BEA Newsletter Nr. 61 - September 2017

 Bezirkselternausschuss

 Charlottenburg-Wilmersdorf von Berlin

Geschäftsstelle: Otto-Suhr-Allee 100, 10585 Berlin, Tel.: 9029 – 14624, Fax: 9029 – 14625 http://www.bea-charlottenburg-wilmersdorf.de/

 
Newsletter Nr. 61 – September 2017

 

Liebe Leser­_innen,

Anbei der neue Newsletter, wie immer auch auf der Homepage http://bea-charlottenburg-wilmersdorf.de/ zu finden.
Ich wünsche einen guten Verlauf der Sitzung des BEAs am 12.09.2017, eine anregende und informierende Lektüre sowie einen streßarmen Start in das neue Schuljahr. 

Beste Grüße

André Nogossek

 

 Inhalt

Informationen des BEA Vorstands (Einladungen / Berichte / Materialien zur Sitzung)
Schulen in Charlottenburg-Wilmersdorf
Arbeitsgemeinschaften: BEA / LEA                                                                                                                    
Aus dem Bezirk / Aus der Bezirksveordnetenversammlung (BVV)                                
Termine / Veranstaltungen / Anfragen
Schulträger und  Jugendamt, Schulaufsicht
Informationen aus der Senatsbildungsverwaltung (SenBJF)
Aus dem Abgeordnetenhaus (Einladungen, Protokolle, Beantwortung von Anfragen)
Presse (Themen-Auswahl: Schulbauten, Schulorganisation/Schülerzahlen/Lehrpersonal,
Unterricht/Bewertungen, Schüler, Eltern, Privatschulen, Inklusion, Schul- und Bildungspolitik, Schule und Wirtschaft, IT/Digitalisierung, Verschiedenes
Ausschreibungen / Wettbewerbe
Verschiedenes / Links
Impressum                                                                                                                                                            

 

Informationen des BEA Vorstands:

Einladung zum BEA am 12.09.2017
Um 19:00 Uhr im Rathaus Charlottenburg, Otto-Suhr-Allee 100, 10585 Berlin, Lily - Braun - Saal
U7 - Station und Busse nahezu vor der Türe: Richard Wagner-Platz 

Vorläufige Tagesordnung:
1. Begrüßung / Festlegung der Tagesordnung / Protokollführung (Grundschulen), Verabschiedung Sitzungsprotokoll,
2. Neue Zumessungsrichtlinien für Lehrkräfte an öffentlichen Schulen: Referentin: Frau Geisler
3. Berichte aus den Schulen
4. Berichte aus den Gremien
5. Anträge
6. Verschiedenes                                                                                                                             

Mit freundlichen Grüßen
Andreas Ritter http://bea-charlottenburg-wilmersdorf.de/

Im Falle der Verhinderung möchte ich Sie bitten, die Einladung rechtzeitig an Ihre BEA-Vertretung weiterzuleiten.

 

Bericht über die BEA-Sitzung vom 11. Juli 2017,

Das Sitzungsprotokoll der Juni-Sitzung liegt vor, konnte aber wg. Klärung von Zitaten noch nicht vorgelegt und somit nicht verabschiedet werden.
TOP 2    Schwerpunktthema: Sicherheit in der Schule
Der Referent Herbert Saul erläutert die rechtlichen Grundlagen.
Das Grundgesetz bildet mit seinen Artikeln 2 (Körperliche Unversehrtheit) und 20a (Umweltschutz) die übergeordnete Grundlage. Zahlreiche Bundesgesetze regeln zudem den Bereich Umweltrecht und Arbeitsschutzrecht. Landesgesetze dürfen die durch die Bundesgesetze vorgegebenen Standards nicht unterschreiten.
§ 13 StGB „Begehen durch Unterlassen“ ist im Falle einer Nichtbeachtung anwendbar.
Wichtigster Punkt für die Unfallverhütung ist VORAUSSCHAUENDES Handeln, da die Hauptursache menschliches Versagen darstellt. War der Unfall VERMEIDBAR / VORHERSEHBAR?
Für Schüler gibt es keine spezielle Schutzverordnung. Die Versicherung läuft über die Lehrer in ihrer beruflichen Ausübung an ihrer Arbeitsstätte.
Zu den Erörterungen wurde ein Handout verteilt sowie vorab eine sehr ausführliche Grundlage (ACHTUNG nicht ausrucken, 496 Seiten!) als Vorbereitung mit allen Gesetzen und Eventualitäten Anschließend gab es eine Fragerunde mit folgenden Themen:
- Ist von Schulen ein Sicherheitsbeauftragter zu stellen? Vermutlich ( Anm. psa: ja unbedingt)
- Genauer Schutzbereich der Schule (Bürgersteig usw.) Ist nicht bekannt
- Einhaltung Hygienevorschriften Je nach Einzelfass
- Fluchtwege (Brandschutz, Breite, Verbauung usw.) Bestandsschutz/ Prüfung
- Zuständigkeit Bürgersteige im Winter (Schnee, Eis)   Bezirk 1. Ansprechpartner? Schulleitung, sonst am wirkungsvollsten wg. konkreter Erfahrungen: UKB (Unfallkasse Berlin – Versicherer aller öffentlichen Gebäude), sonst ggf. Schulaufsicht, Lageso
Negativbeispiel: Aus Sicherheitsgründen wird ab 8.15 h die Haupttür verschlossen + somit auch der Fluchtweg.
Status MEB (Modulare Ergänzungsbauten): Gem. gesetzlichen Gegebenheiten bzw. zu beantragenden Übergangslösungen, Dämmung nur mit Steinwolle, Prüfung formaldehydhaltige Präparate. Landesbauordnung?

TOP 3    Berichte aus den Schulen
Carl-Orff-Schule erhielt Staatsbesuch aus Kirgistan, die eine parlamentarische Demokratie als Zielsetzung verfolgen. Ansonsten: Mensaerweiterung, bei Ersatzbepflanzung  / Schulhofverschönerung war das Umweltamt hilfreich mit 100en von Sträuchern (Tipp für Schulen in ähnlicher Situation)
Lietzensee-GS: Neuer Konrektor wurde gewählt. Sekretariat ist wieder besetzt. 5 neue Lehrer stehen zur Verfügung. Hochbeete von AOK gesponsert (problematisch wegen ÖPP (öffentlich privater Partnerschaft))
Schinkel-GS: Besuch Reg. Bürgermeister wg. Willkommensklassen-Projektteilnehmer. Teilnahme an „Tag des Schulgartens“
Robert-Jungk-Schule: Bundeskanzlerin war zu Besuch
Habermann-GS: Problematische Zuordnung der Lehrerstunden gemäß Stellenverteilungsplan, tw. Unterbesetzungen. Übereinstimmende Berichte aus anderen Schulen.
Witzleben-GS erhält MEB, Mensaerweiterung, eigene Sporthalle
Schulübergreifendes Musikprojekt GS Alt-Schmargendorf / Judith Kerr-GS, Partnerschaft mit Förderschule
Wald-GS: ab Schuljahr 2018/19 Angebot Italienisch als 2. Fremdsprache, Sanierung  Turnhalle / Verwaltungsgebäude

TOP 4    Berichte aus den Gremien
Jugendhilfeausschuss: Hr. Saul wurde (wiederholt) nicht eingeladen, zuletzt neu erst nach Beschwerde.
BSB: 04.07. Beschluss Bildung Masterplan für musikalische Bildung
LEA: Antrag auf optionalen 3. Leistungskurs an Gymnasien. Schulkonferenz soll Mitbestimmungsrecht haben. Vortrag von Dt. Schulakademie, Dt. Schulpreis für „Leuchtturmschule“ ist mit € 3 Mio. dotiert. Besprechung der Problematik Einzugskreis Grundschüler in den Bezirken Pankow, Neukölln – „Schulen sind nicht dort, wo sie benötigt werden“. Angebot: Elterngespräch mit Bildungsministerin Wanka am 18.07.2017

TOP 6 Verschiedenes
12.09.2017 19h Lily-Braun-Saal: Nächster BEA. Teilnehmer: Jetzige BEA-Delegierte, außer Ausgeschiedene oder ggf. bereits neu gewählte. Themen: z.B. Schulentwicklungsplan, Fragen an Frau Paul Beckmann?. Wg. der im letzten Schuljahr erst sehr spät möglichen Zusammensetzung des Vorstandes und der aus dem BEA entsendeten Vertreter in die weiteren Gremien wird es eine Online-Befragung der Schulen geben, problematisch im BSB/LSB-Bereich wg. Datenschutz-problematik bei minderjährigen Schülern.
Bericht: Olaf Strack


Bericht (Auszug) über die gemeinsamen Sitzung des BEA mit dem BSB am 13.06.2017
TOP 2 Schwerpunktthema: Musikalische Schulbildung
a) Etablierung der Schinkel-Grundschule als musikbetonte Grundschule im Bezirk: Referentin: Frau Weber (Schulleiterin)
Die Schinkel-GS ist die einzige, als musikbetonte Grundschule anerkannte Grundschule im Bezirk. Hierzu wird zusätzlich in der 1. und 2. Jahrgangsstufe musikalische Früherziehung erteilt.
Bereits jetzt ab dem Schuljahr 2017/18 wird ab der 3. bis zur 6. Jahrgangsstufe zunächst mit 14 Std. Instrumentalunterricht mit 2 Lehrkräften im Tandem-Modell erteilt. Ab der 3. Jahrgangsstufe sollen 2 zweizügig (50 Kinder) in einer Aufbauzeit von 6 Jahren verschiedene Instrumente erlernen (von Saxophon bis Keyboard u.a.). Als 3. Säule gelten die AGs der Schule. Die Chöre (der 1.-3. Jahrgangsstufe) gibt es bereits, Nachholbedarf besteht für das Ensemblespiel und die Orchester mit diversen Instrumenten (Ukulele, Percussion etc.) oder auch Musiktheater und mit Capoeira- Lehrern, was für motorisch auffällige Kinder geeignet ist. Musikbetonung ist ein Schulentwicklungsprojekt, das insbesondere auch soziales Lernen und Selbstkompetenz stärkt. Deshalb sollen die Lehrer aus dem Kollegium kommen, die selbst Instrumente spielen.
Auf Nachfragen:
- Die Schulinspektion im letzten Jahr war noch mit einer schlechten Bewertung versehen, weil die Musikbetonung noch nicht da ist.
- Es sollen Fördermittel für Instrumente beantragt werden. Denn beim Kauf der Eltern oder Förderung durch den Förderverein kommen erhebliche Kosten zusammen (z.B. kostet ein Kinderfagott ca. 3.000 €).
- Beim damals auf 4 Jahre angelegten Projekt wurden für 36 T€ Fagotte, Klarinetten, Querflöten etc. angeschafft. Die Eltern zahlten eine Aufwandsentschädigung. Jetzt ist vorgesehen, dass die Eltern bei Kosten von rd. 30 T€ im Jahr keine Aufwandsentschädigung zahlen. Das ist aber noch im Aufbau.
- Momentan hat die Schule insgesamt 84 Std. zusätzlich für die Musikbetonung.
- Es ist beabsichtigt, eine Curriculum-Zielvereinbarung mit der Schulaufsicht zu vereinbaren.

b) Ausbau des musikalischen Angebots an der Carl-Orff-Grundschule:
Referentin: Frau Acri (Schulleiterin)
Die Carl-Orff-GS ist keine musikbetonte Schule. Entscheidend für die Einschulung sind die Elternwünsche, für die die angebotene musikalische Grundbildung wichtig ist. Auch Eltern außerhalb des Einzugsberechs der Schule und aus anderen Bezirken wünschen den Besuch der Carl-Orff-GS.
Es geht hier nicht um musikalische Spitzenleistungen der Kinder, sondern die Eltern entscheiden sich wegen der Atmosphäre der Schule, die vom Musizieren geprägt ist. Durch das gemeinsam Musizieren werden praktische Fähigkeiten erlernt oder die emotionale Akzeptanz anderer mit eigenen individuelle Fähigkeiten. Ab der 2. Klasse beteiligen sich die 500 Kinder der Schule an den Chören oder am Gitarrenunterricht u.a. Die Carl-Orff-GS ist eine offene Ganztagsschule, d.h. ab 7.20 Uhr können die Kinder bereits vor dem Unterricht Musik machen. Die Eltern können auch ab 7.20 Uhr als „Klassenpaten“ tätig werden. Die Eltern sind also auch mit beschäftigt und müssen das auch alles mittragen. Es gibt viele Veranstaltungen und Konzerte, die gut besucht sind. Neben den morgendlichen AGs geben 2 Lehrkräfte weitere 2-AG-Stunden als zwei Chöre. An der Schule gibt es wenig Kinder nichtdeutscher Herkunft. Alle Kinder beteiligen sich. Obwohl die Carl-Orff-GS keine musikbetonte Schule ist, vertritt sie das Land Berlin in vielen Wettbewerben und erhält viel Öffentlichkeit, deshalb sind die 5 vorhandenen Musiklehrer*innen auch gut ausgelastet und es soll angestrebt werden, dass diese Anzahl unbedingt erhalten bleibt.
Auf Nachfragen:
- In Ensembles sind 10% der Schüler*innen, also 50 Schüler*innen pro Schuljahr.
- Es werden nur Orffsche Instrumente verwendet, die seit 1952 in der Schule sind, einige konnten jetzt ausgetauscht werden. Von außen gibt es finanzielle Hilfe. 

Diskussion und Nachfragen zu den Vorträgen beider Schulen:
- Beide Grundschulen haben unterschiedliche Konzepte und eine unterschiedliche Schülerschaft. Ein wesentliches Argument für die Musikbetonung der Schinkel-GS ist der hohe Anteil von Schüler*innen nichtdeutscher Herkunft (ndH). Frau Paul-Beckmann (Schulamt) erläutert ergänzend, dass die besondere Musikbetonung von der Senatsverwaltung mit Erwartungen verbunden ist. Der Bezirk hat sich für beide Schulen eingesetzt, die Senatsverwaltung nur für eine Schule im Bezirk die Finanzierung ausgesprochen. Die Senatsverwaltung gibt keine Zuschüsse zur Instrumentalausstattung, was nicht verständlich ist. Deshalb muss der Bezirk sehen, was er machen kann; es fragt sich, ob neue „Töpfe“ aufgemacht werden könnten. Frau Weber (Schinkel-GS) ergänzt, dass keine besonderen Sachmittel für die Musikbetonung der Schule zur Verfügung stehen. Die Schule lebt noch von den alten Instrumenten, die durch Schenkungen u.a. der Schule zur Verfügung stehen. Jetzt sollen z.B. Querflöten angeschafft werden. Die Elternvertreterin der Carl-Orff-GS ergänzt, dass ggf. bei der Landesmusikakademie Instrumente ausgeliehen werden könnten. Hierzu wird darauf hingewiesen, dass dies als Anschub nur für ein Jahr möglich wäre, die Schinkel-GS braucht die Instrumente aber für 4 Jahre. Herr Semler ergänzt, dass es ein Dilemma ist, wenn die Lehrerstunden der Schulen staatlich finanziert werden, aber Eltern für die Instrumente bezahlen sollen. Der besondere Ansatz der musikbetonten Grundschule, eine möglichst breite Beteiligung in der Schülerschaft zu erreichen, unabhängig von sozialen und kulturellen Faktoren, könne dadurch konterkariert werden. Frau Müller-Veite ergänzt, dass Gebrauchtinstrumente nicht so gut sind. Als Klarinettenlehrerin in der Sophie-Scholl-ISS in Schöneberg mit Musikbetonung weiß sie, dass die Eltern einen kleinen Obulus zahlen. Der Elternvertreter der Paula-Fürst-Gemeinschaftsschule ergänzt, dass der schulische Förderverein eine eigene Musikschule innerhalb der Schule gegründet hatte, diese aber von der Schulaufsicht verboten worden sei, weil so innerhalb der Schule keine Musikschule bestehen könne.

c) Musikbetonte Grundschulen – Definition, Aufgaben und Wirken - entfällt (die zuständige Referentin von SenBJF konnte nicht teilnehmen)

e) Kooperationsangebote der Musikschule City-West Referentin (statt Herrn Hipp): Frau Müller-Veite
Frau Müller-Veite vertritt den Leiter der Musikschule City-West, Herrn Hipp. Sie hatte in den allgemeinbildenden Schulen die Kooperationen mit der Musikschule koordiniert. 
Frau Müller-Veite berichtet, dass eine Kooperation mit den Schulen innerhalb des Regelunterrichts seitens des Senats aus arbeitsrechtlichen Gründen untersagt wurde. Dies wird damit begründet, dass die Lehrer der Musikschulen auf Honorarbasis beschäftigt und fest in den Schulalltag eingebunden sind. Dies widerspricht den Voraussetzungen für eine Selbständigkeit im Sinne des Gesetzes.
Die Musikschulen können derzeit nur in Bezug auf genutzte Räume, nicht aber inhaltlich mit den Schulen kooperieren. Der Musikunterricht kann somit erst nach den Unterrichtszeiten der Schulen ab 16.00 Uhr stattfinden. Frau Müller Veite gibt an, dass aufgrund der späten Zeiten und des Schliessens der Gebäudenur noch wenig Unterricht gegeben werden kann. Die Referentin betont, dass eine Kooperation nur möglich ist, wenn die jeweiligen Schulleiter mitarbeiten, da sie darüber entscheiden können, wer während der Unterrichtszeiten die Räume der Schule nutzt. Außerdem betont sie, dass gute Kooperation nur in Zusammenarbeit von Schulleiter, Musikschule und Elternverein gelingen kann. Der Schulleiter sollte organisatorische Aufgaben übernehmen, der Elternverein die erforderlichen Spenden/Beiträge einholen und die Musikschulen würden die jeweiligen Musiklehrer stellen. Frau Paul Beckmann berichtet, dass der Senat in Aussicht gestellt hat, die Musikschulen zukünftig mit festen Kräften auszustatten und somit Kooperationen wieder möglich wären. Außerdem berichtet sie, dass die Bezirke über die Nutzung der Schulräume , nach Unterrichtsschluss entscheiden. Dies erfolgt in Kooperation mit den Schulen, denen ein gewisses Vetorecht eingeräumt wird. Entscheidend für den Senat hierbei ist, dass die Angebote kostendeckend arbeiten. Für Kooperationen, wie z.B. Musik- oder Sportschulen werden hierfür aber keine Mieten erhoben.

