulstart in Berlin geben – nach viel politischem Druck. Schulsenatorin Scheeres wehrt sich gegen Vorwürfe. Die Hintergründe.
Mehr: https://www.tagesspiegel.de/berlin/spd-landesvorsitzende-giffey-musste-intervenieren-so-kam-es-zur-berliner-schuloeffnungs-kehrtwende/26782116.html 
Siehe auch:
* https://www.berliner-zeitung.de/politik-gesellschaft/die-berliner-schulpolitik-ist-auf-zynische-art-verlaesslich-li.131069
* https://www.berliner-zeitung.de/politik-gesellschaft/mehr-als-30000-unterschriften-gegen-fruehe-schuloeffnung-li.131129
* https://taz.de/Schuelersprecher-ueber-Praeesenzunterricht/!5742719/
https://taz.de/Geplante-Schuloeffnungen-in-Berlin/!5738630/     
* https://www.news4teachers.de/2021/01/schul-chaos-scheeres-muss-zurueckrudern-nach-protesten-von-lehrern-und-eltern-sind-schrittweise-schuloeffnungen-jetzt-doch-erst-mal-vom-tisch/



Winterschule 2021 in den Ferien für benachteiligte Schülerinnen und Schüler
"Pressemitteilung vom 12.01.2021

Aus der Sitzung des Senats am 12. Januar 2021:

Der Senat hat heute die Durchführung des Projekts Winterschule 2021 an den Berliner Schulen während der Winterferien auf Vorlage von Bildungssenatorin Sandra Scheeres beschlossen. Insbesondere Schülerinnen und Schüler, die in beengten Wohnverhältnissen leben und mangelnde Hilfe durch erwachsene Bezugspersonen erhalten, können während der pandemiebedingten Schulschließung weniger gut vom Lernen zu Hause profitieren als andere Kinder. Zur Kompensation dieser Benachteiligung wird diesen Kindern und Jugendlichen die Winterschule 2021 angeboten, mit der sie Unterrichtsstoff nachholen können.

Das Angebot Winterschule 2021 richtet sich an Schülerinnen und Schüler, die von der Zahlung des Eigenanteils bei Lernmitteln befreit sowie Anspruchsberechtigte nach dem Bildungs- und Teilhabegesetz (LmB/BuT) sind und von den Lehrkräften für die Teilnahme an diesem Programm vorgeschlagen werden. Bei der Auswahl der Schülerinnen und Schüler sollten die neu zugewanderten Kinder und Jugendlichen besonders berücksichtigt werden. Es können auch Schülerinnen und Schüler ausgewählt werden, die aufgrund der Corona-Pandemie in eine Problemlage geraten sind, die zur Verursachung eines Lernrückstandes beigetragen hat.(...)

Die Winterschule 2021 soll sowohl für die allgemeinbildenden Schulen als auch für die beruflichen Schulen angeboten werden. Zur Umsetzung des Projektes während der Winterferien stehen zunächst 650.000 Euro zur Verfügung. Zusätzlich sollen zudem bis zu 60.000 Euro für die Desinfektion und Reinigung der Schulräume ausgegeben werden."
https://www.berlin.de/rbmskzl/aktuelles/pressemitteilungen/2021/pressemitteilung.1039008.php
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Pressemitteilung vom 06.01.2021
Schulen bieten schrittweise Wechselunterricht an – Kitas weiter mit Notversorgung
Für die Berliner Schulen und Kitas hat der Senat im Lichte der Beschlüsse, die die Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder bei ihrer Sitzung am 5. Januar 2021 mit der Bundeskanzlerin beschlossen haben, folgende Kriterien festgelegt. Diese Punkte stießen heute in Gesprächen der Senatorin Sandra Scheeres mit den Schulleitungsverbänden auf Zustimmung:

Ab dem 11. Januar 2021 gilt:

  • Es findet weiterhin kein Regelunterricht statt.
  • In der Primarstufe wird eine Notbetreuung angeboten. Kinder, deren Eltern in systemrelevanten Berufen tätig sind und keine andere Möglichkeit der Betreuung haben, können die Notbetreuung im Umfang von maximal 8,5 Stunden täglich in Anspruch nehmen. Es reicht aus, wenn ein Elternteil in einem systemrelevanten Beruf arbeitet. Alleinerziehende haben Anspruch auf Notbetreuung der Kinder, wenn sie keine andere Möglichkeit der Betreuung haben.
  • Die abschlussrelevanten Jahrgänge (Jahrgangsstufen 9, 10, 12, 13 an ISS und Gemeinschaftsschulen sowie 10, 11, 12 an Gymnasien, 12 und 13 an beruflichen Gymnasien und 10 an Schulen mit dem sonderpädagogischen Förderschwerpunkt Lernen) werden in festen Lerngruppen (halbierte Klassengröße) unter Einhaltung der Hygienemaßnahmen unterrichtet, ebenso die Schülerinnen und Schüler der Abschlussjahrgänge an den beruflichen Schulen.
  • Ein Mittagessen kann angeboten werden.
  • Prüfungen finden statt; Klassenarbeiten und Klausuren können in allen Jahrgangsstufen der Berliner Schulen in Präsenz geschrieben werden, wenn ein Mindestabstand von 1,5 Metern eingehalten wird.
  • Die Schulen machen sozial benachteiligten Schülerinnen und Schülern zusätzliche Förder- und Unterstützungsangebote. Bei Bedarf, z. B. bei Gefährdung des Schulabschlusses, sind Lernangebote in Kleingruppen durchzuführen.

Ab dem 18. Januar 2021 gilt darüber hinaus:

  • Die Jahrgangsstufen 1 bis 3 des Primarbereichs werden in festen Lerngruppen (halbierte Klassengröße) unter Wahrung der Abstands- und Hygieneregeln unterrichtet. Es ist ein Mindestpräsenzunterricht von drei Stunden täglich sicherzustellen.
  • An Schulen mit dem sonderpädagogischen Förderschwerpunkt Geistige Entwicklung sowie für Klassen mit dem Förderschwerpunkt Geistige Entwicklung können in Absprache mit der Schulaufsicht abweichende Regelungen festgelegt werden.

Ab dem 25. Januar 2021 gilt darüber hinaus:

  • Die Jahrgangsstufen 4 bis 6 des Primarbereichs werden in festen Lerngruppen (halbierte Klassengröße) unter Wahrung der Abstands- und Hygieneregeln unterrichtet. Es ist ein Mindestpräsenzunterricht von drei Stunden täglich sicherzustellen.
  • In den Präsenzphasen gilt die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung ab Klassenstufe 5 auch während des Unterrichts.

Ab dem 8. Februar 2021 gilt für alle Schularten und Jahrgänge Präsenzunterricht in mindestens halber Lerngruppenstärke.

Ab dem 15. Februar 2021 gilt für alle Schularten, vorbehaltlich anderer Festlegungen, die nach der Rücksprache zwischen Schulaufsicht und Gesundheitsämtern vorzunehmende Unterrichtsorganisation gemäß des Berliner Stufenplans.

Für das Schuljahr 2020/21 gilt für das Probejahr an Gymnasien: Alle Schülerinnen und Schüler an Gymnasien werden am Ende der Jahrgangsstufe 7 in die Jahrgangsstufe 8 versetzt, ein freiwilliger Wechsel in die Jahrgangsstufe 8 einer ISS oder Gemeinschaftsschule ist möglich. Die Entscheidung, ob der Wechsel vom Gymnasium auf eine ISS oder Gemeinschaftsschule erfolgt, wird für diejenigen Schülerinnen und Schüler, die die Leistungsanforderungen der Jahrgangsstufe 7 nicht voll erfüllen, erst am Ende der Jahrgangsstufe 8 getroffen. (...)
Die Berliner Kindertageseinrichtungen und Kindertagespflegestellen bieten weiterhin lediglich eine Notversorgung für die Berliner Familien und ihre Kinder an. Die Notversorgung kann bei einem durch die Eltern eingeschätzten außerordentlichen und dringlichen Betreuungsbedarf in Anspruch genommen werden. Die Eltern sind allerdings aufgefordert, die Betreuung ihrer Kinder soweit wie möglich zu Hause beziehungsweise anderweitig zu organisieren. Um die Kontaktreduzierung auch im weiteren Verlauf des Lockdowns zu gewährleisten, wird die Inanspruchnahme der Betreuungsangebote in der Kindertagesförderung laufend evaluiert.
https://www.berlin.de/sen/bjf/service/presse/pressearchiv-2021/pressemitteilung.1037050.php
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Leitlinien für den Fall reduzierten Präsenzunterrichts im Berliner Praxissemester 2020/21 (09.01.2021)
für Praxissemesterstudierende, Mentor*innen, Schulleitungen und Universitätslehrende
https://www.berlin.de/sen/bjf/corona/schule/leitlinien-praxissemester-im-berliner-lehramtsstudium-bei-reduziertem-unterricht.pdf

 

16.12.2020
Einsatz mobiler Teststellen an Schulen

Sehr geehrte Schulleiterinnen und Schulleiter,liebe Kolleginnen und Kollegen,

im Rahmen der Berliner Teststrategie standen den Dienstkräften der Berliner Schulen bisher Teststellen zur asymptomatischen Testung zur Verfügung.DieseTeststrategie wird jetzt durch den Einsatz mobiler Teststellen ergänzt. Acht mobile Teststellen  (Busse) mit medizinisch ausgebildetem Personal fahren zu Schulen, in denen ein erhöhtes Aufkommen an positiv getesteten Dienstkräften zu verzeichnen ist. Durch die zeitnahe Testung vor Ort ist es möglich, den Unterricht und die ergänzende Förderung und Betreuung mit den Dienstkräften fortzusetzen, die negativ getestet wurden und somit der weiteren Verbreitung des Virus vorzubeugen. Insgesamt können täglichbis zu 1.600 Testungen vorgenommen werden. Mit diesem Schreiben wollen wir Sie über die operative Umsetzung dieser mobilen Testung informieren.