d) „Masterplan Musikunterricht an den allgemeinbildenden Schulen“ des Runden Tisches Musikalische Bildung beim Landesmusikrat: Referent: Herr Semler (Mitglied des Runden Tisches für den LEA; siehe hierzu auch: https://www.landesmusikratberlin.de/fileadmin/musikpolitik/aktuell/Masterplan_EF_WEB.pdf)
Der Runde Tisch Musikalische Bildung beim Landesmusikrat, an dem Herr Semler als Vertreter des Landeselternausschusses (LEA) beteiligt war, hat sich 2013 mit den Fragen des Musikunterrichts an den allgemeinbildenden Schulen befasst und hierzu Forderungen und Empfehlungen veröffentlicht (“Masterplan“, in zwei Dokumenten: a) eine textuelle Zusammenfassung „Handlungsfelder und Forderungen“, b) eine tabellarische Übersicht „Struktur- und Maßnahmenplan“ u.a. mit konkreten Umsetzungsvorschlägen. Da zum Thema „musikalische Schulbildung“ genügend grundlegende Papiere existieren, haben die Autoren dieses Textes auf diese verwiesen, die Musikalische Bildung in der Schule maßnahmeorientiert in vier Handlungsfelder (vier mögliche „Säulen“ der musikalischen Schulbildung) strukturiert. Diese dürften nicht vermengt werden, insbesondere hinsichtlich der Fragen „wer bietet was an – wer finanziert“:
1) Schulkultur, allgemeine musisch‐ästhetische Förderung, "musisches Klima"
2) Fachunterricht Musik an der allgemeinbildenden Schule (Regelunterricht)
3) Ensemble/AG‐Bereich in "staatlicher" Trägerschaft
4) freiwilliger AG/Ensemble‐Bereich in (teilw.) privater Trägerschaft
Nur der verbindliche Musikunterricht an den allgemeinbildenden Schulen hat die Chance, alle Schülerinnen und Schüler Berlins zu erreichen. Insofern kommt ihm für die Musikalische Bildung die zentrale Bedeutung zu, da er allen Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit zur kulturellen Teilhabe eröffnet. Unverzichtbar für die Wirksamkeit des Musikunterrichts sind dabei Fachlichkeit und Kontinuität: Jedes Kind braucht deshalb seinen voll ausgebildeten Schulmusik-Lehrer für zwei Wochenstunden über die gesamte Schulzeit. Im Zentrum steht der Regelunterricht im Fach Musik, der ergänzt wird um zusätzliche Angebote, die grundsätzlich zu unterteilen sind in solche, die in staatlicher Trägerschaft stattfinden und kostenfrei sind, und solche, die in privater Trägerschaft organisiert sind mit zeitweiser Projektförderung und/oder finanzieller Beteiligung von Fördervereinen, Eltern, Sponsoren etc. Maßgeblich für das Gelingen Musikalischer Bildung ist zudem ein der Musik gegenüber aufgeschlossenes Schulklima, das durch alltägliche Praxis in den verschiedenen schulischen Bereichen bis in die Schulleitung hinein motivierende Wertschätzung entfaltet. Damit auch in Zukunft qualifizierter Musikunterricht an den allgemeinbildenden Schulen stattfinden kann, muss die Lehrerausbildung so strukturiert sein, dass ein Höchstmaß an künstlerischer, wissenschaftlicher und didaktischer Lehrkompetenz erzielt wird. Dies bedeutet im Sinne der Empfehlungen des Runden Tisches: Keine Reduktion der derzeitigen 108 Creditpoints auf ca. 60 Creditpoints für die zukünftige MusikFachlehrerausbildung nach dem Vorschlag des BaumertPapiers, der auf die (schleichende) Abschaffung des Schulfaches Musik hinausläuft. Sichergestellt werden muss auch für die Zukunft, dass qualifizierte MusikFachlehrerausbildung stattfinden kann, sei es durch Reduktion des sogenannten zweiten Pflichtfachs oder Verlängerung des Studiums in der Musik-Fachlehrerausbildung um ein Jahr (Hamburger Modell). Um die Musikalische Bildung im schulischen Bereich voranzubringen, sind gleichzeitig auf allen vier Handlungsfeldern Anstrengungen und Maßnahmen notwendig. Dabei müssen Maßnahmen konsequent daraufhin überprüft werden, in welchem Handlungsfeld durch sie Zielsetzungen erfüllt werden können, um falsche Erwartungen und unvollständiges Handeln zu vermeiden. Aus Sicht der Autoren bedarf es einer gemeinsamen Anstrengung aller am schulischen Bereich Beteiligten (Senatsschulverwaltung, Bezirke, Schulleitungen, Musiklehrer und deren Fachvertretungen, Lehrer, Eltern, Schüler und Kooperationspartner wie z.B. die bezirklichen Musikschulen). Entsprechend richten sich an alle Gruppen Forderungen:
- Für den Regelunterricht ist eine Stundentafel mit durchgängig zweistündigem Musikunterricht über alle Altersstufen (wieder) einzuführen. Um vermehrt instrumentales Arbeiten zu ermöglichen, ist Teilungsunterricht erforderlich.
- Über den Regelunterricht hinaus sollte es eine verpflichtende Mindestausstattung mit AG-Stunden für Ensemble-Angebote an jeder Schule geben. Diese bedürfen einer stabilen Finanzierung, um kontinuierliches nachhaltiges Arbeiten zu ermöglichen. Diese AG-Stunden sollen sich nicht vornehmlich der instrumentellen Einzelförderung widmen, sondern mit möglichst hohem Durchdringungsgrad viele Interessierte an der Schule einbinden und breite Musiziererfahrung ermöglichen.
- Ergänzende Angebote in (teilweise) privater Trägerschaft, z.B. durch Fördervereine, sollten sowohl in der Schule wie auch durch die Senatsschulverwaltung effektiv unterstützt werden – durch Beratung für die erforderlichen privatrechtlichen Verträge sowie durch Schaffung von geeigneten Kooperations- und Vernetzungsstrukturen zwischen Schulen (unter Einschluss von Kooperationspartnern).
- Eine dem schulischen (unterrichtlichen und außerunterrichtlichen) Ensemble-Betrieb entsprechende Grundausstattung (Räume, Instrumente, Ton- & Lichttechnik, digitale Medien) ist sicherzustellen.
- Für eine verbesserte Qualität des Regelunterrichts ist eine fundierte Lehrerausbildung essentiell. Hierbei muss, neben der künstlerischen und wissenschaftlichen, die vermittelnde Kompetenz vermehrt überprüfbare Beachtung finden; eine stärkere Orientierung des künstlerischen und musikwissenschaftlichen Studiums an den Erfordernissen des Schulunterrichts ist angezeigt.
- Sowohl für den Regelunterricht als auch spezifisch für den Ensemble-Bereich (Ensemble-Leitung, Arrangieren, Veranstaltungstechnik) bedarf es kontinuierlicher Fortbildungen. Entsprechende Angebote sind zu schaffen (zusätzlich zu den Fachverbänden auch durch staatliche Angebote); die Teilnahme an diesen ist durch entsprechende Freistellungen zu ermöglichen.
- Die Lehrpläne und schulinternen Curricula müssen fachgerecht überarbeitet werden. Dabei sollten sinnvolle und anwendbare Evaluationskriterien für die interne und externe Evaluation entworfen werden, die auch dem alltäglichen Arbeiten in der Schule weiterhelfen. Neben dem Regelunterricht sollte auch ein staatlich getragener AG-/Ensemble-Bereich überprüfbaren fachlichen Zielsetzungen folgen und hierbei die Schwerpunkte des Regelunterrichts sinnvoll ergänzen.
- Ein begleitendes Qualitätsmanagement im Fachbereich Musik für den Regelunterricht wie für den Ensemble-Bereich ist von großer Wichtigkeit für die Qualitätsentwicklung. Von zentraler Bedeutung ist hierbei die Aufwertung und Stärkung der Fachkonferenzen; regelmäßiger Erfahrungsaustausch und kollegiale Hospitationen sollten zum Standard werden.
- Die Organisation des Schulalltags muss so gestaltet werden, dass AGs, Ensemblespiel und dessen Vorbereitung sowie musikalische Veranstaltungen an der Schule möglich sind. Die Beteiligten sind hierbei auf die verbindliche Unterstützung insbesondere der Schulleitungen und vieler NichtMusiklehrer angewiesen.Die gesetzlich vorgesehenen Kooperationen mit anderen Schulen oder werden. Der Fachbereich Musik einer Schule, aber auch die schulischen Partner (insbesondere Schulkonferenz, Eltern- und Schülervertretungen) sollten ihre Verpflichtung und Gestaltungshoheit bei der Ausgestaltung von Kooperationen wahrnehmen. Insbesondere muss gewährleistet sein, dass Kooperationen überprüfbar eingebettet sind in die jeweiligen Fachpläne und die Aktivitäten innerhalb des Profils der Schule. Wichtig ist zudem eine zu schaffende transparente Überprüfbarkeit der Qualität von Kooperationsangeboten.
Diskussion: Für den BSB wird vereinbart, dass die entsprechenden Unterlagen vom BSB-Vorsitzenden an alle Mitglieder versendet werden. Nach Sichtung und Klärung etwaiger Fragen soll eine kurze Beschlussfassung in der nächsten Sitzung erfolgen, die das Ziel adressiert, dass bezüglich dieser seit 2013 vorliegenden Forderungen und Empfehlungen bei den zuständigen Stellen nachgehakt wird. Viele der zuvor erörterten Probleme sind bereits in diesen Empfehlungen adressiert worden, es fehle allein eine Umsetzung. Zusätzliche Anmerkungen und Ergänzungen insbesondere aus Sicht der beiden anwesenden Schulleitungen sowie der bezirklichen Musikschule können mit aufgenommen werden.

TOP 3 Aktuelle halbe Stunde: Weitere Fragen an Schulaufsicht und Schulträger
Ein Elternvertreter der Friedrich-Ebert-Oberschule berichtet, dass 43 Schüler eine Ablehnung der favorisierten Gymnasien erhalten haben und Schulen zugeordnet wurden, die bis zu einer Stunde Fahrzeit entfernt liegen, obwohl im Umfeld sechs Gymnasien ansässig sind. Frau Paul Beckmann berichtet, dass derzeit im Bezirk keine Plätze an Gymnasien mehr im Angebot sind, und wird das Problem bei der kommenden Bezirkskonferenz benennen und prüfen, wo gegebenenfalls noch Plätze verfügbar sind, da ihr die Zahl der abgelehnten Kinder ungewöhnlich hoch erscheint. Außerdem berichtet sie, dass bereits Gespräche über eventuell weitere Klassen an Schulen im Bezirk geführt werden. Generell gibt sie an, dass im Bezirk ein Unterangebot beim Übergang zur Oberstufe gegeben ist. Bevorzugt werden ausschließlich Geschwisterkinder und Kinder mit einer Förderprognose. Aufgrund des Unterangebots nehmen Gymnasien nur Kinder bis zu einem Durchschnitt von 2,3. Von mehreren Elternvertretern wird die unzureichende Reinigung der Schulen bemängelt. Es kommt die Frage auf, ob es möglich ist die jeweiligen Verträge einzusehen, um zu überprüfen, ob die vereinbarten Leistungen auch umgesetzt werden. Es wird angemerkt, dass die vereinbarten Leistungen einsehbar sind, aber nicht die Verträge. Ansprechpartner sind hier das Facility Management der Stadtentwicklung bzw. die jeweiligen Schulhausmeister, da diese in Kontakt stehen sollten.
Es wird angemerkt, dass die eingeladene Schulaufsicht keine Vertreter in den BEA entsendet hat. Es wird entgegnet, dass dieser sich angekündigt hat, aber nicht erschienen ist.

TOP 6 Verschiedenes, ggf. Wahl eines stellvertr. BSB-Vorsitzenden aus den BSA-Delegierten Es erfolgt dieses Jahr mangels Kandidatur keine Wahl eines stellvertretenden BSB-Vorsitzenden aus den Reihen der BSA-Delegierten mehr.
Bericht: Franziska Strutz, Sylvia Bergmann

 

BSB
Informationen zum Bezirksschulbeirat 2017 sind zu finden unter http://www.berlin.de/ba-charlottenburg-wilmersdorf/verwaltung/aemter/schul-und-sportamt/schulamt/schulische-gremien/bezirksschulbeirat-bsb/2017/artikel.616125.php
Protokolle und Unterlagen zum BSB, seit 2005 sind zu finden unter http://www.berlin.de/ba-charlottenburg-wilmersdorf/verwaltung/aemter/schul-und-sportamt/schulamt/schulische-gremien/bezirksschulbeirat-bsb/artikel.507903.php

 

Sitzungstermine des BEAs im Jahr 2017
10. Oktober, 14. November, 12. Dezember
Jeweils im Rathaus Charlottenburg, Lilly Braun-Saal , 2. Etage
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Schulen in Charlottenburg-Wilmersdorf

Schulen in Charlottenburg-Wilmersdorf
https://www.berlin.de/ba-charlottenburg-wilmersdorf/verwaltung/aemter/schul-und-sportamt/schulamt/schulen/

Schulentwicklungsplan (SEP) Charlottenburg-Wilmersdorf Fortschreibung 2012 bis 2017
http://www.berlin.de/ba-charlottenburg-wilmersdorf/verwaltung/aemter/schul-und-sportamt/schulamt/schulplanung/artikel.202177.php
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Arbeitsgemeinschaften BEA  / LEA

AG Inklusion
Gipfeltreffen Berliner Elternschaft 2.0 - Baustelle „Inklusive Schule“
Auf http://inklusion-elternredenmit.de/ kann man direkt ein Unterstützerformular, sowie einen Kommentar zur Resolution des "Gipfeltreffen Berliner Elternschaft 2.0 - Baustelle >Inklusive Schule<" abschicken, sowie die zwei Fassungen (Kurz und Original) downloaden und/oder verschicken.