An welchen Schulen werden die Testungen durchgeführt?
Die Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie wertettäglich die eingehenden Meldungen bezüglich positiv getesteter Dienstkräfte (pädagogisches und nichtpädagogisches Personal) aus und erstellteine abgestimmte Prioritätenliste der zu testenden Einrichtungen. Für den Bereich der Schulen werden die Prioritäten anhand der täglichen Eintragungen der Schulen ins Portal zu positiv getesteten Dienstkräften festgelegt. Dabei werden Meldungen der letzten drei Tage in Trends zusammengefasst. Diese Liste wird bis spätestens 16 Uhr des Meldetages an die Senatsverwaltung für Gesundheit, Pflege und Gleichstellung (SenGPG) übersandt, die daraufhin die Tourenliste für den folgenden Tag zusammenstellt. In der Liste werden für jede Einrichtung folgende Informationen übermittelt:
* die Anzahl der voraussichtlich zu testendenPersonen (also der Dienstkräfte vor Ort)
* Adresse des Schulstandortes nebst Ansprechpartner, Telefonnummer, Mailadresse.
Als Ansprechpartner für die SenGPG wird grundsätzlich die Schulleiterin/der Schulleiter benannt. Schulintern kann die Übertragung der organisatorischen Aufgaben auch auf andere Dienstkräfte erfolgen.

Wie erfahren die Schulen von der Durchführung der Testung an ihrem Standort?
Die Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie informiert die Schulen und die entsprechenden Schulträger vorab, dass sie auf der Prioritätenliste stehen. Die Senatsverwaltung für Gesundheit, Pflege und Gleichstellung kontaktiert die Einrichtungen und teilt konkret mit, wann der Testbus kommt.

Was wird vor Ort benötigt?
Vor Ort benötigen die Testbusse einen Stellplatz entweder direkt auf dem Schulhof oder unmittelbar vor dem Schulgelände. In der Schule wird ein Raum mit Tischen und Stühlen benötigt, in denen das medizinisch ausgebildete Testpersonal die Testungen durchführt. Der genutzte Raum muss anschließend gereinigt und desinfiziert werden. Darüber werden die Schulträger informiert. Der angefallene Testmüll wird durch das Testpersonal entsorgt.

Wann wird getestet?
Getestet wird montags bis freitags in der Zeit von 10 Uhr bis 19 Uhr. Die Testzeit kann bei Bedarf auch auf dieWochenenden ausgedehnt werden.Wer wird getestet? Getestet werden alle symptomfreien Dienstkräfte, die diese Testung wünschen und eine Einverständniserklärung unterschreiben. Die Testungen erfolgenausschließlich auf der Basis von Freiwilligkeit.

Testergebnis
Wird eine Dienstkraft positiv getestet, erfolgt sofort vor Ort eine Nachtestung mit einem PCR-Test, um die Schnelltestung zu verifizieren. Die Dienstkraft begibt sich danach unmittelbar in diehäusliche Quarantäne und wartet das Ergebnis des PCR-Tests ab. Bei einem negativen Test kann die Dienstkraft den Dienst unmittelbar fortsetzen. Das beschriebene Verfahren zur mobilen und zeitnahen Testung des gesamten pädagogischen und nichtpädagogischenPersonals trägt dazu bei, die Verbreitung des Virus einzudämmen, Infektionsketten zu erkennen und zu unterbrechen – und somit Schülerinnen, Schüler und Dienstkräfte betroffener Einrichtungen vor weiterer Ansteckung zu schützen.

In diesem Sinne bitten wirum Ihre Unterstützung und bedanken uns für Ihr Engagement.

Mit freundlichen Grüßen
Christian Blume, Leiter der Abteilung I
Mirko Salchow, Leiter der Abteilung IV (komm.)
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11.12.2020
Schulstart nach den Weihnachtsferien ab dem 04. Januar 2021

Sehr geehrte Schulleiterin,sehr geehrter Schulleiter,

wie Sie bereits unserer Vorab-Information per E-Mail vom 08. Dezember 2020 (15:48 Uhr) entnommen haben, müssen weitere Regelungen zum Eindämmen der weiterhin deutlich zu hohen coronabedingten Infektionszahlenin Berlin und  zur Feststellung des weiteren Verlaufs der Infektionen nach den Weihnachtsferien für Januar 2021 getroffen werden. Es wird jedochin Berlin keine Verlängerung der Weihnachtsferien, sondern schulisch angeleitetes Lernen zu Hausegeben. Im Einzelnen bedeutet das eine präsenzfreie Unterrichtszeit für alle Schulen in der ersten Schulwoche nach Ferienende (04. Januar bis 08.Januar 2021). Es findet ausschließlich präsenzfreier Distanzunterricht als schulisch angeleitetes Lernen zu Hause (saLzH) gemäß Handlungsrahmen für das Schuljahr 2020/21 statt. Alle schulischen Dienstkräfte und Tarifbeschäftigten haben ab dem 04. Januar 2021 Dienstpflicht bzw. sind zur Erbringung der Arbeitsleistung verpflichtet. Das gilt für das gesamte pädagogische Personal des Landes Berlin. Über den konkreten Einsatz (z.B. Aufgaben und Ort) entscheiden Sie als Schulleiterin bzw. Schulleiter. Auch das gesamte nichtpädagogische Personal ist in dieser Woche zur Arbeitsleistung verpflichtet; es arbeitet grundsätzlich vor Ort in der Schule. In der Woche vom 04. bis 08. Januar 2021 gelten die folgenden Regelungen: Für die Primarstufe gilt: Alle Schulen wechseln vollständig und verbindlich für diese Woche in das seit Juni 2020 konzeptionell vorbereitete schulisch angeleitete Lernen zu Hause. Dabei kann es sich um analoge und digitale Formen handeln. Alle Schülerinnen und Schüler müssen innerhalb dieserWoche mindestens zweimal direkt von einer Lehrkraft oder anderem schulischenpädagogischen Personal kontaktiert und im Lernen zu Hause individuell begleitet werden.

Notbetreuung und Lernbegleitung
In der Zeit vom 04. bis 08. Januar 2021 findet nur eine Notbetreuung statt, um die sozialen Kontakte zur Infektionsvermeidung so gering wie möglich zu halten und Eltern in systemrelevanten Berufen eine qualitätsvolle Betreuung für ihre Kinder zu ermöglichen. Ein Schulmittagessen wird angeboten. Kinder, deren Eltern in systemrelevanten Berufen tätig sind und die keine andere Möglichkeit der Betreuung haben, können die Notbetreuung im Umfang von maximal 8,5 Stunden täglich in Anspruch nehmen. Eine Liste der beruflichen Tätigkeiten, aus der die Anspruchsberechtigung für die Notbetreuung hervorgeht, ist diesem Schreiben beigefügt. Wir bitten Sie, umgehend in der Elternschaft eine Abfrage durchzuführen, wie viele Schülerinnen und Schüler an Ihrer Schule auf eine Notbetreuung angewiesen sind. Nachfolgend ist ein Mindeststandard für die Notbetreuung beschrieben. Im Rahmen der vorhandenen personellen und räumlichen Ressourcen kann jede Schule eigenverantwortlich eine über den zeitlichen Mindeststandard hinausgehende Notbetreuung anbieten. Die Notbetreuung umfasst für die Jahrgangsstufen 1 bis 3 die Zeit von 7:30 Uhr bis 16:00 Uhr. Die erweiterte Notbetreuung von 6:00 Uhr bis 7:30 Uhr und 16:00 Uhr bis 18:00 Uhr ist für Kinder der Jahrgangsstufen 1 bis 3 möglich, wenn die Eltern einen Arbeitszeitnachweis darüber erbringen, dass sie vor 7:30Uhrund nach 16:00 Uhr beruflich tätig sind. Für die anderen Jahrgangsstufen umfasst die Notbetreuung in der Regel die Zeit von 8:30 Uhr bis 15:00 Uhr. Die erweiterte Notbetreuung kann auch bei einer grundsätzlichen Anspruchsberechtigung auf Notbetreuung nur in Absprache mit der Schule in Anspruch genommen werden. Die Notbetreuung wird als Gemeinschaftsaufgabe des unterrichtenden und nicht unterrichtenden Personals angeboten. Für Kinder in der Notbetreuung soll das schulisch angeleitete Lernen durch Lehrkräfte begleitet werden. In den übrigen Zeiten werden den Kindern Freizeitangebote gemacht, die sich an den individuellen Bedürfnissen der Kinder orientieren. Für Schülerinnen und Schüler in den Jahrgangsstufen 5 und 6 an Gymnasien soll ebenfalls eine Notbetreuung organsiert werden. Im Einzelfall kann Notbetreuung in Kooperation mitder benachbarten Grundschule organisiert werden. Schülerinnen und Schüler mit schweren Behinderungen im Sinne von sonderpädagogischem Förderbedarf mit  der Förderstufe II erhalten im Bedarfsfall sowohl in de  Primarstufe als auch an  weiterführenden allgemeinbildenden Schulen ein schulisches Angebot. Dies gilt sowohl für  Schülerinnen und Schüler anSchulen mit sonderpädagogischem Förderschwerpunktals auch in der  Integration an allgemeinen Schulen. Das Angebot findet in der Regel in der Schule statt, die die Schülerinnen und Schüler besuchen und wird ggf. von Schulhelferinnen und Schulhelfern unterstützt.
Für die weiterführenden und beruflichenSchulen sowie Kollegs und Abendgymnasien gilt:Alle Schulen wechseln vollständig und verbindlich vom 04. Januar bis zum 08. Januar 2021 in das seit Juni 2020 konzeptionell vorbereitete schulisch angeleitete Lernen zu Hause. Dabei kann es sich um analoge und digitale Formen handeln. Alle Schülerinnen und Schüler müssen innerhalb dieser Woche mindestens zweimal direkt von einer Lehrkraft oder schulischem pädagogischen Personal kontaktiert und im Lernen zu Hause individuell begleitet werden.  Soweit möglich, sollten Sie Schülerinnen und Schülern, die durch die Pandemie in besondere Notlagen geraten sind oder keine Arbeitsmöglichkeiten zu Hause haben oder bei denen Anlass zur Sorge wegen Kindeswohlgefährdung besteht, Zeiten in gesonderten Räumen zur Verfügung stellen, in denen diese unter Berücksichtigung der AHA+L Regeln Arbeitsplätze für das schulisch angeleitete Lernen zu Hause nutzen können.
Soweit in der Zeit vom 04. bis zum 08. Januar 2021 Klassenarbeiten geplant waren, sind diese zu verschieben, wenn erforderlich auch in das 2.Schulhalbjahr hinein. Die Noten fließen, wenn eine Korrektur der Klassenarbeit vor der Notenkonferenz nicht mehr erfolgen kann, in die Gesamtberechnung am Ende des 2. Schulhalbjahres ein. In der gymnasialen Oberstufe dürfen in unerlässlichen Einzelfällen Klausuren geschrieben werden.