AG Gymnasium
Auszug aus dem Protokoll Fachgespräch der LEA AG Gymnasium 26.06.2017
Referenten: - Hr. J. Freese (SenBJF – Referent für Grundsatzangelegenheiten der Gymnasien und gymnasialen Oberstufen, II D 3), - Hr. R. Treptow (Vorsitzender der Vereinigung der Oberstudiendirektoren des Landes Berlin e.V. – VOB)
TOP 1 – Aktualisierung der VO-GO Herr Freese erläutert die Rationale für die aktuelle Novelle der Verordnung über die gymnasiale Oberstufe Berlin (VO-GO) durch SenBJF:
- Die bisherige VO-GO war nicht immer eindeutig, Klärung war Ziel der Überarbeitung. So wurden u.a. nun die Regelungen zu Einbringe- und Belegverpflichtungen sauber getrennt. Weiterhin gab es diverse redaktionelle Überarbeitungen und Begriffsbereinigungen. Anhand des mit der Einladung versandten Entwurfs (Stand 31.05.2017) wurden Fragen erörtert und von Herrn Freese erläutert:
Die Neuregelung zu Sport in §13 beseitigt die Ungerechtigkeit, dass 1 Theorie-Kurs weniger eingebracht werden kann, wenn man Sport als Prüfungsfach (PF) wählt.
Der Gemeinsame Europäische Referenzrahmen für Fremdsprachenunterricht wird nun im Zeugnis ausgewiesen, wobei die Angaben zur 1. und 2. Fremdsprache Umsetzung einer Vorgabe der Kultusministerkonferenz (KMK) sind. Weitere Fremdsprachen können auf Antrag ausgewiesen wird, wobei auf Nachfrage klargestellt wird, dass hierbei grundsätzlich ein individueller Antrag eines Schülers/Elternteils gemeint ist. Empfohlen wird, dass die Schule weiterhin Vorbereitungskurse für individuelle Zertifikate anbietet. Gemeinsame Europäische Referenzrahmen klassifiziert auch lediglich das Niveau, auf dem unterrichtet wurde – nicht die individuelle Leistung.
In §20 sind die parallel verwendeten historischen Begriffe „Ergänzungskurs“, „Seminarkurs“ und „Zusatzkurs“ nunmehr eliminiert, es wird nur noch von „Zusatzkursen“ gesprochen.
§25/26: Redaktionelle Änderungen zur Trennung und zur restlichen VO-GO konsistenten Klärung von Belegverpflichtungen (§25) und Verpflichtungen / Beschränkungen zum Einbringen in die Gesamtqualifikation (§26).
§24 zum Modell freiwilliger 3. Leistungskurs und darauf basierende Prüfungen

TOP 2 – Update zum Roll-out des Modells 3 Leistungskurse
Herr Freese fasst die Eckpunkte der flächendeckenden Einführung eines optionalen Angebots eines freiwilligen dritten Leistungskurses zusammen, in Ausweitung eines erfolgreichen Schulversuchs, die in der nun vorliegenden VO-GO-Novelle festgeschrieben wird. Die Schulen durften sich hierauf aber bereits während des laufenden Schuljahres vorbereiten und können schon zum kommenden Schuljahr (ab September 2017) mit diesem Angebot starten.
Herr Treptow führt aus, dass die Anregung hierzu aus dem Jahre 2007 stammt, als die Bundesdirektorenkonferenz (BDK) in Rheinland-Pfalz tagte und er beiläufig von dem dortigen Modell erfuhr, dass jeder Gymnasiast dort drei Leistungskurse (LK) besuchen muss. Diese Idee sei im Dialog mit dem Berliner Senat weiterentwickelt worden, das Konzept einer Wahlmöglichkeit ist entstanden. Sowohl für die Schule, aber auch für den Schüler sei dies ein attraktives Angebot. Die Attraktivität bei den Schülern lässt sich auch dadurch nachweisen, dass man am RLG im Rahmen des Piloten mit 20- 30% Beteiligung der Schüler (d.h. Anteil derjenigen an einem Jahrgang, die freiwillig einen 3. Leistungskurs wählen) gestartet sei, mittlerweile der Anteil aber bei über 60% liege. Die Schule brauche hierfür kein zusätzliches Personal, da sich die die Personalzumessung aus der Zahl der Kurswahlen ergebe. Für RLG hätte sich ergeben, dass durch dieses Modell statt früher 360 nunmehr 480 LK-Wahlen erfolgen. Die LK seien dadurch gefüllter und ausgeglichener besetzt. Damit einherginge, dass weniger Grundkurse unterrichtet würden, es finde eine Schwerpunktsetzung des Lernens statt. Insgesamt biete dies gerade auch für Schulen mit kleiner Oberstufe Vorteile.
Insgesamt sieht Herr Treptow drei nachweisliche Vorteile dieses Modells für die Schüler:
1. Die Zahl der Rücktritte innerhalb der Oberstufe (d.h. Wiederholung ab Klasse 11) sei bei den Schülern, die 3 LK wählen, deutlich geringer als bei denen mit 2 LKs.
2. Die Abitur-Ergebnisse seien besser (im RLG haben unter den besten 50 Schülern eines Jahrgangs 75% zuvor 3 LKs gewählt).
3. Gerade für leistungsschwächere Schüler sei die spätere Wahlmöglichkeit (Auswahl des 1.+2. Prüfungsfachs aus 3 Fächern) vorteilhaft (und ermöglicht es, auch bei „Fehlwahl“ in einem Fach ohne einen Rücktritt das Abitur – mit angestrebtem Ergebnis – zu bestehen).
Herr Freese ergänzt, dass aufgrund der guten Erfahrungen bei der Pilotierung im Schulversuch an den drei beteiligten Schulen, dieses für Schule und Schüler vorteilhafte Modell nun sehr schnell allen Schulen eröffnet werden sollte. Laut einer Umfrage wollen derzeit 20 von rund 180 Schulen schon im nächsten Schuljahr dieses Modell einführen.

Diskussion zu den entsprechenden Formulierungen im neuen VO-GO-Entwurf (neuer § 24 VO-GO):
a) Herr Freese weist einleitend auf eine neue Information hin, dass nämlich die bereits im LSB geäußerte Kritik daran, dass nur die Gesamtkonferenz (anstelle der Schulkonferenz) über die Einführung des Modells entscheiden solle, in einem neuen Entwurf aufgegriffen werde. Dieser solle nun vorsehen, dass die Schulkonferenz auf der Basis eines Votums der Gesamtkonferenz entscheiden könne. Die Diskussion in der AG ergab, dass eine Befassung der Gesamtkonferenz und mithin die Akzeptanz bei den Lehrern wichtig sei, dass aber auch Eltern und Schüler ein Antragsrecht auf Einführung des Modells bräuchten. Ein solches Antragsrecht ist nur in der Schulkonferenz gegeben. Entsprechend sei die Regelung zu erweitern.
b) Die Frage, wie groß das Risiko sei, schlechtere Noten einbringen zu müssen, wenn man mit dem LK-Niveau nicht zurechtkommt, dies aber später aufgrund von Einbringeverpflichtungen trotzdem einbringen muss, kann nicht abschließend beantwortet werden. Insbesondere aber, bestätigt er auf Nachfrage, seien die Abiturergebnisse im 3. Prüfungsfach (PF) signifikant besser, wenn man das vorherige LK-Fach als 3. PF wählt (weil auf LK-Niveau vorbereitet).
c) Es wird die Frage diskutiert, warum in §24 Abs. 3 Einschränkungen für die Wahlfreiheit des Schülers vorgesehen sind, ob er in einem zuvor als 3. LK belegten und nicht als LK (1./2. PF) in der Abiturprüfung wahrgenommenen Fach auf LK- oder GK-Niveau geprüft werden möchte, sowohl für zentrale wie für dezentrale Prüfungsfächer. Herr Treptow und Herr Freese begründen dies damit, dass dies organisatorische Gründe hat, da die Lehrer die Prüfungsfragen vorher vorbereiten und einreichen müssten und dies dann auf beiden Niveaus geschehen müsse. Eine verbindliche Festlegung darauf, auch GK-Klausuren für alle LKs in dezentral geprüften Fächern vorbereiten zu müssen, würde die Akzeptanz bei Lehrern für dieses Modell entscheidend verringern. Die Erfahrung zeige aber, dass diese Einschränkungen in der Praxis nicht relevant seien.
Die Diskussion in der AG hierzu verdeutlicht, dass unabhängig von der Frage, ob grundsätzlich eine Wahlfreiheit bestehen sollte oder nicht, in jedem Fall sichergestellt sein müsse, dass der Schüler zum Zeitpunkt seiner Festlegung weiß, was die Schule organisatorisch anbieten und was nicht. Diesbezügliche post-hoc-Überraschungen müssten zwingend vermieden werden, weil sonst die Akzeptanz bei den Schülern entscheidend verringert werden könnte. Dies sollte die VO-GO daher eindeutig sicherstellen.
e) Bislang gab es nirgends Informationen zum neuen Modell, was die schulinterne Diskussion und Werbung für ein solches Modell erschwerte. Es wurde die Erwartung ausgesprochen, dass Informationen hierzu nunmehr bald von SenBJF zur Verfügung gestellt werden, auch dass der Evaluationsbericht zum Schulversuch allen Schulen verfügbar gemacht wird. Auch wurde die Anregung ausgesprochen, dass es wertvoll wäre für Schulen, die eine Einführung des Modells in Erwägung ziehen, von den Erfahrungen der drei pilotierenden direkt profitieren zu können. Herr Treptow und Herr Freese schlagen vor, die im September 2016 durchgeführte Informationsveranstaltung für Schulleiter zu wiederholen. Aus dem AG-Kreis wird betont, dass sich auch Eltern und Schüler, aber auch Lehrer und Oberstufenkoordinatoren informieren können sollten. – siehe http://www.leaberlin.de/images/beschluesse/2017-06- 30_Beschlusszusammenfassung_Zumessungsrichtlinie_und_VoGo.pdf

TOP 3 – Poolaufgaben im Abitur (KMK/IQB)
Herr Freese thematisiert die Pool-Bildung von Abituraufgaben in zentral geprüften Fächern, die das Institut zur Qualitätsentwicklung im Bildungswesen (IQB) im Auftrag der KMK vornehme. Er betont, dass es sich hierbei nicht – wie vielfach fälschlich wahrgenommen – um ein „Zentralabitur“ handele, sondern um die zentrale Entwicklung von Aufgaben. Problematisch sei der Umgang mit „verbrauchten Prüfungsfragen“, wenn z.B. – wie jüngst mit Mathe-Aufgaben in Stuttgart geschehen – Fragen an bestimmten Orten vorab bekannt werden, die auch an anderen Orten eingeplant wurden. Pool-Fächer seien Französisch, Englisch, Deutsch, Mathe; derzeit werden erste Standards erarbeitet für Biologie/Chemie/Physik.
In der Diskussion betont Herr Treptow, dass mit diesem Ansatz die Illusion nicht bedient werden könne, die man geweckt habe. Es finde gar keine wirkliche Normierung statt; die Vorbereitung und die Systeme seien viel zu unterschiedlich. Seit 2007 gebe es keine einheitliche Basis mehr für das Abitur. Herr Freese ergänzt, dass auch die Korrekturen unterschiedlich seien, unterstreicht aber, dass die Zielsetzung der Pool-Aufgaben nicht das Zentralabitur seien. Die Evaluation und Rückmeldung von eingereichten Pool-Aufgaben sehe nur „geeignet“/„ungeeignet“ vor.
In der weiteren Diskussion wird die Frage von Abiturnotengerechtigkeit und deren Relevanz für den Hochschulzugang kritisch beleuchtet. Aus Zeitgründen wird die Diskussion zur Vergleichbarkeit des Abiturs abgekürzt; Herr Semler verweist auf einen lesenswerten Beitrag des VOB-Vorsitzenden hierzu auf der VOB-Webseite.

TOP 4 – Einführungsphase in die gymnasiale Oberstufe Herr Treptow referiert aus Sicht des VOB:
1. Die gymnasiale Oberstufe sei laut KMK-Beschluss grundsätzlich dreijährig, und demnach habe die 10. Klassenstufe an Berliner Gymnasien auf die Oberstufe (Qualifikationsphase) vorzubereiten. Diese Pflicht stehe seit 5 Jahren nicht im Schulgesetz – dies sei ein Verstoß gegen den KMK-Beschluss. 3
2. Wenn dieser überfällige Passus in Schulgesetz aufgenommen wird, müsse er auch mit Leben gefüllt werden. Hier beiße sich die Verpflichtung an Gymnasien zur Vorbereitung auf die Oberstufe mit der bisherigen Praxis, im gleichen Zeitraum den Mittleren Schulabschluss (MSA) in Form einer aufwendigen Prüfung abzunehmen. Nach KMK-Beschluss seien andere Wege zur Anerkennung eines MSA möglich (z.B. bei Versetzung von Realschule in gymnasiale Oberstufe). Ein Vorziehen einer MSA-Prüfung in Klasse 9 ginge hingegen nicht, da die KMK den MSA für Klasse 10 vorsieht. Auch weiß man sich einig mit einigen Schulleitern der ISS, dass eine starre gleiche MSA-Praxis an unterschiedlichen Schulformen auf allen Seiten zu Problemen führt. Die ISS habe eigene Herausforderungen auf dem Weg zum MSA und zur Vorbereitung auf eine gymnasiale Oberstufe (z.B. die Zugangsbedingungen zu Klasse 11). Eine Differenzierung der Wege zum MSA tue not.
Siehe:
http://oberstudiendirektoren.de/wp-content/uploads/Abitur-2017-in-Deutschland-1.pdf
http://oberstudiendirektoren.de/wp-content/uploads/PMZur-Novellierung-des-Berliner-Schulgesetzes.pdf  (2015)
http://oberstudiendirektoren.de/wpcontent/uploads/PM-Zur-Novellierung-des-Berliner-Schulgesetzes-hier-Replik-der-VOB-auf-die-Senatorin.pdf  (2015)
http://oberstudiendirektoren.de/wp-content/uploads/Zu-den-geplanten-Ver%C3%A4nderungen-derSEK-I-VO-und-der-VO-GO.pdf  (2017)
Protokoll: Sebastian C. Semler (Sprecher AG Gymnasium LEA)
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Aus dem Bezirk / Aus der BVV (Stand: 08.09.2017)

Dienstleistungsdatenbank des Bezirksamtes Charlottenburg-Wilmersdorf
Hier finden Sie alle Dienstleistungen des Bezirksamtes Charlottenburg-Wilmersdorf mit den nötigen Informationen über erforderliche Unterlagen, Gebühren, Formulare, Rechtsgrundlagen, Adressen, Öffnungszeiten und oft auch das Angebot, direkt online einen Termin zu vereinbaren.
http://www.berlin.de/ba-charlottenburg-wilmersdorf/service/dienstleistungen/dienstleistungsdatenbank/service.201489.php

Aktuelle Hinweise aus dem Bezirk
http://www.berlin.de/ba-charlottenburg-wilmersdorf/aktuelles/aktuelle-hinweis/

Mitglieder der Bezirksverordnetenversammlung
http://www.berlin.de/ba-charlottenburg-wilmersdorf/politik/bezirksverordnetenversammlung/online/pa021.asp

Sitzungskalender
http://www.berlin.de/ba-charlottenburg-wilmersdorf/politik/bezirksverordnetenversammlung/online/si010.asp

BVV: 12. Öffentliche Sitzung der Bezirksverordnetenversammlung
Donnerstag, 21.09.2017, 17:00  Uhr, Rathaus Charlottenburg

Ausschüsse – Bezirksverordnetenversammlung
http://www.berlin.de/ba-charlottenburg-wilmersdorf/politik/bezirksverordnetenversammlung/online/au010.asp

Ausschuss für Schule
http://www.berlin.de/ba-charlottenburg-wilmersdorf/politik/bezirksverordnetenversammlung/online/au020.asp?AULFDNR=31&altoption=Ausschuss

Drucksachen – Übersicht
http://www.berlin.de/ba-charlottenburg-wilmersdorf/politik/bezirksverordnetenversammlung/online/vo040.asp
Zum Thema „Schule“: http://www.berlin.de/ba-charlottenburg-wilmersdorf/politik/bezirksverordnetenversammlung/online/vo040.asp

Beschlüsse des Bezirksamtes
http://www.berlin.de/ba-charlottenburg-wilmersdorf/politik/bezirksamt/beschluesse/5-wahlperiode/

Bürgerbeteiligung
http://www.berlin.de/ba-charlottenburg-wilmersdorf/aktuelles/buergerbeteiligung/

Öffentliche Sitzung des Ausschusses für Eingaben und Beschwerden
http://www.berlin.de/ba-charlottenburg-wilmersdorf/politik/bezirksverordnetenversammlung/online/to010.asp

Formular zur Einreichung von Eingaben und Beschwerden an die BVV
https://www.berlin.de/ba-charlottenburg-wilmersdorf/politik/bezirksverordnetenversammlung/eingaben-und-beschwerden/formular.189879.php

Einwohnerfragestunde der BVV
https://www.berlin.de/ba-charlottenburg-wilmersdorf/politik/bezirksverordnetenversammlung/einwohnerfragen/formular.189903.php

Bürgerbeteiligung: Nahverkehrsplanung in Charlottenburg-Wilmersdorf
Pressemitteilung  04.09.2017
Der Nahverkehrsplan setzt für ganz Berlin Standards und Vorgaben, mit denen Umfang und Qualität der Leistungen bei S-Bahn, U-Bahn, Straßenbahn, Bus und Regionalverkehr festgelegt werden.
Arne Herz, Bezirksstadtrat für Bürgerdienste, Wirtschafts- und Ordnungsangelegenheiten
“ Alle Bürgerinnen und Bürger sind eingeladen sich an der Nahverkehrsplanung in Charlottenburg-Wilmersdorf für die Jahre 2019 bis 2023 zu beteiligen und können ihre Vorschläge an das Bezirksamt Charlottenburg-Wilmersdorf von Berlin, Abt. Bürgerdienste, Wirtschafts- und Ordnungsangelegenheiten, Bü LdB 1, Otto-Suhr-Allee 100, 10585 Berlin oder an die E-Mail-Adresse Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! senden.” Einsendeschluss ist Samstag, der 30.09.2017.
http://www.berlin.de/ba-charlottenburg-wilmersdorf/aktuelles/pressemitteilungen/2017/pressemitteilung.627009.php

Hausaufgabenheft „Kiki Karotte“ für zukünftige 4. Klassen
Pressemitteilung vom 22.08.2017
Zu Beginn des neuen Schuljahres wird das Bezirksamt Charlottenburg-Wilmersdorf, Stabsstelle Bildung für nachhaltige Entwicklung in Kooperation mit dem Fachbereich Schule des Bezirksamtes allen Schüler/innen der neuen 4. Klassen ein Hausaufgabenheft zur Verfügung stellen.
Im Hausaufgabenheft führt das Maskottchen „Kiki Karotte“ durch das Schuljahr 2017/2018 und gibt kindgerecht viele Tipps und Informationen über fairen Handel und wie bunt und vielfältig die Welt ist. (…) Mit der Verteilung der Hefte möchten wir den 4. Klassen auch noch ein weiteres Angebot für das folgende Schuljahr machen. Wir werden das Thema Fair Trade für diese Klassen durch Referent/innen für den Unterricht oder die projektbezogene Arbeit mit Workshops, Filmen oder anderen Aktivitäten unterstützen. Dafür bieten wir gerne entsprechende Angebote und Formate an.
Mehr: http://www.berlin.de/ba-charlottenburg-wilmersdorf/aktuelles/pressemitteilungen/2017/pressemitteilung.623555.php
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Termine / Veranstaltungen / Anfragen

Elternzentrum Berlin e.V:  55. Autismus-Themen-Café

Mittwoch, den 20. September 2017, 16.00 bis 19.00 Uhr, SprengelHaus Sprengelstr. 15, 13353 Berlin
Beitrag:  2,50 €

Gäste:    Ambulanzlehrkräfte Autismus vom Standort Comenius-Schule; Frau Johst-Schrader vom SIBUZ Friedrichshain-Kreuzberg

Vorankündigung 7. Fachtag Autismus
– Anmeldungen ab Mitte September möglich- Der 7. Fachtag des Elternzentrum Berlin trägt den Titel „LebensWERT Autismus“ und wird am 18. November 2017 in Berlin stattfinden.  Die Umsetzung unserer Planungen geht gut voran und wir möchten alle Interessierten schon einmal auf den Termin hinweisen, so können Sie ihn bereits jetzt in Ihrem Kalender vermerken.

Termine im Jahr 2017 finden Sie ab sofort hier auf unserer Internetseite:
http://elternzentrum-berlin.de/terminuebersicht-2017

Aufruf: Zu Fuß zur Schule 2017
Herrscht auch an Ihrer Schule morgens ein Verkehrschaos, dem Sie entgegen wirken möchten? Suchen Sie nach neuen Ideen, um die laut Grundschulverordnung vorgesehenen Stunden für Verkehrs- und Mobilitätserziehung sinnvoll umzusetzen? Planen Sie eine Projektwoche zum Thema Mobilität? Oder möchten Sie sich einfach erstmal über das Thema informieren?
Der BUND Berlin ruft alle Berliner Schulen auf, sich an der Aktion „Zu Fuß zur Schule“ zu beteiligen. Wir unterstützen Sie auch in diesem Jahr wieder gerne bei Ihren Aktivitäten. Stärken Sie Ihre Schülerinnen und Schüler, ihre Schulwege selbständig und sicher zurückzulegen!
Die „Zu Fuß zur Schule“-Wochen sind in diesem Jahr vom 18. bis zum 29. September. Sie können Ihre Aktionen aber auch zu einer anderen Zeit im Jahr durchführen.
Melden Sie sich, wenn Sie Interesse oder Fragen haben!
Ansprechpartnerin: Gabi Jung - Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! - 030- 78 79 00 31
Mehr: http://www.mobilitaetserziehung-berlin.de/

24. lsfb-Stammtisch

am Donnerstag, dem 28. September 2017, von 18 bis 21 Uhr, im  Ristorante La mia Toscana, Mecklenburgische Straße 85, 10713 Berlin-Wilmersdorf.
Der Stammtisch soll Gelegenheit bieten zum Klönen, aber auch der Information durch Mitglieder des Gesamtvorstandes und dem Informationsaustausch der Teilnehmer untereinander dienen. Auch wenn der Stammtisch in Berlin stattfindet, sind Fördervereine aus Brandenburg ebenso herzlich eingeladen! Um einen ungefähren Überblick über die zu erwartende Teilnehmerzahl zu bekommen, bitten wir um Rückmeldung per Mail bis zum 23. September 2017
www.lsfb.de

Zentral- und Landesbibliothek Berlin: Veranstaltungen, Hausaufgabenhilfe, Events
http://www.zlb.de/veranstaltungen/aktuell.html

Museen von A bis Z
http://www.berlin.de/museum/a-bis-z/?pk_campaign=monatstipps

Ausstellungen und Events auf „berlin.de“
http://www.berlin.de/kultur-und-tickets/

Freier Eintritt ins Museum für Kinder und Jugendliche
Die kulturelle Bildung junger Menschen steht auch und gerade in der Berliner Museumslandschaft im Fokus. Viele Museen gewähren daher Kindern und Jugendlichen freien Eintritt.“
Mehr: http://www.berlin.de/museum/einritt-frei/kinder-und-jugendliche/?pk_campaign=wochenendtipp

Stadtmuseum Berlin: Schule und KiTa
„Das Stadtmuseum Berlin bietet Schüler- und KiTa-Gruppen ein eigenes Führungs- und Workshop-Programm in Dauerausstellungen und Sonderausstellungen. Die Angebote sind lehrplangerecht aufbereitet und auf unterschiedliche Altersgruppen zugeschnitten.“
Mehr:
http://www.stadtmuseum.de/schule-und-kita

Bildung und Erholung in der Freizeit
„Jugendarbeit gestaltet auch die Freizeit der Kinder und Jugendlichen auf vielfältige Weise und lädt zur Beteiligung ein (…) Diese Angebote der Jugendarbeit werden sowohl durch freie Träger der Jugendhilfe als auch, auf bezirklicher und auf Landesebene, durch die öffentlichen Träger durchgeführt.“
Mehr: https://www.berlin.de/sen/jugend/jugend/freizeit/
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Schulträger, Schulaufsicht und Jugendamt

Stadträtin: : Heike Schmitt-Schmelz (SPD)  
Büro der Stadträtin
Tel (030) 9029-14001
Fax (030) 9029-14004 
Email: 
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Schul- und Sportamt:
Otto-Suhr-Allee 100, 10585 Berlin
Leitung: Herr Redel
Tel.: (030) 9029-14620, Fax: (030) 9029-14625
Email: 
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Schulamt / Schulorganisation
Sprechzeit: Mo-Fr 9.00 – 13.00 Uhr und nach telefonischer Vereinbarung
- Durchführung des Anmeldeverfahrens für die Klassen 1, 5 und 7 unter Beachtung der GrundschulVO und der Sek I VO
- Widerspruchsbearbeitung
- Überwachung der Teilnahme der einzuschulenden Kinder an Sprachfördermaßnahmen
- Sicherung der Schulpflicht: Bearbeitung von Schulversäumnisanzeigen, Durchführung von Ordnungswidrigkeitsverfahren
- Enge Kooperation mit Schulen und JA
Kontakt:
Bezirksamt Charlottenburg-Wilmersdorf von Berlin - Schulorganisation 
Otto-Suhr-Allee 100, 10585 Berlin
Fax:(030) 9029-14650
Email: 
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
https://www.berlin.de/ba-charlottenburg-wilmersdorf/verwaltung/aemter/schul-und-sportamt/schulamt/

Ansprechpartner*innen im Schulamt
Schul- und Sportamt, Schulentwicklung; Mittagessen, Gebäude, Beförderung; Schulorganisation
https://www.berlin.de/ba-charlottenburg-wilmersdorf/verwaltung/aemter/schul-und-sportamt/schulamt/artikel.567295.php

Schulorganisation:
- Gruppenleitung, Widerspruchsbearbeitung,
Herr Wartenberg, SchulOrg 1, Raum 246, Tel (030) 9029-14640, Fax (030) 9029 - 14650, 
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
- Schulplatzvergabe insbesondere weiterführende Schulen 5. Klasse,
Frau Molesti, SchulOrg 3, Raum 218b, Tel (030) 9029-14642, Fax (030) 9029-14650, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
- Schulplatzvergabe insbesondere weiterführende Schulen 7. Klasse,
Frau Just, SchulOrg 4, Raum 218b, Tel (030) 9029-14643, Fax (030) 9029-14650, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
- Schulplatzvergabe insbesondere Grundschulen Charlottenburg 1. Klasse,
N.N., SchulOrg 5, Raum 218a, Tel (030) 9029-14644, Fax (030) 9029-14650,  Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
- Schulplatzvergabe insbesondere Grundschulen Wilmersdorf 1. Klasse,
Herr Drümmer, SchulOrg 8, Raum 218a, Tel (030) 9029-14645, Fax (030) 9029-14650,  Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
- Schulplatzvergabe, Übergang Willkommensklasse in Regelbereich,
Frau Thormann, SchulOrg 9, Raum 218, Tel (030) 9029-14648, Fax (030) 9029-12929,  Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
- Regionale Koordinierungsstelle, Schulplatzvergabe in Willkommensklassen,
Frau Gökcek, SchulOrg 7, Raum 218, Tel (030) 9029-14649, Fax (030) 9029-12929,  Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
- Regionale Koordinierungsstelle, Schulplatzvergabe in Willkommensklassen,
Frau Liesenfeld, Sen BFJ 04 , Raum 218, Tel (030) 9029-12928, Fax (030) 9029-12929,  Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Abgerufen am: 08.09.2017

Außenstelle der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie: Schulaufsicht
http://www.berlin.de/ba-charlottenburg-wilmersdorf/verwaltung/aemter/schul-und-sportamt/schulamt/artikel.202179.php

Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner 
- Referatsleitung, Förderzentren, Regionale Fortbildung
Frau Simone Geisler
Tel (030) 9029-25102, Fax (030) 9029-25109, 
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
- Sekretariat der Referatsleiterin und der Gymnasien
Hr. Taterra, Tel (030) 9029-25101, Fax (030) 9029-25109, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
- Integrierte Sekundarschulen, Privat-Grundschulen
Fr. Lecke, Tel (030) 9029-25103, Fax (030) 9029-25108, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
- Grundschulen
Fr. Babbe, Tel (030) 9029-25104, Fax (030) 9029-25108, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
- Sekretariat
Fr. Kneiding, Tel (030) 9029-25114, Fax (030) 9029-25108, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
- Stellv. Referatsleitung, Gymnasien, und zweiter Bildungsweg
NN, Tel (030) 9029-25105, Fax (030) 9029-25109
- Klärungsstelle für Schülerinnen und Schüler ohne Deutschkenntnisse
Fr. Liesenfeld, Fr. Hecke, Tel (030) 9029-25121, Fax (030) 9029-25128
- Fachaufsicht über ergänzende Förderung und Betreuung, Erteilung von Betriebserlaubnissen
Fr. Neuse-Pohl, Tel (030) 9029-25106, Fax (030) 9029-25109, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Abgerufen am: 10.09.2017

Schulpsychologisches und inklusionspädagogisches Beratungs- und Unterstützungszentrum (SIBUZ) Charlottenburg-Wilmersdorf
In Charlottenburg-Wilmersdorf sind unter dem Dach des SIBUZ das Schulpsychologische Beratungszentrum (SBPZ) und das zum Schuljahr 2014/2015 gegründete Beratungs- und Unterstützungszentrum für inklusive Pädagogik (BUZ) zusammengeführt worden.
Das SIBUZ hat die Aufgabe, bei allen schulpsychologischen, inklusionspädagogischen und sonderpädagogischen Fragen auf dem Weg zur inklusiven Schule zu beraten und zu unterstützen.
Im SIBUZ arbeitet ein multiprofessionelles Team. Es besteht aus Schulpsychologinnen und Schulpsychologen, Pädagoginnen und Pädagogen, Sonderpädagoginnen und Sonderpädagogen sowie Sozialpädagoginnen und Sozialpädagogen.
Weiterführende Informationen der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie zu den Themen: Schulpsychologie -  Sonderpädagogische Förderung - Inklusive Schule
Kontakt
Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Wissenschaft - Schulpsychologisches und inklusionspädagogisches Beratungs- und Unterstützungszentrum (SIBUZ) Charlottenburg-Wilmersdorf
Leitung: Patrick Lang, Waldschulallee 31, 14055 Berlin -Tel.:030 9029-25150 (AB)- Fax:030 9029-25155 - E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
https://www.berlin.de/ba-charlottenburg-wilmersdorf/verwaltung/aemter/schul-und-sportamt/schulamt/artikel.202191.php

Schulbezogene Jugendsozialarbeit
http://www.berlin.de/sen/jugend/jugend/jugendsozialarbeit/artikel.340995.php
http://www.berlin.de/sen/jugend/jugend/jugendsozialarbeit/

Schulpsychologie
http://www.berlin.de/sen/bildung/unterstuetzung/schulpsychologie/
Charlottenburg-Wilmersdorf: Tel. (030) 9029 25150

Jugendamt Charlottenburg-Wilmersdorf
https://www.berlin.de/ba-charlottenburg-wilmersdorf/verwaltung/aemter/jugendamt/
http://www.berlin.de/ba-charlottenburg-wilmersdorf/org/jugend/aufgabengebiete_jugendamt.html

Kontakt:
Bezirksamt Charlottenburg-Wilmersdorf von Berlin
Jugendamt Leitung: NN
Stellvertretende Jugendamtsleitung: Frau Rademacher
Otto-Suhr-Allee 100, 10585 Berlin
E-mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Aufgaben des Jugendamtes
https://www.berlin.de/ba-charlottenburg-wilmersdorf/verwaltung/aemter/jugendamt/wir-ueber-uns/
https://www.berlin.de/ba-charlottenburg-wilmersdorf/verwaltung/aemter/jugendamt/a-z/
Was Jugendämter leisten: http://www.unterstuetzung-die-ankommt.de/

Kinderschutz und Krisentelefon
Mo-Fr 08.00 – 18.00 Uhr,  Tel (030) 9029-15555
Sonst auch: Berliner Hotline Kinderschutz-  rund um die Uhr, auch am Wochenende:  Tel (030) 610066

Regionalen Sozialpädagogischen Dienste (RSD)
Der Regionale Sozialpädagogische Dienst (RSD) ist der Basisdienst des Jugendamtes. Er ist eine allgemeine Anlaufstelle für Eltern, Kinder und Jugendliche bei Erziehungsfragen und familiären Problemen.
Mehr: https://www.berlin.de/ba-charlottenburg-wilmersdorf/verwaltung/aemter/jugendamt/regionalteams/artikel.205681.php


Rechtsvorschriften und Rahmenverträge für den Bereich Jugend und Familie
http://www.berlin.de/sen/jugend/recht/rechtsvorschriften/
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Informationen aus der Senatsbildungsverwaltung:

Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie
Bernhard-Weiß-Str. 6, 10178 Berlin
Tel.:(030) 90227 – 5050; E-Mail:
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Organigramm: http://www.berlin.de/sen/bjf/ueber-uns/leitung-und-organisation/die-abteilungen/

Einstieg“ und vielfältige Informationen: http://www.berlin.de/sen/bjf/

Newsletter von SenBJF
http://www.berlin.de/sen/bjf/service/newsletter/

Ihre Ansprechpartner
„Wenn Sie Rat oder Hilfe zu Angelegenheiten aus den Bereichen Schule, Jugend, Familie oder Wissenschaft benötigen, erhalten Sie hier Informationen über die richtigen Ansprechpartner bei Fragen, Sorgen, Wünschen und Anregungen.“
Mehr: http://www.berlin.de/sen/bjf/service/ihre-ansprechpartner/

Qualitäts- und Beschwerdemanagement
Marc Schulte
Tel.: 90227 5833 Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Barbara Schäfer
Tel.: 90227 6030 Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Saraya Gomis
Tel.: 90227 5817 Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Ruby Mattig-Krone
Tel.: 90227 5330 Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Info-Punkt: Tel.: 90227 5000 Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Rechtsvorschriften (Schulgesetz, Verordnungen, Ausführungsvorschriften
http://www.berlin.de/sen/bildung/schule/rechtsvorschriften
Verwaltungsvorschriften: http://www.berlin.de/sen/bildung/schule/rechtsvorschriften/verwaltungsvorschriften/

Neue Verordnungen
- Verordnung zur Änderung von Vorschriften für die Sekundarstufe I, die gymnasiale Oberstufe und den Zweiten Bildungsweg
Verordnung Nr. 18/066 vom 16.08.2017   
https://www.parlament-berlin.de/ados/18/IIIPlen/vorgang/verordnungen/vo18-066.pdf
- Fünfte Verordnung zur Änderung der Grundschulverordnun
Verordnung Nr. 18/058 vom 20.07.2017 
https://www.parlament-berlin.de/ados/18/IIIPlen/vorgang/verordnungen/vo18-058.pdf

 Bildungsstatistik und Berichte
http://www.berlin.de/sen/bildung/schule/bildungsstatistik/

Schulen und Kitas in der Nähe
https://www.berlin.de/sen/jugend/familie-und-kinder/kindertagesbetreuung/kitas/umkreis/

Berlin-Studie Wissenschaftliche Begleitstudie zur Berliner Schulstrukturreform
http://www.dipf.de/de/forschung/projekte/berlin-studie

Unterrich
http://www.berlin.de/sen/bildung/unterricht/

Portal Rahmenlehrplan Online Berlin-Brandenbur
http://bildungsserver.berlin-brandenburg.de/rlp-online/startseite/
Siehe auch: http://bildungsserver.berlin-brandenburg.de/informationen_senbjw/
Sowie: http://www.berlin.de/sen/bildung/unterricht/faecher-rahmenlehrplaene/rahmenlehrplaene/#anhoerung

Leistungsbewertung - Informationen zum Rahmenlehrplan 1 bis 10
Weiter: http://bildungsserver.berlin-brandenburg.de/fileadmin/bbb/unterricht/rahmenlehrplaene/Rahmenlehrplanprojekt/implementation/Informationsbriefe/Infobrief_Leistungsbeurteilung_final.pdf

Neue Handreichung: Der sonderpädagogische Förderschwerpunkt "Lernen" im Rahmenlehrplan 1 - 10 für Berlin und Brandenburg
http://bildungsserver.berlin-brandenburg.de/fileadmin/bbb/unterricht/sonderpaedagogische_Foerderung_und_gemeinsamer_Unterricht/Foederschwerpunkt_Lernen/Handreichung_FSP_Lernen_und_RLP_1-10_ges_2017_08_23__2_.pdf

ISQ-Bericht zur Schulqualität 2016
https://www.isq-bb.de/wordpress/wp-content/uploads/2017/03/ISQ_Bericht_Schulqualitaet_2016.pdf