Praktika
Praktika aller beruflicher Bildungsgänge werden in der Woche ausgesetzt. Stattdessen werden die Schülerinnen und Schülerin das schulisch angeleitete Lernen zu Hause eingebunden und/oder erhalten eine berufstypische Aufgabe, die in direktem Zusammenhang mit dem Praktikum steht, zur häuslichen Bearbeitung. Praktika in weiterführenden allgemeinbildenden Schulen finden in dieser Woche nicht statt. Die Schülerinnen und Schüler werden im Lernen zu Hause schulisch angeleitet. Es gibt keine Vorgabe der Senatsbildungsverwaltung, dass diese Praktikumswoche nachgeholt werden muss.

Prüfungen
Berufliche Abschlussprüfungen in den verschiedenen Bildungsgängen der beruflichen Schulen und Oberstufenzentren finden planmäßig entsprechend der gültigen Hygiene-und Abstandregelungen statt. Die Abgabe der dezentralen Abituraufgabenvorschläge für die Abiturprüfungen 2021 findet, wie angekündigt, statt. Allerdings werden den Regionen Zeitfenster zugewiesen, um die Abgabe zu entzerren. Detaillierte Hinweise dazu erhalten alle Abiturstandorte in einem kurzen Hinweisschreiben vom Referat II B. 

Für die Schulen mit sonderpädagogischem Förderschwerpunkt  gilt:
Von den beschriebenen Regelungen sind im Einvernehmen mit der regionalen Schulaufsicht Abweichungen möglich. Für Schülerinnen und Schüler ist ein schulisch angeleitetes Lernen zu Hause auf Wunsch der Erziehungsberechtigen oder der volljährigen Schülerinnen und Schüler zu ermöglichen. An den Krankenhausschulen erfolgt der Unterricht weiterhin im Benehmen mit dem medizinischen Personal und im Einvernehmen mit der regionalen Schulaufsicht.

Lehrkräftequalifizierung und-ausbildung
Lehrkräfte, die sich in berufsbegleitenden Studien, im QuerBer oder im Vorbereitungsdienst befinden, müssen an diesen Veranstaltungen und ggf. Prüfungen auch in der Woche vom 04. bis 08. Januar 2021 teilnehmen, sofern sie angeboten werden. Es werden in dieser Woche analog zu den Schulen nur digitale Veranstaltungen durchgeführt, keine Präsenzveranstaltungen. Im Vorbereitungsdienst müssen alle für diese Woche anberaumtenStaatsprüfungen als Kolloquium durchgeführt werden, da kein Präsenzunterricht stattfindet und eine Verschiebung sich organisatorisch nicht bewerkstelligen lässt. Auch die Fortbildungen werden ausnahmslos digital angeboten. Dies gilt für den gesamten Januar, um möglichst viele Bewegungen von Lehrkräften durch die Stadt und die Vermischung der Teilnehmenden weitestgehend zu vermeiden. Unterricht in der Woche vom 11. bis 15. Januar 2021 Für alle Schulartengilt in der Woche vom 11. bis 15. Januar 2021, vorbehaltlich anderer Festlegungen, die nach der Rücksprache zwischen Schulaufsicht und Gesundheitsämtern vorzunehmende Unterrichtsorganisation gemäß Stufenzuordnung.
Wie im Schreiben vom 27. November 2020mitgeteilt, gibt es ab einer Inzidenz von mehr als 200 im Land Berlin die Möglichkeit für die allgemeinbildenden weiterführenden Schulen, freiwilligin das Alternativszenario gemäß Handlungsrahmen 2020/21) zu wechseln, davon ausgenommen sind die Jahrgangsstufe7 und die abschlussrelevanten Jahrgangsstufen. Die in dem genannten Schreiben geltenden Regelungen werden hiermit über den 08. Januar 2021 hinaus bis zum 15. Januar 2021 verlängert.