„3. Runde Schulinspektion
Die Schulinspektion wird im Schuljahr 2017/2018 nach den Herbstferien mit ihrer „dritten Runde“ beginnen, nachdem zum Ende des Schuljahres 2016/2017 – mit ganz wenigen Ausnahmen – alle Schulen zum zweiten Mal inspiziert wurden.
Was bleibt?
Der Inspektionszyklus von ca. fünf bis sechs Jahren wird beibehalten, dies bietet den Schulen Verlässlichkeit. Die Inspektionen erfolgen weiterhin in Teams, bestehend aus abgeordneten Lehrkräften, Funktionsstelleninhabern und Schulleitungsmitgliedern sowie Ehrenamtlichen.
Die Aufteilung in Pflicht- und Wahlmerkmale innerhalb des Qualitätstableaus hat sich bewährt. Der Anteil der Pflichtmerkmale ist allerdings deutlich reduziert. Neben dem Schulleitungshandeln, das unverzichtbare Voraussetzung für die Schulentwicklungsprozesse ist, werden das schulinterne Curriculum als Herzstück der Unterrichtsentwicklung und die Unterrichtsgestaltung in den Fokus gerückt. Die Schulen sind angehalten, datengestützte Schulentwicklungsprozesse zu initiieren, somit bleibt das Merkmal „Schulleistungsdaten und Schullaufbahn“ Pflichtmerkmal.
Was ist neu?
Der Inspektionsrahmen wird noch stärker als bisher individuell angepasst. Das Team berücksichtigt dabei das Ergebnis der vorigen Inspektion, statistische Daten der SenBJF, die Ergebnisse der Online-Befragungen im Vorfeld des Vorgesprächs an der Schule und schulspezifische Merkmale (z. B. „Staatliche Europaschule Berlin“ oder „zusätzliche Sprachförderung“). Das Qualitätstableau ist den aktuellen pädagogischen Schwerpunktsetzungen angepasst. So ist z. B. die Inklusion kein eigenes Merkmal mehr: Indikatoren, an denen sich die erfolgreiche Umsetzung des Inklusionsgedankens festmachen lassen, sind nun über mehrere Qualitätsmerkmale verteilt. Die normative Bewertung des Unterrichts auf einer Skala von A bis D entfällt, es wird die Entwicklung seit der letzten Inspektion mit einem Vergleich bzw. einer Gegenüberstellung in den Blick genommen. Die Schulen können zwei Merkmale frei wählen; auf Wunsch wird die Bewertung eines dieser Merkmale nicht veröffentlicht und nur die Schule erhält die Rückmeldung. Zusätzlich kann ein schuleigenes Merkmal mit Indikatoren gefüllt werden, die die Schulinspektion evaluiert. Die Veröffentlichung des Inspektionsberichts kann auch vor der jetzt geltenden Frist von vier Monaten erfolgen, wenn die Einzelschule das wünscht.“
Quelle: SenBJF, Schul-Informationen. Praxisinformationen für Berliner Schulleitungen Juni/Juli 2017, S. 5

„Notdienst Kinderschutz und Zentrale Jugendgerichtshilfe sollen bei der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie angebunden werde
Pressemitteilung vom 15.08.2017: Aus der Sitzung des Senats am 15. August 2017:
Der Senat hat in seiner heutigen Sitzung wichtige Änderungen beim Berliner Notdienst Kinderschutz (BNK) und der Zentralen Jugendgerichtshilfe (ZJGH) eingeleitet. Beide Einrichtungen sollen künftig direkt an die Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie angebunden werden. Derzeit werden die Aufgaben des BNK durch den Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg und die Aufgaben der ZJGH durch den Bezirk Mitte jeweils für alle Bezirke wahrgenommen.“
Mehr: https://www.berlin.de/rbmskzl/aktuelles/pressemitteilungen/2017/pressemitteilung.621648.php

Ergebnisbericht der Facharbeitsgruppe Schulraumqualität
Band 1: Bericht: Ergebnisbericht der Facharbeitsgruppe Schulraumqualität
Band 2: Grafiken
http://www.berlin.de/sen/bildung/schule/bauen-und-sanieren/neue-schulen/

Das Bildungspaket (BuT)
http://www.berlin.de/sen/bjf/bildungspaket/
Ausführungsvorschriften über die Gewährung der Leistungen für Bildung und Teilhabe 
nach den §§ 28, 29, 30 SGB II und den §§ 34, 34a, 34b SGB XII (AV-BuT) - vom 06. Dezember 2011 (ABl. S. 3044) vom 06. Dezember 2011 (ABl. S. 3044) in der geänderten Fassung vom 09. Mai 2017: http://www.berlin.de/sen/soziales/berliner-sozialrecht/land/av/av_but.html
Bildungspaket – Fachinformationen: http://www.berlin.de/sen/bjf/bildungspaket/fachinfo/#traegerhinweis

Urheberrecht in der Schule. Übersichten und Entscheidungshilfe
Mehr: www.berlin.de/sen/bildung/unterricht/medien/lehr-und-lernmittel/urheberrecht-in-schulen-2017.pdf

Landesschülerausschuss Berlin (LSA): https://lsaberlin.de/

Landeselternausschuss (LEA): http://www.leaberlin.de/

Landesschulbeirat:
Termine der Sitzungen 2016/2017: http://bildungsserver.berlin-brandenburg.de/schule/schulkultur/mitwirkung/mitwirkung-berlin/lsb-berlin/?L=0

Ferientermine 2016 - 2024
http://www.berlin.de/sen/bjf/service/kalender/ferien/artikel.420979.php

Interkultureller Kalender 2017:
https://www.berlin.de/lb/intmig/service/interkultureller-kalender/#kalenderdownload
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Aus dem Abgeordnetenhaus

Plenarunterlagen
http://www.parlament-berlin.de/de/Dokumente/Plenarmaterialien

Sitzungsunterlagen der Ausschüsse
http://www.parlament-berlin.de/de/Dokumente/Sitzungsuebersicht

Plenarprotokoll - 13. Sitzung, Donnerstag, 6. Juli 2017
Sanierungs-, Ausbau- und Neubauplan für Berliner Schulen: http://pardok.parlament-berlin.de/starweb/adis/citat/VT/18/PlenarPr/p18-013-wp.pdf#page=38
Ergebnisse des Gebäudescans: Infrastrukturplanung im Schulbereich: 
und:
Zumessungsrichtlinien für Lehrkräfte an Berliner Schulen für das Schuljahr 2017/18
http://pardok.parlament-berlin.de/starweb/adis/citat/VT/18/AusschussPr/bjf/bjf18-010-bp.pdf

Beschlussprotokoll - Öffentliche Sitzung - Ausschuss für Bildung, Jugend und Familie, 10. Sitzung, 29. Juni 2017
Der neue Rahmenlehrplan 1/2 Jahr vor der Einführung - Stand der Umsetzung
http://pardok.parlament-berlin.de/starweb/adis/citat/VT/18/AusschussPr/bjf/bjf18-010-bp.pdf


Parlamentarische Anfragen und Antworten
: http://pardok.parlament-berlin.de/starweb/AHAB/

Wie setzt der Senat die Schulsanierungen zügig und reibungslos um? (05.07.2017)
http://pardok.parlament-berlin.de/starweb/adis/citat/VT/18/SchrAnfr/s18-11651.pdf

Weitere Nachfragen: Lmb-Daten und Schulen in freier Trägerschaft (05.07.2017)
http://pardok.parlament-berlin.de/starweb/adis/citat/VT/18/SchrAnfr/s18-11656.pdf

Bildungs- und Erziehungsziele an Berliner Schulen (I) (07.07.2017)
http://pardok.parlament-berlin.de/starweb/adis/citat/VT/18/SchrAnfr/s18-11687.pdf

Willkommensklassen 2017 – Aktueller Stand und Perspektiven? (12.07.2017)
http://pardok.parlament-berlin.de/starweb/adis/citat/VT/18/SchrAnfr/S18-11685.pdf

Perspektive der Pädagog*innen in den Willkommensklassen (17.07.2017)
http://pardok.parlament-berlin.de/starweb/adis/citat/VT/18/SchrAnfr/S18-11684.pdf 

Zweckfremde Raumnutzung an Berliner Schulen (II) (13.07.2017)
http://pardok.parlament-berlin.de/starweb/adis/citat/VT/18/SchrAnfr/s18-11722.pdf

Mittel der Bezirke für Schulbau, -sanierung und Unterhaltung (17.07.2017)
http://pardok.parlament-berlin.de/starweb/adis/citat/VT/18/SchrAnfr/s18-11748.pdf

Ganztagsschulen für alle - Wie sieht's im neuen Schuljahr 2017/2018 aus? (20.07.2017)
http://pardok.parlament-berlin.de/starweb/adis/citat/VT/18/SchrAnfr/s18-11739.pdf

Anmeldezahlen an ISS und Gymnasien für das Schuljahr 2017/2018 (20.07.2017)
http://pardok.parlament-berlin.de/starweb/adis/citat/VT/18/SchrAnfr/s18-11742.pdf

Anmeldezahlen für Grund- und Oberschulen zum Schuljahr 2017/2018 in den Bezirken (20.07.2017)
http://pardok.parlament-berlin.de/starweb/adis/citat/VT/18/SchrAnfr/s18-11743.pdf

Absetzung/Versetzung von Schulleitern (21.07.2017)
http://pardok.parlament-berlin.de/starweb/adis/citat/VT/18/SchrAnfr/s18-11810.pdf

Entwicklung der Schulschwänzer/innen in den Bezirken im 1. Schulhalbjahr 2016/2017 (21.07.2017)
http://pardok.parlament-berlin.de/starweb/adis/citat/VT/18/SchrAnfr/s18-11740.pdf

Schwimmausbildung der Berliner Kinder und Jugendlichen (21.07.2017)
http://pardok.parlament-berlin.de/starweb/adis/citat/VT/18/SchrAnfr/s18-11770.pdf

Schülerlotsen (03.08.2017)
http://pardok.parlament-berlin.de/starweb/adis/citat/VT/18/SchrAnfr/s18-11896.pdf

Fachkontrollstelle des Schulessens in Berlin-Pankow (04.08.2017)
http://pardok.parlament-berlin.de/starweb/adis/citat/VT/18/SchrAnfr/s18-11894.pdf

Zur Beschulung von Schülerinnen und Schülern mit dem Förderschwerpunkt körperliche und motorische Entwicklung an Berliner Gemeinschaftsschulen (07.08.2017)
http://pardok.parlament-berlin.de/starweb/adis/citat/VT/18/SchrAnfr/s18-11921.pdf

Kopflos ins neue Schuljahr - oder: Rechtsstaat versus Bananenrepublik? (07.08.2017)
http://pardok.parlament-berlin.de/starweb/adis/citat/VT/18/SchrAnfr/s18-11914.pdf

Neue Schulen, neue Standards (15.08.2017)
http://pardok.parlament-berlin.de/starweb/adis/citat/VT/18/SchrAnfr/s18-11965.pdf

System-Schulbau - Eine Lösung für die Hauptstadt? (24.08.2017)
http://pardok.parlament-berlin.de/starweb/adis/citat/VT/18/SchrAnfr/s18-11976.pdf

Aktuelle Entwicklung bei den Musikschulen (25.08.2017)
https://kleineanfragen.de/berlin/18/12068-aktuelle-entwicklung-bei-den-musikschulen

Was macht die Qualitätskontrollstelle Schulessen? (25.08.2017)
http://pardok.parlament-berlin.de/starweb/adis/citat/VT/18/SchrAnfr/s18-12084.pdf

Entwicklung der Schulschwänzer/innen in den Bezirken im 1. Schulhalbjahr 2016/2017 (II) (25.08.2017)
http://pardok.parlament-berlin.de/starweb/adis/citat/VT/18/SchrAnfr/s18-12045.pdf
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Presse (Themen-Auswahl)


Schulbauten

31.07.2017
Ehemalige Flüchtlingsunterkünfte: Turnhallen-Sanierung wird 2019 abgeschlossen
Nach dem Auszug der Flüchtlinge aus den mehr als 60 Turnhallen zieht sich die Sanierung der Gebäude länger hin als gedacht. Elf Hallen an neun Standorten werden erst im kommenden Jahr wieder für die Sportnutzung zur Verfügung stehen, weitere vier Hallen an zwei Standorten sogar erst im Jahr 2019. Das geht aus einer Übersicht des Landessportbundes (LSB) zum aktuellen Stand der Renovierung der Hallen hervor. Für drei weitere Hallen gibt es danach bisher noch gar keinen Fertigstellungstermin.
Mehr: http://www.berliner-zeitung.de/berlin/ehemalige-fluechtlingsunterkuenfte-turnhallen-sanierung-wird-2019-abgeschlossen-28095818

01.08.2017
3,5 Milliarden Euro: Bund und Länder beschließen Sanierungsprogramm für Schulen
Schimmel, kaputte Toiletten, veraltetes Inventar: Viele Schulen in Deutschland sind baufällig. Bund und Länder haben sich nun auf ein Milliarden-Sanierungsprogramm geeinigt - nach zähen Verhandlungen.
Mehr: http://www.spiegel.de/lebenundlernen/schule/berlin-bund-und-laender-beschliessen-sanierungsprogramm-fuer-schulen-a-1160917.html

02.08.2017
Deutschlands marode Schulen: Zu kleine Räume für zu viele Schüler
Zu den wichtigen Themen zählt Meidinger auch den Schulhausneubau. Nach vierzig Jahren seien die Gebäude zumeist baufällig. Alle in den siebziger Jahren für die geburtenstarken Jahrgänge errichteten Betonbauten sind also in die Jahre gekommen. Allein in Berlin rechnet die Senatsverwaltung für Bildung mit einem Sanierungsbedarf von 3,9 Milliarden Euro im Schulbereich. Dass nun offen darüber gesprochen wird, ist auch den Elterninitiativen zu verdanken, die nicht müde wurden, in Demonstrationen und Aktionen auf undichte Dächer, Fenster, kaputte Heizungen, unzumutbare Toiletten und vieles mehr aufmerksam zu machen. Nach der Ankündigung des Senats, 1,6 Milliarden im Jahr 2017 für Sanierung aufzuwenden, ist nicht viel passiert, weil die Bezirksämter das Geld auch abrufen müssen. In mancher Hinsicht können sich Schüler glücklich schätzen, in einem alten Schulgebäude unterrichtet zu werden, weil sie deutlich größere Schulräume haben.     
Mehr: http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/dl-praesident-meidinger-kritisiert-ausstattung-in-schulen-15129195-p2.html

12.08.2017
Bezirke wollen keine Schulbau-GmbHs
Und plötzlich ziehen alle an einem Strang: Bürgermeister wollen nur bei Großprojekten Kompetenzen abgeben und bekennen sich sonst zu ihrer Aufgabe als Schulträger.
Mehr: http://www.tagesspiegel.de/berlin/berliner-sanierungsstau-bezirke-wollen-keine-schulbau-gmbhs/20179866.html
Die Beschlussempfehlung:  http://www.tagesspiegel.de/downloads/20180706/4/schulbauoffensive-ii-beschlussfassung-rdb-ausschuesse-2017-08-11.pdf

27.08.2017
Bauverband zu Schulsanierungen Baumaßnahmen werden zu Schulbeginn nicht fertig.
Berlins Handwerker und Baufirmen fordern eine bessere Vorausplanung bei den laufenden Schulsanierungen. Dem Senat fehle ein schlüssiges Konzept. „Unsere Mitgliedsunternehmen erleben, dass viele Sanierungen immer noch in Kleinabschnitten vorgenommen werden. Es findet keine grundlegende effiziente Sanierung der Schulen statt sondern lediglich Flickschusterei”, sagte Reinhold Dellmann, Hauptgeschäftsführer der Fachgemeinschaft Bau Berlin und Brandenburg auf der Deutschen Presse Agentur auf Anfrage
Mehr: http://www.berliner-zeitung.de/berlin/bauverband-zu-schulsanierungen-baumassnahmen-werden-zu-schulbeginn-nicht-fertig-28230890

05.09.2017
Berlin bekommt 51 neue Schulen
Die Schulbau-Offensive in Berlin kommt voran: In den nächsten Jahren entstehen viele Neubauten sowie Erweiterungen. Und die Bezirke können sofort mit den Planungen beginnen.
Mehr: http://www.tagesspiegel.de/berlin/schulbau-offensive-berlin-bekommt-51-neue-schulen/20287926.html

06.09.2017
24.000 zusätzliche Plätze Berlin will 51 neue Schulen bauen
Die Anzahl der Schulen, deren Neubau das Land Berlin in den nächsten fünf Jahren angehen wird, ist noch einmal gestiegen. 51 Schulneubauten sollen es nun sein. Das sieht die bis ins Jahr 2021 reichende Investitionsplanung des Landes vor, die der Senat am Dienstag bei seiner Sitzung in Brüssel beschlossen hat.
Mehr: http://www.berliner-zeitung.de/berlin/24-000-zusaetzliche-plaetze-berlin-will-51-neue-schulen-bauen-28364230

 

Schulorganisation / Schülerzahlen / Lehrpersonal

12.07.2017
Wachsende Schülerzahlen Berlin stellt sich auf 87.000 neue Schüler bis 2024 ein
Der Berliner Senat rechnet mit einer massiv steigenden Anzahl von zusätzlichen Schülern bis 2024.
Selten erfährt Berlin öffentliches Lob, wenn es um seine Schulen geht. Die Bertelsmann-Stiftung stellt in ihrer neuen Studie immerhin fest, dass Berlin sich anders als die anderen Bundesländer bereits seit Jahren auf massiv wachsende Schülerzahlen einstellt. „Einige Städte stellen sich bereits der Realität“, heißt es dort anerkennend.
Mehr: http://www.berliner-zeitung.de/berlin/wachsende-schuelerzahlen-berlin-stellt-sich-auf-87-000-neue-schueler-bis-2024-ein-27962398

12.07.2017
Lehrer für eine Million zusätzliche Schüler gesucht
Im Jahr 2025 gibt es voraussichtlich eine Million mehr Schüler in Deutschland als bisher erwartet. Dafür werden Zehntausende zusätzliche Lehrer gebraucht – und Schulen. 
Mehr: http://www.zeit.de/politik/deutschland/2017-07/lehrermangel-steigende-schuelerzahlen-bertelsmann-studie-zehntausende-lehrer-fehlen

12.07.2017
Zehntausende neue Lehrkräfte werden gebraucht
Die Zahl der Schüler in Deutschland wird bis 2030 deutlich stärker steigen als gedacht. Das System ist darauf nicht vorbereitet
Mehr: http://www.tagesspiegel.de/wissen/bertelsmann-studie-zehntausende-neue-lehrkraefte-werden-gebraucht/20045544.html

12.07.2017
Deutschland gehen die Lehrer aus
Im Jahr 2025 sollen nach Angaben einer neuen Studie 8,3 Millionen Kinder und Jugendliche auf allgemeinbildende Schulen in Deutschland gehen.
Grund für die gestiegenen Schülerzahlen ist vorrangig die "dynamische Geburtenentwicklung".
Auf die Länder kommen Milliardeninvestitionen zu - und die Lehrer fehlen.
Mehr: http://www.sueddeutsche.de/bildung/bildung-deutschland-gehen-die-lehrer-aus-1.3584280

12.07.2017
Zehntausende zusätzliche Lehrer fehlen: Schulpolitik muss umdenken
Bislang gingen die Schülerzahlen zurück. Doch nun kündigt sich durch mehr Geburten und Zuwanderung ein Schüler-Boom an
Mehr: http://www.taz.de/Zehntausende-zusaetzliche-Lehrer-fehlen/!5430708/

13.07.2017
Kommentar Steigende Schülerzahlen: Der Bund muss übernehmen
Das Kooperationsverbot für Bildung gehört abgeschafft. Die Zahlungsfähigkeit der Bundesländer darf nicht die Chancen der Schüler bestimmen.
Mehr: http://www.taz.de/Kommentar-Steigende-Schuelerzahlen/!5426231/

13.07.2017
Jetzt muss wirklich jeder Lehrer werden
Die Politik hat sich verrechnet: Bis 2025 gibt es in Deutschland eine Million Schüler mehr als gedacht. Wer darunter am meisten zu leiden haben wird, ist ziemlich klar: die Kinder.
Mehr: http://www.sueddeutsche.de/bildung/schule-jetzt-muss-wirklich-jeder-lehrer-werden-1.3584202

13.07.2017
Im Schnellcheck: Was hinter der überraschenden Schülerprognose der Bertelsmann Stiftung steckt
Mehr Babys sind positiv für die Bevölkerungsentwicklung in Deutschland, dennoch warnen Forscher vor den Folgen. Nach einer Studie der Bertelsmann Stiftung steigen die Schülerzahlen in Deutschland bis zum Jahr 2030 viel stärker an als bislang angenommen. Unter dem Titel «Demographischer Wandel ade – Aktuelle Bevölkerungsentwicklung und Folgen für die allgemeinbildenden Schulen» listen die Forscher aus Gütersloh auf, was an zusätzlichen Kosten auf Länder und Kommunen zukommt und wie gegengesteuert werden kann. Nach ihrer Prognose gibt es bis 2025 rund vier Prozent mehr Schüler, bis 2030 ist ein Plus von acht Prozent.
Mehr: http://www.news4teachers.de/2017/07/im-schnellscheck-was-hinter-der-ueberraschenden-schuelerprognose-der-bertelsmann-stiftung-steckt/

17.07.2017
Jetzt lernen Nachwuchslehrer bei Anfängern
Eine neue Facette des Lehrermangels in Berlin: Die ersten Seminare für Referendare werden jetzt von Berufseinsteigern geleitet
Mehr: http://www.tagesspiegel.de/berlin/berliner-paedagogenmangel-jetzt-lernen-nachwuchslehrer-bei-anfaengern/20068098.html

19.07.2017
Lehrer- und Qualitätsmangel: Die raue Realität der Berliner Schulen
SPD-Fraktionschef Saleh will "die besten Lehrer an den schwierigsten Schulen". Die Schulen wären schon froh, wenn sie überhaupt genügend Pädagogen hätten. Ein Kommentar
Mehr: http://www.tagesspiegel.de/berlin/lehrer-und-qualitaetsmangel-die-raue-realitaet-der-berliner-schulen/20077706.html

07.08.2017
Lehrermangel an Schulen: Mit Ansage gegen die Wand
Mehr Schüler als erwartet, viel zu wenige Lehrer: Die Lage an vielen Schulen ist katastrophal, Politiker und Behörden sind in Erklärungsnot. Wer ist schuld an der Misere? Und wie lässt sie sich beheben?
Mehr: http://www.spiegel.de/lebenundlernen/schule/lehrermangel-in-deutschland-weniger-unterricht-groessere-klassen-a-1160853.html

28.08.2017
Deutscher Lehrerverband: "Es fallen jede Woche rund eine Million Unterrichtsstunden aus"
Laut dem Präsidenten des Deutschen Lehrerverbandes fällt viel mehr Unterricht aus, als offiziell bekannt ist. Das Problem werde von den Bundesländern verschleiert.
Mehr: http://www.zeit.de/gesellschaft/schule/2017-08/deutscher-lehrerverband-heinz-peter-meidinger-praesident

29.08.2017
Mehr ungelernte Lehrer als je zuvor
Laut Gesamtpersonalrat hat jeder zweite neue Grundschulpädagoge in Berlin nicht auf Lehramt studiert. "Alle offenen Stellen sind besetzt", sagt die Bildungsverwaltung.
Mehr: http://www.tagesspiegel.de/berlin/neues-schuljahr-in-berlin-mehr-ungelernte-lehrer-als-je-zuvor/20242822.html

30.08.2017
Urteile Berliner Verwaltungsgerichte: Schulplatzvergabe darf nicht von Geschlecht oder Herkunft abhängen
Die Zahl der Klagen gegen Schulplatzbescheide für Erstklässler hat sich verdoppelt. Aber es geht auch um Oberschüler: Gerade gab es einen Doppelsieg vor dem OVG
Mehr: http://www.tagesspiegel.de/berlin/urteile-berliner-verwaltungsgerichte-schulplatzvergabe-darf-nicht-von-geschlecht-oder-herkunft-abhaengen/20204698.html

31.08.2017
Schulplatzklagen in Berlin: Die Einschulung ist kein Ponyhof
mmer mehr Eltern ziehen vor Gericht, um dem Nachwuchs einen Platz in der Wunschschule zu sichern. Der soziale Druck im Schulsystem wächst.
Mehr: http://www.taz.de/Schulplatzklagen-in-Berlin/!5440456/

31.08.2017
Neue Lehrer in Berlin: Tausende unqualifizierte Quereinsteiger dürfen nun unterrichten
Viele Quereinsteiger sind für den Lehrerberuf nicht richtig ausgebildet noch werden sie den üblichen Anforderungen an das Lehramt gerecht.
Das neue Schuljahr startet am Montag mit einem äußerst bedenklichen Rekordwert. Die Bildungsverwaltung hat so viele Quereinsteiger wie noch nie als reguläre Lehrer eingestellt. Besonders unprofessionell sieht es mittlerweile an den Berliner Grundschulen aus. Die Mehrheit der dort neu eingestellten Lehrer hat keine volle pädagogische Ausbildung, es handelt sich um kaum pädagogisch vorgebildete Quereinsteiger oder Lehrer ohne volle Lehrbefähigung. Das ergeben Berechnungen von Dieter Haase, dem erfahrenen Vize-Gesamtpersonalratsvorsitzenden.
Mehr: http://www.berliner-zeitung.de/berlin/neue-lehrer-in-berlin-tausende-unqualifizierte-quereinsteiger-duerfen-nun-unterrichten-28253276

31.08.2017
Lehrermangel Warum Berlins Schulen auf Quereinsteiger setzen müssen
Die Lehrer sind seit Mittwoch an den Schulen. Am Montag startet das neue Schuljahr.
Angesichts heftiger Kritik hat Bildungssenatorin Sandra Scheeres (SPD) die Einstellung zahlreicher Quereinsteiger zum neuen Schuljahr gerechtfertigt. Berlin müsse sich gegen starke Konkurrenz anderer Bundesländer behaupten. Weil reguläre Lehrer fehlen, hat Berlin dieses Jahr so viele Nicht-Pädagogen wie noch nie eingestellt.
Mehr: http://www.berliner-zeitung.de/berlin/lehrermangel-warum-berlins-schulen-auf-quereinsteiger-setzen-muessen-28258652

01.09.2017
Schulstart in Berlin: Viele Lehrer lernen noch
Fast die Hälfte der neu eingestellten Lehrer in Berlin hat diesen Beruf nicht studiert. Gewerkschaft befürchtet Verlust an Unterrichtsqualität.
Mehr: http://www.taz.de/Schulstart-in-Berlin/!5441197/

04.09.2017
Lehrermangel in der Hauptstadt: Pensionäre sollen es an Berlins Schulen richten
Berlins Schulsenatorin will Beschäftigung über das Pensionsalter hinaus erleichtern. Bayern geht einen wirksameren Weg - und hat es viel weniger nötig.
Mehr: http://www.tagesspiegel.de/berlin/lehrermangel-in-der-hauptstadt-pensionaere-sollen-es-an-berlins-schulen-richten/20281684.html

05.09.2017
Schulbeginn in Berlin Lehrer entwickelt Fünf-Punkte-Plan gegen Pädagogenmangel
Zum Schuljahresbeginn am Montag hat die Polizei 500 Kontrollstellen vor Schulen eingerichtet, um gegen Raser und oftmals fahrlässige Eltern vorzugehen, die beim Bringen ihrer Kinder unvorsichtig sind. Voriges Jahr hatten Schulleiter in Einzelfällen die Schülerlotsen abgezogen, weil sie durch zu schnell fahrende Autofahrer gefährdet waren.
Mehr: http://www.berliner-zeitung.de/berlin/schulbeginn-in-berlin-lehrer-entwickelt-fuenf-punkte-plan-gegen-paedagogenmangel-28356888

06.09.2017
Erdkunde bei Mama: Neue Wellen von Lehrermangel stehen bevor    In den neuen Bundesländern mangelt es massiv an Lehrkräften.
An vielen Schulen Deutschlands fehlen zu Beginn des neues Schuljahres Lehrkräfte. Das führt so weit, dass an einer Dresdner Grundschule derzeit sogar Eltern einspringen müssen. Besonders die neuen Bundesländer haben bei der Lehrerversorgung strukturelle Probleme.
Mehr: http://www.sueddeutsche.de/bildung/neue-bundeslaender-erdkunde-bei-mama-1.3653583

 

Unterricht / Bewertungen

10.07.2017
Verteilungskampf an Berliner Schulen Ethikunterricht soll gekürzt werden
Berliner Ethiklehrer fürchten, dass ihr Fach deutlich an Bedeutung verliert. Hinter den Kulissen streiten sie mit Geschichts- und Geografielehrern, wer Unterrichtszeit abgeben muss, um das neue Fach Politische Bildung in der Mittelstufe aufzuwerten. „Wir fürchten, dass Ethik in der Mittelstufe um eine halbe Stunde gekürzt wird – zugunsten der Politischen Bildung“, sagt Dankfried Gabriel vom Fachverband Ethik. Bisher wird Ethik zwei Stunden pro Woche unterrichtet.
Mehr: http://www.berliner-zeitung.de/berlin/verteilungskampf-an-berliner-schulen-ethikunterricht-soll-gekuerzt-werden-27948778

10.07.2017
Rechtsanwalt gibt Tipps Kann ich die Zeugnis-Noten meines Kindes anfechten?
Mit den Sommerferien steht auch die Zeugnisvergabe an. Bei vielen Schülern und ihren Eltern sind die ersten Tage der Ferien aber oft durch schlechte Laune wegen der Notenvergabe getrübt. Gerade wenn die Versetzung gefährdet ist, überlegen sich viele Eltern, gegen die Notenvergabe vorzugehen.
Mehr: http://www.berliner-zeitung.de/ratgeber/recht/rechtsanwalt-gibt-tipps-kann-ich-die-zeugnis-noten-meines-kindes-anfechten--27946882

14.07.2017
Berliner Abitur 2017: Die Noteninflation hält an
25 Prozent mehr Spitzennoten von 1,0 oder 1,1. Gesamtschnitt bleibt bei 2,4. Anteil von Abiturienten aus Migrantenfamilien leicht gesunken.
Mehr: http://www.tagesspiegel.de/berlin/berliner-abitur-2017-die-noteninflation-haelt-an/20063588.html

19.07.2017
Schlechte Noten im Zeugnis: Besser lernen ohne Zwang
Viele Kinder - und Eltern - verzweifeln an schlechten Zeugnisnoten. Dabei sind andere Faktoren viel wichtiger für Erfolg im Leben. Experten erklären, wie sich Neugierde und Motivation fördern lassen.
Mehr: http://www.spiegel.de/spiegel/schlechte-noten-im-zeugnis-motivation-neugierde-stressresistenz-a-1156020.html

19.07.2017
Leben im Extrem Hochbegabte Kinder werden oft ausgegrenzt
Tränen, ein tiefer Seufzer, dann ein Schniefen ins Taschentuch. Roya Klingner kommt aus dem Kinosaal, und sie ist ergriffen. Gerade hat sie den Hollywood-Film „Begabt – Die Gleichung eines Lebens“ gesehen. In diesem Film wird eine Geschichte erzählt, die zu Herzen geht: Die siebenjährige Mary lebt nach dem Suizid ihrer Mutter bei ihrem Onkel Frank, der sich liebevoll um das Mädchen kümmert.
Mehr: http://www.berliner-zeitung.de/wissen/leben-im-extrem-hochbegabte-kinder-werden-oft-ausgegrenzt-27993640

19.07.2017
Sechs Wochen schulfrei. Warum Kinder in den Ferien dringend Langeweile brauchen
Bretterbuden bauen, Wasserschlachten im Freibad, mit Freunden durch die gegen stromern – so erinnern sich viele an die Sommer ihrer Kindheit. Heute sieht das oft anders aus. Surfkurse, Fußballcamps, Nähnachmittage – der Alltag vieler Kinder ist heute auch in den schulfreien Zeiten oft durchgetaktet. Weil die Eltern arbeiten müssen. Oder weil sie ihre Kinder auch in den Ferien optimal fördern wollen. Dabei ist Langeweile eine wichtige Triebfeder in der kindlichen Entwicklung.
Mehr: http://www.berliner-zeitung.de/familie/sechs-wochen-schulfrei-warum-kinder-in-den-ferien-dringend-langeweile-brauchen-27996438

31.07.2018
Lehrergeständnis: Schulausflüge sind die Pest
Lehrer sind für die Sicherheit ihrer Schüler verantwortlich. Doch wer es genau nimmt mit den Vorschriften, kann eigentlich nur im Schulgebäude bleiben.
Mehr: http://www.spiegel.de/lebenundlernen/schule/lehrer-gesteht-warum-schulausfluege-die-hoelle-sind-a-1159954.html

02.08.2017
Erziehungswissenschafler und Uni-Präsident Lenzen hält die Abkehr von G8 für falsch – lieber Orientierungsjahr an der Hochschule
Viele Bundesländer haben sich von einer verkürzten Schulzeit mit «Turbo-Abitur» abgewendet. Der Vorsitzende des Aktionsrates Bildung, Prof. Dieter Lenzen, hält das für einen Irrweg. Der Hamburger Uni-Präsident hat eine andere Forderung an die Bildungspolitik.
Mehr: http://www.news4teachers.de/2017/08/erziehungswissenschafler-und-uni-praesident-lenzen-haelt-die-abkehr-von-g8-fuer-falsch-lieber-orientierungsjahr-an-der-hochschule/

12.08.2017
Unkollegial? Gymnasiallehrer fordern Bildungsministerin auf, den Grundschullehrern „Schreiben nach Hören“ zu verbieten
Ist das unkollegial – oder sachlich geboten? Der Philologenverband Rheinland-Pfalz (der Gymnasiallehrer vertritt) will den Grundschulen im Land die Methode „Schreiben nach Hören“ verbieten lassen. Von einem „Scherbenhaufen unzulänglicher Rechtschreibleistungen am Ende der vierten Klasse“ spricht der Verband – und heizt damit einen Streit wieder an, in dem zuletzt differenziertere Töne zu hören waren. Lassen sich nachlassende Rechtschreibkenntnisse tatsächlich auf falschen Unterricht in der Primarstufe zurückführen? Oder versuchen hier weiterführende Schulen, von der eigenen Verantwortung abzulenken? Das Überstülpen einer bestimmten Methode von oben sei jedenfalls nicht zielführend, befand etwa der VBE (dessen Mitgliederschaft sich vor allem aus Grundschullehrern zusammensetzt).
Mehr: http://www.news4teachers.de/2017/08/unkollegial-gymnasiallehrer-fordern-bildungsministerin-auf-den-grundschullehrern-schreiben-nach-hoeren-zu-verbieten/