Schnelltestungen an Schulen
Ab dem 04. Januar 2021 stehen in Ergänzung zu den bisherigen Möglichkeiten für asymptomatische Testungen des pädagogischen und nichtpädagogischen Personals zusätzlich mobile Teststellen für Schnelltestungen an Berliner Schulen zur Verfügung. In enger Abstimmung mit der Senatsverwaltung für Gesundheit, Gleichstellung und Pflege kommen bis zu acht Test-Busse mit einer täglichen Testkapazität von rund 1600 Testungen in die Schulen und führen vor Ort -mit ausgebildetem medizinischem Personal - die Schnelltestungen durch. Die Auswahl der Testorte erfolgt auf Grund der von den Schulen täglich zur Verfügung gestellten Informationen bezüglich positiv getesteter Dienstkräfte. Die Informationen werden in ihren Trends ausgewertet und priorisiert. Getestet werden auf freiwilliger Basis alle Dienstkräfte, die nicht selbst Indexfall oder Kontaktperson 1 sind (diese befinden sich in Quarantäne). Mit Hilfe der Testungen ist es möglich, in den Einrichtungen weitere infizierte Dienstkräfte, die bisher symptomfrei sind, zu identifizieren und in häusliche Isolation zu geben. Weitergehende Informationen gehen Ihnen in einem gesonderten Schreiben zu. Die Regelungen dieses Schreibens zur Schulorganisation gelten vorbehaltlich der Beschlussfassung des Senats ab Dienstag, den 15. Dezember 2020. Wir möchten uns erneut an dieser Stelle auch im Namen der Senatorin ausdrücklich bei Ihnen und Ihren Kollegien für Ihr großes Engagement und Ihre Arbeit zum Wohle der Kinder und Jugendlichenin unsererStadt bedanken. Wir bitten Sie, die Schulgemeinschaft über die geänderten Regelungen zu informieren.  Im Lichte der aktuellen Diskussion bitten wir bereits jetzt um Verständnis, falls kurzfristig ein weiteres Schreiben mit ergänzenden Regelungen notwendig werden sollte. Wir wünschen Ihnen weiterhin Gesundheit und gutes Gelingen!

Mit freundlichen Grüßen
Christian Blume, Leiter der Abteilung I
Thomas Duveneck, Leiter der Abteilung II
Mirko Salchow, Leiter der Abteilung IV (komm.)
https://www.berlin.de/sen/bjf/corona/schule/schulschreiben_schulstart-nach-weihnachtsferien-201211.pdf


Übersicht der Berufsgruppen für die Notbetreuung 2021
(11.12.2020)
mit Anhang: Fallbeispiele für die Einschätzung des Infektionsrisikos von Kontaktpersonen
https://www.berlin.de/sen/bjf/corona/schule/uebersicht-der-berufsgruppen-fuer-die-notbetreuung.pdf 

Erklärung zur Notwendigkeit der Notbetreuung in Schule (11.12.2020)
mit Anhang: Fallbeispiele für die Einschätzung des Infektionsrisikos von Kontaktpersonen
https://www.berlin.de/sen/bjf/corona/schule/erklaerung-zur-notwendigkeit-der-notbetreuung-in-schule.pdf
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Aktualisierte Musterhygienepläne und neue Einstufung
Die Berliner Schulen haben nun die aktualisierten Musterhygienepläne jeweils für die Primarstufen, für die weiterführenden Schulen und für die beruflichen Schulen erhalten. In diesen detaillierten Musterhygieneplänen wird festgelegt, in welchem Rahmen die Schulen ihre Hygiene- und Infektionsschutzmaßnahmen umsetzen werden,
Zugleich ist auch der Stufenplan für die Schulen in Kraft gesetzt worden. Es gibt Stufe Grün (Regelunterricht), Gelb (Regelunterricht mit verstärktem Hygieneschutz), Orange (Regelunterricht mit noch stärkerem Hygieneschutz) sowie Rot (Alternativszenario: Mischung aus Präsenzunterricht und schulisch angeleitetem Lernen zu Hause“

Zu den Downloads:

 

Einsatz mobiler Teststellen an Schulen (16.12.2020)
https://www.berlin.de/sen/bjf/corona/schule/einsatz-mobiler-teststellen-an-schulen-201216.pdf

 

Grafiken
- Wenn mein Kind Krank wird - ...Umgang mit Atemwegserkrankungen in Schule/Kita:
- Kategorien der Kontaktpersonen nach RKI
- Kontaktzenarien im Corona-Kontext
- Warum feste Gruppen bei Kontakt ohne Mund-Nasen-Schutz wichtig sind
- Hilfreiche Massnahmen für Einrichtungen
- Informationswege bei Corona-Fällen in Schule/KiTa
https://www.berlin.de/sen/bjf/coronavirus/aktuelles/200826_infografiken_zu_corona_fuer_schulen_und_kitas_i_din_a4.pdf

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Bundesinstitut  für Risikobewertung
Kann das neuartige Coronavirus über Lebensmittel und Gegenstände übertragen werden?
Stand: 17.11.2020
https://www.bfr.bund.de/de/kann_das_neuartige_coronavirus_ueber_lebensmittel_und_gegenstaende_uebertragen_werden_-244062.html#%3A%7E%3Atext%3DGrunds%C3%A4tzlich+k%C3%B6nnen+Coronaviren+durch+direktes
Weitere Fragen und Antworten
https://www.bfr.bund.de/cm/343/kann-das-neuartige-coronavirus-ueber-lebensmittel-und-gegenstaende-uebertragen-werden.pdf


Helmholtz-Gemeinschaft
* Coronavirus SARS-CoV-2
https://www.helmholtz.de/aktuell/coronavirus-sars-cov-2/zahlen-und-fakten/
* Glossar:
https://www.helmholtz.de/glossar/corona-glossar/


DGUV - Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung
SARS-CoV-2 Schutzstandard für Schulen / FAQs
Stand: 02.12.2020
https://www.dguv.de/corona-bildung/schulen/faq/index.jsp


Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung
Coronavirus - Infos und Hinweise für Eltern
Wie können Eltern ihren Kindern die Corona–Pandemie erklären? Was ist bei der Alltagsmaske zu beachten? Informationen zum Thema „Kinder und Coronavirus“ und Tipps für zu Hause.
Mehr: https://www.kindergesundheit-info.de/coronavirus-sars-cov-2-elterninformationen/


Weltgesundheitsorganisation (WHO)
Pandemie der Coronavirus-Krankheit (COVID-19)
https://www.euro.who.int/de/health-topics/health-emergencies/coronavirus-covid-19
https://www.euro.who.int/de

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Thema Aerosole und Lüften & Mund-Nasen-Bedeckung


13.01.2021
Was FFP2-Masken leisten – und was nicht
https://www.spiegel.de/gesundheit/diagnose/coronavirus-was-ffp2-masken-leisten-und-was-nicht-a-b54ae9fd-30b6-4b72-b08d-385007d557a1

13.01.2021
Schutzwirkung, Preis, Zertifizierung Wie man gute FFP-2-Masken erkennt und was sie kosten
Die Alltagsmasken aus Stoff kommen aus der Mode, weil FFP-Masken besser vor Coronaviren schützen. Antworten auf die wichtigsten Fragen.
Mehr: https://www.tagesspiegel.de/politik/schutzwirkung-preis-zertifizierung-wie-man-gute-ffp-2-masken-erkennt-und-was-sie-kosten/26794148.html
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13.11.2020
"Mund-Nase-Bedeckungen in Schulen: Schutz der gesetzlichen Unfallversicherung gilt!
Gesetzliche Unfallversicherung stellt klar: Schulleitungen oder Lehrkräfte, die in der Schule Maßnahmen zum Schutz vor Infektionen anordnen oder umsetzen, können sich dabei auf die Haftungsfreistellung durch die gesetzliche Unfallversicherung verlassen.
Darauf weisen Berufsgenossenschaften und Unfallkassen hin. Die gesetzliche Unfallversicherung stellt damit klar: Personen, die Verantwortung für die Sicherheit und Gesundheit anderer Menschen tragen, setzen sich keinen Haftungsrisiken aus, wenn sie das Tragen von Mund-Nase-Bedeckungen anordnen, wie es in Verordnungen und Standards zum Schutz vor Infektionen mit dem Coronavirus Sars-CoV-2 vorgesehen ist.
Hintergrund:
Verletzen sich Kinder beim Schulbesuch, stehen sie dabei unter dem Schutz der gesetzlichen Unfallversicherung. Die regional zuständige Unfallkasse trägt dann die Kosten für Heilbehandlung und Rehabilitation; sie entschädigt die Versicherten bei bleibenden Gesundheitsschäden zudem finanziell.
Dieser Schutz erstreckt sich auch auf den Fall, dass Versicherte durch eine Maßnahme, die zu ihrem Schutz ergriffen wird, einen Gesundheitsschaden erleiden. Führt beispielsweise das Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung dazu, dass die Brille beschlägt, die versicherte Person stürzt und sich dabei verletzt, kann die Unfallkasse den Sturz als Arbeitsunfall anerkennen."
https://www.unfallkasse-berlin.de/service/archiv-meldungen/detail/mund-nase-bedeckungen-in-schulen-schutz-der-gesetzlichen-unfallversicherung-gilt

10.11.2020
Fakten zu Mund-Nase-Bedeckungen
"Der DGUV liegen keine Belege für Gesundheitsgefährdungen durch das Tragen von Mund-Nase-Bedeckungen vor.

Berufsgenossenschaften und Unfallkassen erhalten derzeit vermehrt Anfragen zum Gebrauch von Mund-Nase-Bedeckungen (MNB). Hintergrund dieser Anfragen ist die Sorge, dass das Tragen von MNB der Gesundheit schaden könnte. Hierzu hat der Spitzenverband der Berufsgenossenschaften und Unfallkassen, die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV), ein Statement veröffentlicht.

"Den Berufsgenossenschaften und Unfallkassen liegen aktuell keine Informationen vor, die belegen, dass das Tragen einer MNB aus textilem Gewebe die Atmung in einem gesundheitsgefährdenden Maße beeinträchtigt oder eine so genannte 'CO2-Vergiftung' auslösen könnte. Umgekehrt sehen die Träger der gesetzlichen Unfallversicherung in MNB eine Maßnahme, das Risiko von Tröpfcheninfektionen mit dem Coronavirus Sars-CoV-2 zu verringern, wenn der Mindestabstand nicht gewährleistet ist."
Mehr: https://www.unfallkasse-berlin.de/service/archiv-meldungen/detail/default-42b9830dec