17.08.2017
Chronobiologe: Früher Schulbeginn benachteiligt besonders postpubertäre Jungs
Schon lange fordern Schlafforscher erfolglos einen späteren Schulstart. Doch auch Lehrer können dazu beitragen, die Benachteiligung der „Eulen“ unter ihren Schülern zu verringern.
Mehr: http://www.news4teachers.de/2017/08/chronobiologe-frueher-schulbeginn-benachteiligt-besonders-postpubertaere-jungs/

30.08.2017
Die Angst vor der Schulpause
Mobbing gibt es an allen Münchner weiterführenden Schulen gleichermaßen, auch an Grund- und Mittelschulen - und es gibt immer mehr Fälle.
Für die betroffenen Schüler kann das schwerwiegende psychische Schäden nach sich ziehen.
Verschiedene Projekte der Stadt, der Polizei oder von freien Trägern versuchen, dem Problem entgegenzuwirken.
Mehr: http://www.sueddeutsche.de/muenchen/mobbing-die-angst-vor-der-schulpause-1.3646856?reduced=true

01.09.2017
Lehrergeständnis zum neuen Schuljahr: Warum einige Lehrer so lasch benoten
Viele Lehrer scheuen sich davor, schlechte Noten zu geben - und das liegt nicht an den guten Schülern. Sondern daran, dass sie beliebt sein wollen, keinen Ärger mögen und sich gern wenig Arbeit machen
Mehr: http://www.spiegel.de/lebenundlernen/schule/lehrer-fordert-endlich-faire-noten-zu-vergeben-a-1164621.html

03.09.2017
Schulanfang in Deutschland: Morgens, acht Uhr, alles ist möglich
Trotz gravierenden Lehrermangels kann Schule großartig sein. Was es braucht, sind Menschen, die sich von der Bildungspolitik nicht entmutigen lassen. Ein Kommentar
Mehr: http://www.tagesspiegel.de/politik/schulanfang-in-deutschland-morgens-acht-uhr-alles-ist-moeglich/20277128.html

06.09.2017
Stiftung Mercator: Migranten an Schulen als "Mängelwesen mit Förderbedarf"Schulen laufen Gefahr, migrationsgesellschaftliche Ungleichheit fortzuschreiben oder gar zu fördern.
Eine Studie der Universität Bremen und der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg hat sich der Frage gewidmet, ob auch die Schule in der Migrationsgesellschaft angekommen ist und die Grundlagen der Lehrerbildung geprüft. Das Ergebnis: Die heute ausgebildete Generation von Lehrern wird nur unzureichend für Differenzsensibilität und Kritik an Diskriminierung qualifiziert.
https://www.stiftung-mercator.de/de/unsere-stiftung/presse/mitteilungen/nachrichten/migranten-an-schulen-als-maengelwesen-mit-foerderbedarf/
Angekommen in der Migrationsgesellschaft? Grundlagen der Lehrerbildung auf dem Prüfstand
Mehr: https://www.stiftung-mercator.de/media/downloads/3_Publikationen/2017/August/Stiftung_Mercator_Handreichung_Lehrerbildung.pdf

07.09.2017
„Migranten werden als Problemfälle mit Förderbedarf gesehen“ – Studie kritisiert Lehrerausbildung
Wie kann es gelingen, die Benachteiligung von Kindern aus Einwandererfamilien im deutschen Schulsystem zu verringern? Eine aktuelle Studie im Auftrag der Stiftung Mercator hat sich die Lehrerausbildung vorgenommen – und kommt zu dem Schluss, dass schon dabei viel im Argen liegt.
Mehr: http://www.news4teachers.de/2017/09/migranten-werden-als-problemfaelle-mit-foerderbedarf-gesehen-studie-kritisiert-lehrerausbildung/

 

Schüler

01.09.2017
Heranwachsende von der Schule gestresst
Kopfschmerzen, Rückenschmerzen, Schlafstörungen – Schüler leiden unter den Anforderungen des Alltags. Bereits Fünftklässler behelfen sich mit Energydrinks.
Mehr: http://www.zeit.de/gesellschaft/schule/2017-09/studie-dak-schueler-stress-anforderungen

01.09.2017
Immer mehr Schüler fühlen sich gestresst
Viele Kinder erleben Schule als Belastung - vor allem Mädchen sind laut einer aktuellen Studie betroffen. Um das zu ändern, wünschen sich die Autoren ein neues Schulfach.
Mehr: http://www.sueddeutsche.de/bildung/dak-studie-immer-mehr-schueler-fuehlen-sich-gestresst-1.3649102

01.09.2017
Vier von zehn Schülern fühlen sich überfordert
Kopfschmerzen, Schlafstörungen, Bauchweh: Viele Schüler klagen über Stress und seine Begleiterscheinungen. Über 40 Prozent finden, sie hätten zu viel zu tun.
Mehr: http://www.spiegel.de/lebenundlernen/schule/dak-studie-zu-schul-stress-vier-von-zehn-schuelern-fuehlen-sich-ueberfordert-a-1165621.html

01.09.2017
Studie: Kopfschmerzen, Rückenschmerzen, Schlafprobleme und Panikattacken – Jeder zweite Schüler klagt über Beschwerden
Kopf- und Rückenschmerzen, Übelkeit und Schlafstörungen – sind Schüler heute mehr gestresst als früher?
Mehr: http://www.news4teachers.de/2017/09/studie-kopfschmerzen-rueckenschmerzen-schlafprobleme-und-panikattacken-jeder-zweite-schueler-klagt-ueber-beschwerden/

 

Eltern

15.08.2017
Experte „Elterntaxis sind eine Katastrophe für die Eigenverantwortung der Kinder“
Wenden auf dem Gehweg, Parken im absoluten Halteverbot, Fahren gegen die Fahrtrichtung. Vor vielen Schulen spielen sich jeden Morgen chaotische Szenen ab. Ein Grund dafür sind die sogenannten „Elterntaxis“, mit denen die Kleinen von ihren – oft besorgten und oft gestressten – Eltern zur Schule gebracht werden. Da, wo die Ferien schon seit ein paar Tagen rum sind, ist diese Nervenprobe schon wieder in den Familienalltag eingezogen.
Mehr: http://www.berliner-zeitung.de/familie/experte--elterntaxis-sind-eine-katastrophe-fuer-die-eigenverantwortung-der-kinder--28170544

18.08.2017
Eltern klagen und tricksen um Schulplätze
Die Zahl der Klagen gegen die Schulplatzbescheide für Erstklässler hat sich verdoppelt. Besonders viel Gerangel gibt es an der Mandela-Schule.
Mehr: http://www.tagesspiegel.de/berlin/berliner-schulpolitik-eltern-klagen-und-tricksen-um-schulplaetze/20204698.html

28.08.2017
"Wir sind klar gegen das Eltern-Taxi"
Wie Kinder sicher in die Schule kommen - und warum sie erst ab der dritten Klasse mit dem Fahrrad fahren sollten.
Kurt Bodewig, 62, war von 2000 bis 2002 Bundesverkehrsminister. Seit 2007 ist er Präsident der Deutschen Verkehrswacht in Berlin, die sich für mehr Sicherheit auf den Straßen und für die Verringerung der Zahl der Unfallopfer einsetzt.
Mehr: http://www.sueddeutsche.de/bildung/schulweg-wir-sind-klar-gegen-das-eltern-taxi-1.3635292

28.08.2017
Städte wehren sich gegen Verkehrschaos: Vollsperrung für Elterntaxis
Autos, die über Verkehrsinseln oder den Gehweg fahren und Schulbusse umkurven: Vor vielen Schulen spielen sich morgens chaotische Szenen mit Elterntaxis ab. Einige Städte ziehen jetzt Konsequenzen. 
Mehr: http://www.spiegel.de/lebenundlernen/schule/schulweg-mit-dem-auto-der-kampf-gegen-elterntaxis-a-1164868.html

 

Privatschulen

13.07.2017
Kontrollversagen Viele Berliner Privatschulen erheben rechtswidrig Schulgeld

Der Berliner Senat nimmt seine Aufsicht über die staatlich geförderten Privatschulen nur unzureichend war. Er toleriert zudem eine teilweise rechtswidrige Schulgeldpraxis, die Kinder aus ärmeren Familien ausschließt. Das ist ein Hauptergebnis einer Studie aus dem Wissenschaftszentrum Berlin. „Wir haben es mit einem Kontrollversagen seitens der Berliner Bildungsverwaltung zu tun“, sagt Bildungssoziologe Marcel Helbig, der die gut 60-seitige Studie zusammen mit dem Juristen Michael Wrase verfasst hat.
Mehr: http://www.berliner-zeitung.de/berlin/kontrollversagen-viele-berliner-privatschulen-erheben-rechtswidrig-schulgeld-27962816

13.07.2017
Freie Schulen sind zu teuer - und zu elitär
Von sozialer Mischung keine Spur: Eine neue Studie übt scharfe Kritik an ungenügender Kontrolle der freien Schulen durch den Senat.
Mehr: http://www.tagesspiegel.de/berlin/berliner-privatschulstudie-freie-schulen-sind-zu-teuer-und-zu-elitaer/20055828.html

13.07.2017
Privatschulen und Einkommen: Kostspielige Bildung
Kinder aus einkommensschwachen Familien besuchen seltener Privatschulen, da das Schulgeld zu hoch ist. Das widerspricht dem Grundgesetz.
Mehr: http://www.taz.de/Privatschulen-und-Einkommen/!5426549/

14.07.2017
Kommentar Finanzierung freier Schulen: Schluss mit dem Schnösel-Faktor
Der Anteil von Kindern aus sozial schwierigen Verhältnissen an Privatschulen ist gering. Verantwortlich dafür ist vor allem die Politik.
Mehr: http://www.taz.de/Kommentar-Finanzierung-freier-Schulen/!5426493/

 

Inklusion

16.07.2017
Inklusion in der Schule: Ein Fahrstuhl, ein Raum, eine Kollegin
Inklusion kann funktionieren, wenn engagierte Lehrer auf gute Ideen kommen. Eine Schülerin, eine Lehrerin und ein Vater erzählen, was den Schulen dazu fehlt.
Mehr: http://www.zeit.de/gesellschaft/schule/2017-07/inklusion-schule-lehrer-schueler-eltern

22.07.2017
Regelschule vs. Sonderschule: Inklusion tut weh
Auf Rügen sollen alle Kinder gemeinsam lernen. In Berlin gibt es weiterhin Sonderschulen. Was ist besser für die Kinder? Und wer entscheidet das?
Mehr: http://www.taz.de/Regelschule-vs-Sonderschule/!5426787/

 

Bildungs- und Schulpolitik

10.07.2017
Fehler im System: Wie Forscher die Zahl ihrer Publikationen künstlich nach oben treiben 
Aufmerksamkeit zu erzielen, ist offenbar alles. Denn nur Wissenschaftler, die aus der Masse herausstechen, können wirklich Karriere machen. Zum einen gelingt das, indem sie die Ergebnisse ihrer Forschungen in renommierten Fachjournalen veröffentlichen.
Umfangreiche Publikationslisten sind ein wichtiges Kriterium für Berufungen auf Professorenstellen, vordere Plätze auf Rankinglisten und die Ehrung mit Forschungspreisen. Wenn Forscher dann auch in den Arbeiten anderer Kollegen zitiert werden, erhöht sich die Aufmerksamkeit weiter. Je mehr Beiträge und Nennungen – desto besser.
Doch dieses System ist manipulierbar und kann auch Forschern zum Erfolg verhelfen, die sich mit ihren eigentlichen Leistungen nicht mehr hervorgetan haben als andere.
Mehr
http://www.berliner-zeitung.de/wissen/fehler-im-system-wie-forscher-die-zahl-ihrer-publikationen-kuenstlich-nach-oben-treiben-27941888

10.07.2017
Fehler im System: Zitationskartelle sind ein großes Problem 
Warum haben Sie sich mit Fehlern im Publikationssystem befasst?
Meine beiden Kollegen und ich sind im Forschungsbereich tätig. Wir haben viel darüber gesprochen, wie das wissenschaftliche System funktioniert und welche Probleme es gibt. Zu diesem Thema gibt es zwar schon Untersuchungen, aber in den letzten Jahrzehnten hat sich am Prinzip des wissenschaftlichen Publizierens nichts verändert.
Mehr: 
http://www.berliner-zeitung.de/wissen/fehler-im-system-zitationskartelle-sind-ein-grosses-problem-27941940

13.07.2017
Probleme an Berliner Schulen: An den Brennpunktschulen tut sich was
Die Bilanz des „Turnaround“-Programms für zehn Berliner Brennpunktschulen ist positiv. Nicht alle Schulen sind gleich weit gekommen
Mehr: http://www.tagesspiegel.de/berlin/probleme-an-berliner-schulen-an-den-brennpunktschulen-tut-sich-was/20059614.html

Integration: Warum Schüler türkischer Herkunft schlecht abschneiden
Türkischstämmige Schüler glänzen im deutschen Bildungssystem selten, auch wenn sie hier geboren sind, engagierte Eltern haben und ehrgeizig lernen. Warum ist das so
Mehr: 
http://www.spiegel.de/lebenundlernen/schule/integration-warum-schueler-tuerkischer-herkunft-schlecht-abschneiden-a-1152964.html

13.07.2017
Das Thema Bildung entscheidet jede Wahl
Mehr Kinder, mehr Schüler – das sollte in einem starken Land Grund zur Freude sein. Doch Deutschlands Schulsystem ist marode. Es fehlen Tausende Schulen und Zehntausende Lehrer.
Mehr: http://www.tagesspiegel.de/politik/1-1-millionen-schueler-mehr-als-erwartet-das-thema-bildung-entscheidet-jede-wahl/20053280.html

18.07.2017
Das Schuljahr der ungelösten Probleme
Vieles wurde angestoßen seit der Wahl im Herbst. Aber die größten Baustellen der Berliner Schulen sind davon kaum kleiner geworden
Mehr: http://www.tagesspiegel.de/berlin/schule/bildung-in-berlin-das-schuljahr-der-ungeloesten-probleme/20071844.html

19.07.2017
Berliner Bildungspoltik Die Zeit für halbe Sachen ist vorbei
Berlin muss seine Kräfte noch stärker bündeln, damit die Schulen der Hauptstadt sich gut entwickeln können. Das hat uns dieses Schuljahr, das am Mittwoch zu Ende geht, deutlich vor Augen geführt. Zum Teil liegt das an der schizophrenen Situation, dass der Senat für Personal und Lehrpläne verantwortlich ist, die Bezirke hingegen für die Gebäude und die Schulplanung. Leider passt das oft nicht zusammen.
Mehr: http://www.berliner-zeitung.de/politik/meinung/berliner-bildungspoltik-die-zeit-fuer-halbe-sachen-ist-vorbei-27991744

31.07.2017
555.000 Grundschulkinder ohne Ganztagsbetreuung
Für knapp die Hälfte aller Kinder im Grundschulalter ist mittags Schluss mit der Betreuung an der Schule, zeigt eine Studie. Viele Mütter zwingt das in Teilzeit.
Mehr: http://www.zeit.de/gesellschaft/schule/2017-07/kinderbetreuung-ganztagsbetreuung-fuer-grundschule-kinder-fehlt

11.08.2017
Konsequenzen aus dem Schülerlotsen-Desaster
Im Berliner Verkehr lebt ein Schülerlotse oft gefährlich. Bildungs- und die Verkehrsverwaltung hatten Abhilfe versprochen
Mehr: http://www.tagesspiegel.de/berlin/verkehrssicherheit-macht-schule-konsequenzen-aus-dem-schuelerlotsen-desaster/20174940.html

16.08.2017
Ministerin Barley will 700 Millionen für Ganztagsbetreuung an Grundschulen
Mit mehr als 700 Millionen Euro zusätzlich pro Jahr will Familienministerin Katarina Barley (SPD) die Ganztagsbetreuung von Grundschülern ausbauen. „Wir brauchen einen Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung auch im Grundschulalter“, sagte die SPD-Politikerin gegenüber dem Redaktionsnetzwerk Deutschland. „Ein bedarfsgerechter Ausbau der Ganztagsbetreuung in Kitas und Schulen geht nur mit massiven Investitionen, an denen sich auch der Bund beteiligen muss.“
Mehr: http://www.news4teachers.de/2017/08/ministerin-barley-will-700-millionen-fuer-ganztagsbetreuung-an-grundschulen/

17.08.2017
Bildungsmonitor 2017: Die Schulen werden nicht besser
Schulabbrüche, Leseschwäche, Ungerechtigkeit: Laut einer Studie gibt es kaum Fortschritte im Bildungssystem. Das treffe vor allem benachteiligte Kinder und Flüchtlinge.
Mehr: http://www.zeit.de/gesellschaft/schule/2017-08/bildungsmonitor-2017-bundeslaender-bildungssystem-rueckschritte

04.09.2017
Welche Herausforderungen die Bildungspolitik meistern muss
Wie kann Integration im Klassenzimmer gelingen? Müssen Lehrer heute Snapchat nutzen? Und verliert das Abi seinen Wert? Das "Democracy Lab"-Dossier zur Bildungspolitik.
Mehr: http://www.sueddeutsche.de/bildung/democracy-lab-welche-herausforderungen-die-bildungspolitik-meistern-muss-1.3646972