Institut für Arbeitssicherheit der Gesetzlichen Unfallversicherung (IFA)
"CO2-App (Rechner und Timer)
Mit der CO2-App lässt sich die CO2-Konzentration in Räumen berechnen. Der Rechner hilft auch dabei, die optimale Zeit und Frequenz zur Lüftung ein Raumes zu bestimmen. Nach der Berechnung kann die errechnete Zeit als Timer gesetzt werden, um an die nächste Lüftung erinnert zu werden.
Der Rechner basiert auf den Ergebnissen einer Studie, in der die CO2-Konzentration während 720 Unterrichtsstunden in 111 Schulen gemessen wurde. Die Datenbasis ermöglicht jeweils eine Berechnung für das Sommer- und Winterhalbjahr sowie für die Primar- und Sekundarstufe im Bildungsbereich.
Ein Vergleich mit rechnerisch ermittelten und messtechnisch gewonnenen Werten für den Bürobereich zeigte, dass die Ergebnisse aus dem Sekundarbereich auch auf diesen Bereich übertragbar sind.
Im Bildungsbereich ist der Zielwert von 1000 ppm der Mittelwert über eine Nutzungseinheit gemäß den Empfehlungen des Umweltbundesamtes.
In Büro- und Besprechungsräumen ist der Zielwert von 1000 ppm der Momentanwert gemäß der ASR A3.6 "Lüftung"."
Download: https://www.dguv.de/ifa/praxishilfen/innenraumarbeitsplaetze/raumluftqualitaet/co2-app/index.jsp


Uni BW: Institut für Strömungsmechanik und Aerodynamik
Schulunterricht während der SARS-CoV-2 Pandemie ‒ Welches Konzept ist sicher, realisierbar und ökologisch vertretbar?
Version vom 22.09.2020 DOI: 10.13140/RG.2.2.11661.56802 22
https://www.unibw.de/lrt7/schulbetrieb-waehrend-der-pandemie.pdf


Unfallkasse Berlin

Empfehlungen zum Schutz von Beschäftigten und Lernenden in Schulen vor einer Infektion mit dem neuartigen Corona-Virus (SARS-CoV-2)
https://www.unfallkasse-berlin.de/sicherheit-und-gesundheitsschutz/schulen

 
Stellungnahme der Deutschen Gesellschaft für Pädiatrische Infektiologie (DGPI), des Berufsverbandes der Kinder- und Jugendärzte (bvkj e.V.), der Deutschen Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin (DGKJ), der Gesellschaft für Pädiatrische Pulmologie (GPP) und der Süddeutschen Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin (SGKJ)
"Empfehlung:
Masken sind wichtige Mittel zur Verhinderung der Ausbreitung des Pandemieerregers SARS-CoV-2, der COVID-19 auslöst. In der Güterabwägung von individuellen und gemeinschaftlichen Risiken und dem gegebenen Nutzen kann es in der konkreten infektionsepidemiologischen Situation erforderlich, vertretbar und zumutbar sein, dass auch Kinder Masken unter den genannten Bedingungen tragen. Kinder können asymptomatische Träger von SARS-CoV-2 sein."
Mehr: https://dgpi.de/covid19-masken-stand-10-11-2020/


Umweltbundesamt
Das Risiko einer Übertragung von SARS-CoV-2 in Innenräumen lässt sich durch geeignete Lüftungsmaßnahmen reduzieren
Stellungnahme der Kommission Innenraumlufthygiene am Umweltbundesamt
Mehr: https://www.umweltbundesamt.de/sites/default/files/medien/2546/dokumente/irk_stellungnahme_lueften_sars-cov-2_0.pdf


Bundesministerium für Arbeit und Soziales
SARS-CoV-2-Arbeitsschutzregel
„… Die  SARS-CoV-2-Arbeitsschutzregel enthält  Konkretisierungen  der  Anforderungen  der  Ver-ordnungen nach dem Arbeitsschutzgesetz (ArbSchG). Bei Einhaltung dieser Konkretisierun-gen kann der Arbeitgeber davon ausgehen, dass die Anforderungen aus den Verordnungen erfüllt sind. Wählt der Arbeitgeber eine andere Lösung, muss er damit mindestens die gleiche Sicherheit und den gleichen Gesundheitsschutz für die Beschäftigten erreichen. Andere Lösungen können bei abweichenden Rechtsvorschriften der Länder zum Schutz der Beschäftigten vorrangig in Betracht kommen. Es wird empfohlen, dass als Grundlage für das Schutzni-veau die Rechtsvorschriften sich an den Anforderungen dieser staatlichen Regel orientieren. Darüber  hinaus  beschreibt  die  Regel  den  Stand  von  Technik,  Arbeitsmedizin  und  Hygiene sowie sonstige gesicherte arbeitswissenschaftliche Erkenntnisse, die der Arbeitgeber bei den Maßnahmen des Arbeitsschutzes gemäß § 4 Nummer 3 ArbSchG während der Epidemie berücksichtigen muss.“
Mehr: https://www.baua.de/DE/Angebote/Rechtstexte-und-Technische-Regeln/Regelwerk/AR-CoV-2/pdf/AR-CoV-2.pdf?__blob=publicationFile&v=4

Technische Regeln für Arbeitsstätten (2012)
https://www.baua.de/DE/Angebote/Rechtstexte-und-Technische-Regeln/Regelwerk/ASR/pdf/ASR-A3-6.pdf?__blob=publicationFile
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