07.09.2017
884,50 Euro Bußgeld für 157 Schwänzertage
1400 Schulversäumnisanzeigen, aber Null Bußgeldverfahren. Das war die Bilanz in Berlin-Mitte 2015/16. Dieses Jahr ist alles anders
Mehr: http://www.tagesspiegel.de/berlin/schulen-in-berlin-884-50-euro-bussgeld-fuer-157-schwaenzertage/20298880.html

08.09.2017
Bildungspolitik: Kitas, Schulen, Unis - so sieht es wirklich aus
Weniger Schulabbrecher, mehr Studierende, mehr Ausgaben für Bildung und Forschung: Deutschland hatte sich große Ziele gesetzt. Jetzt zeigt eine Studie, was davon erreicht wurde - und was nicht.
Mehr: http://www.spiegel.de/lebenundlernen/schule/bildungspolitik-in-deutschland-ausgaben-und-zahlen-fuer-kitas-schulen-unis-a-1166335.html

 

Schule und Wirtschaft

19.07.2017
Schülerdaten geraten ins Visier der IT-Konzerne – in Deutschland reagiert die Politik mit der Entwicklung einer bundesweiten Schul-Cloud
Die Daten von Schülern sind für Unternehmen pures Gold. Über Cloudbasierte Plattformen ist es IT-Konzernen beispielsweise möglich, darauf zuzugreifen. Damit Schulen in Deutschland in Zukunft sicher kommunizieren, Daten speichern und Inhalte abrufen können, lässt das Bundesbildungsministerium aktuell eine eigene Plattform entwickeln. Auch einzelne Bundesländer reagieren auf die steigende Nachfrage nach Schul-Clouds – und machen sich intensiv Gedanken um den Datenschutz.
Mehr: http://www.news4teachers.de/2017/07/schuelerdaten-geraten-ins-visier-grosser-it-konzerne-in-deutschland-reagiert-die-politik-mit-der-entwicklung-einer-bundesweiten-schul-cloud/

20.07.2017
Schul-Sponsoring von Rewe und Co.: Ihr Kinderlein kaufet
Kinder sind für Unternehmen eine beliebte Zielgruppe. In Hessen wurde nun eine Schüleraktion mit Rewe gestoppt - nach Beschwerden von Eltern und Lehrern. Doch bundesweit boomt das Sponsoring an Schulen.
Mehr: http://www.spiegel.de/lebenundlernen/schule/hessen-streit-um-werbung-und-sponsoring-an-schulen-bei-rewe-rallye-a-1158461.html

24.07.2017
Darf Werbung an Schulen sein?
Eigentlich nein, aber mit Sportveranstaltungen sieht es etwas anders aus. Agenturen nutzen das
Mehr: http://www.sueddeutsche.de/bildung/grundschule-darf-werbung-an-schulen-sein-1.3543504

27.07.2017
Schulfach Wirtschaft: Ökonomische Verblendung vermeiden
Nordrhein-Westfalen will ein Schulfach Wirtschaft einführen. Ein Fehler. Denn Politik, Wirtschaft und Gesellschaft sollten gemeinsam unterrichtet werden.
Mehr: http://www.zeit.de/gesellschaft/schule/2017-07/schulfaecher-oekonomie-wirtschaft-gesellschaft-politik

04.09.2017
Schüler und ihre Berufswahl: Berliner Achtklässler sollen zum "Talente-Check"

Um ihre Fähigkeiten für spätere Berufe besser erkennen zu können, sollen Achtklässler in Berlin eine "Potenzialanalyse" bekommen. Die Methode hat der Senat in Österreich entdeckt
Mehr: http://www.tagesspiegel.de/berlin/schueler-und-ihre-berufswahl-berliner-achtklaessler-sollen-zum-talente-check/20277040.html

04.09.2017
Neues Schulfach Wirtschaft: Was kostet ein Döner und warum?
Schule soll Wirtschaftswissen vermitteln, das fordern Unternehmer wie Gewerkschafter. Baden-Württemberg nimmt das Fach Wirtschaft jetzt in den Stundenplan auf - doch es gibt Streit um die Inhalte.
Mehr: http://www.spiegel.de/lebenundlernen/uni/schulfach-wirtschaft-in-baden-wuerttemberg-streit-um-inhalte-a-1166050.html

 

IT / Digitalisierung

11.07.2017
Digitalisierung der Schulen endet mit Elektroschrott
Nehmen wir an, Sie bearbeiten im Büro ein Sonderprojekt. Das Thema ist spannend, und Ihr Chef bietet an, dass Sie dafür ein paar Stunden pro Woche von Ihren regulären Aufgaben entlastet werden. Am Ende aber brauchen Sie für das Projekt nicht ein paar Stunden pro Woche, sondern anderthalb Tage. Wochenenden und Feierabende gehen regelmäßig dafür drauf. Wie lange würden Sie das mitmachen?
Jens Reider hat es 13 Jahre lang mitgemacht. Reider, der in Wahrheit anders heißt, ist Mathematik- und Physiklehrer an einem bayerischen Gymnasium. Eigentlich. Für seine Kollegen war er über Jahre hinweg vor allem der Ansprechpartner, wenn irgendetwas mit der Technik nicht funktioniert hat: Als Systembetreuer seiner Schule hat sich Reider über drahtloses Internet und Firewalls informiert, sich mit Datenschutz und Hardwareproblemen herumgeplagt. Gelernt hat Reider aus dieser Zeit eines: "Man braucht hier eine Professionalisierung. Für einen Lehrer allein ist das kaum zu schaffen."
Mehr: http://www.sueddeutsche.de/bildung/schule-digitalisierung-der-schulen-endet-mit-elektroschrott-1.3576142

13.08.2017
Der Bildungs-„Digitalpakt“ wird zur Posse: Warum entwickeln Bund und Länder gleichzeitig fast identische – teure! – Schul-Plattformen?
Der zwischen Bund und Ländern ausgerufene „Digitalpakt“ für die Schulen entwickelt sich zunehmend zu einer Posse. Nicht nur, dass die von Bundesbildungsministerin Johanna Wanka (CDU) in Aussicht gestellten fünf Milliarden Euro bislang nicht in der Haushaltsplanung des Bundes auftauchen (wodurch das ganze Projekt mittlerweile in Zweifel steht). Jetzt wurde auch noch bekannt, dass das Bundesbildungsministerium und mindestens zwei Bundesländer unabhängig voneinander nahezu identische Schul-Plattformen entwickeln lassen – jeweils für Millionenbeträge. Das wirft die Frage auf: Koordiniert eigentlich jemand das Vorgehen von Bund und Ländern in Sachen digitaler Bildung?
Mehr: http://www.news4teachers.de/2017/08/der-bildungs-digitalpakt-wird-zur-posse-warum-entwickeln-bund-und-laender-gleichzeitig-fast-identische-teure-schul-plattformen/

 

Verschiedenes

24.07.2017
Türkische Gemeinde befürwortet geplantes Nikabverbot an Schulen
Eine Schülerin, die jahrelang vollverschleiert in den Unterricht kam, sorgte im vergangenen Jahr für Aufregung in Niedersachsen. Nun will das Land den Nikab an Schulen verbieten - doch ist das der richtige Weg?
Mehr:
http://www.spiegel.de/lebenundlernen/schule/niedersachsen-geplantes-nikab-verbot-an-schulen-a-1159416.html

02.08.2017
Einladung der Stiftung Lesen: AfDler sollen an Schulen vorlesen
Zum Vorlesetag an Schulen, in Bibliotheken und Kitas sollen AfD-Politiker kommen. Wie passt die Einladung zu der angesehenen Stiftung Lesen? (…) Der saarländische Bildungsminister Ulrich Comerçon, SPD, selbst Kuratoriumsmitglied der Stiftung, versicherte der taz immerhin: „Man kann keine Schule dazu zwingen, AfD-VertreterInnen einzuladen.“
Mehr: http://www.taz.de/Einladung-der-Stiftung-Lesen/!5432116/

02.08.2017
Ziemlich dämliche Idee
Kein Kind wird gleich Schaden nehmen, wenn ihm ein AfD-Politiker vorliest. Die Gefahr liegt vielmehr in der Normalisierung der rechten Partei.
Mehr:  http://www.taz.de/Kommentar-AfD-Politiker-beim-Vorlesetag/!5432070/

07.08.2017
Lügenpresse, Tablet, futschikato: Der Duden wächst um 5000 Wörter
Die 27. Auflage des Duden kommt - und mit ihr Tausende neue Wörter, von Flexitarier bis Wutbürgerin. Einige Schreibweisen wurden hingegen gestrichen
Mehr: http://www.spiegel.de/lebenundlernen/schule/duden-bekommt-5000-neue-woerter-luegenpresse-tablet-futschikato-a-1161669.html

07.08.2017
Rechtschreib-Bibel berlinert Icke und Späti stehen jetzt im Duden
„Noch weiter verbreitet als Hasskriminalität: kriminelle Schreibweise.“ und „Überhaupt nicht sexy: wenn Sie tindern falsch schreiben.“ Mit einer Reihe von Werbesprüchen wie diesen weist der Duden in der nächsten Zeit auf seine um 5000 Stichwörter erweiterte Neuauflage hin. Die erscheint an diesem Mittwoch. Der Tonfall der Kampagne gibt den Kurs vor: Der Duden will weg vom Image des angestaubten Nachschlagewerks und auch Spaß an Sprache vermitteln. „Wir möchten zeigen, was man mit Sprache alles machen kann - eben nicht nur relativ dröge Wörterbücher“, sagt Redaktionsleiterin Kathrin Kunkel-Razum.
Mehr: http://www.berliner-zeitung.de/berlin/rechtschreib-bibel-berlinert-icke-und-spaeti-stehen-jetzt-im-duden-28126094

07.08.2017
Willkommenskultur landet im Duden
Selfie, Tablet, postfaktisch und Urban Gardening sind Begriffe des täglichen Sprachgebrauchs. Sie sind jetzt auch im Duden zu finden, der um 5.000 Wörter erweitert wurde.
Mehr: http://www.zeit.de/kultur/2017-08/neuauflage-duden-neue-woerter-postfaktisch-fluechtlingskrise

07.08.2017
"Filterblase", "Selfie" und "Hygge" kommen in den Duden
Alle drei bis fünf Jahre ist es so weit: Das Standardwerk für deutsche Rechtschreibung wird erweitert. Diesmal sind 5000 neue Wörter
Mehr: http://www.sueddeutsche.de/kultur/neue-auflage-des-duden-duden-enthaelt-neue-woerter-1.3619118

17.08.2017
Wieder Streit ums Kopftuch einer Lehrerin
Eine Lehrerin klagt vor dem Arbeitsgericht. Sie war von einer Grundschule an ein Oberstufenzentrum versetzt worden. Seyran Ates vertritt Senat vor Gericht
Mehr: http://www.tagesspiegel.de/berlin/berliner-neutralitaetsgesetz-wieder-streit-ums-kopftuch-einer-lehrerin/20203936.html

30.08.2017
Neue Zahlen der Unfallkasse Berlin: Je länger der Schultag, desto mehr Unfälle
Fast 44.500 Schulunfälle verzeichnete die Unfallkasse im Jahr 2016. Tendenz sinkend - aber das gilt nicht in allen Bezirken.
Mehr: http://www.tagesspiegel.de/berlin/neue-zahlen-der-unfallkasse-berlin-je-laenger-der-schultag-desto-mehr-unfaelle/20261228.html

30.08.2017
Acht Regeln Was Kinder können müssen, die allein mit dem Fahrrad zur Schule fahren
Alleine mit dem Rad zur Schule fahren zu dürfen macht Kinder stolz und selbstständig. Auch für viele Eltern ist es eine große Erleichterung, wenn ihr Kind nicht mehr mit dem Auto zur Schule gefahren werden muss. Allerdings bereitet es ihnen auch neue Sorgen, denn schon für Erwachsene ist Radfahren in der Stadt mit Gefahren verbunden. Fahranfänger haben es noch schwerer. Auch, weil sie im morgendlichen Verkehr  noch leichter übersehen werden
Mehr: http://www.berliner-zeitung.de/familie/acht-regeln-was-kinder-koennen-muessen--die-allein-mit-dem-fahrrad-zur-schule-fahren-28248222

30.08.2017
Zwölf Tipps für den Kauf Welcher Schulranzen ist der richtige für mein Kind?
Es ist die große Frage nach dem richtigen Schulranzen, die gerade wieder etliche Eltern deutschlandweit beschäftigt. Leder, Rucksack oder klassischer Tornister: Welche Schultasche ist die Beste für mein Kind? Mittlerweile gibt es so viele Modelle, dass Mütter und Väter kaum noch durchblicken. Deswegen möchten wir hier einige Tipps geben, auf was man beim Kauf des Schulranzens achten sollte.
Mehr: http://www.berliner-zeitung.de/familie/zwoelf-tipps-fuer-den-kauf-welcher-schulranzen-ist-der-richtige-fuer-mein-kind--25696948

01.09.2017
Überarbeitete Ernährungsregeln: Gesund essen - jetzt aber wirklich
Unter Experten galten die Empfehlungen als angestaubt. Jetzt hat die Deutsche Gesellschaft für Ernährung ihre "10 Regeln" für eine gesunde Nahrung aktualisiert. Dabei wurden einige bekannte Empfehlungen gestrichen.
Mehr: http://www.spiegel.de/gesundheit/ernaehrung/gesunde-ernaehrung-die-dge-hat-ihre-10-regeln-erneuert-a-1165566.html
Vollwertig essen und trinken nach den 10 Regeln der DGE
https://www.dge.de/fileadmin/public/doc/fm/10-Regeln-der-DGE.pdf

08.09.2017
Analphabeten: Mehr als jeder zehnte Berufstätige kann nicht richtig lesen
Zwölf Prozent der Berufstätigen scheitern schon an kurzen Texten. Wie kann man ihnen helfen? Bildungsministerin Wanka setzt auf Kurse am Arbeitsplatz.
Mehr: http://www.spiegel.de/lebenundlernen/job/analphabeten-jeder-zehnte-berufstaetige-kann-nicht-lesen-a-1166683.html
Siehe auch: leo. – Level-One Studie (Literalität von Erwachsenen auf den unteren Kompetenzniveaus): http://blogs.epb.uni-hamburg.de/leo/files/2011/12/leo-Presseheft_15_12_2011.pdf
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Ausschreibungen / Wettbewerbe

Allgemeine Informationen zu Wettbewerben:
http://bildungsserver.berlin-brandenburg.de/wettbewerbe.html
Und: http://bildungsserver.berlin-brandenburg.de/schule/schulkultur/wettbewerbe/
Sowie: https://www.gew.de/marktplatz/wettbewerbe/

Deutschen Stiftung Denkmalschutz
Mehr: http://denkmal-aktiv.de/
Ausschreibung und Bewerbungsunterlagen für das Schuljahr 2017/18 ab 13. März Kooperationsplattform zur Unterstützung bei der Initiierung und Ausgestaltung von Schulverbünden im Schuljahr 2017/18
http://denkmal-aktiv.de/kooperationsplattform/

Kulturbeirat: Projektförderung für Kunst und Kultur in Charlottenburg-Wilmersdorf
Der Fachbereich Kultur im Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf fördert Kunst- und Kulturprojekte aus bezirklichen Mitteln. In 2016 stehen dafür 24.000 Euro zur Verfügung. Die Vergabe erfolgt auf Empfehlung des Kulturbeirats.
Der Beirat unterstützt die bezirkliche Kunst- und Kulturarbeit. Mit ihren spezifischen Kenntnissen beraten seine Mitglieder den Fachbereich Kultur des Bezirksamtes bei der Planung sowie bei der Förderung von künstlerischen und kulturellen Vorhaben und Projekten Dritter nach den Förderrichtlinien des Bezirksamtes.
Anträge mit dem Hinweis “Projektförderung” bitte an:  Bezirksamt Charlottenburg-Wilmersdorf,  Abteilung Jugend Familie, Bildung, Sport und Kultur,  Fachbereich Kultur,  Elke von der Lieth,  Schloßstr. 55 /Otto-Grüneberg-Weg,  14059 Berlin
NEU!!! Erweiterte Abgabefrist für Projekte, die noch im Jahr 2017 realisiert werden: Mi., 20.09.2017. Erster Abgabetermin für Projekte im Jahr 2018: Fr., 01.12.2017
http://www.berlin.de/ba-charlottenburg-wilmersdorf/verwaltung/kultur/kulturfoerderung/kulturbeirat/

Förderfonds des Deutschen Kinderhilfswerkes
https://www.dkhw-foerderdatenbank.de/
https://www.dkhw-foerderdatenbank.de/themenfonds.html

Kinder zum Olymp – Zukunftspreis für Kulturbildung
http://www.kulturstiftung.de/wp-content/uploads/2016/09/Flyer-Kinder-zum-Olymp-Wettbewerb-2016_2017.pdf

Verbraucherschule
„Alle interessierten allgemeinbildenden Schulen erhalten nach der Anmeldung im Netzwerk die Bewerbungsunterlagen und können sich bis zum 31. Oktober 2017 für die Auszeichnung Verbraucherschule bewerben.“
Mehr: http://www.verbraucherbildung.de/artikel/bewerbungsprozess-fuer-die-auszeichnung-verbraucherschule

Ausschreibungskalender zu Musikwettbewerben, Preisen und Stipendien
http://www.miz.org/ausschreibungen.html

RessourcenSchulen
Mit unserem bundesweiten Projekt möchten wir Schulen ermuntern, ressourcenschützende Aktivitäten in ihren Schulalltag zu integrieren und gleichzeitig sichtbar zu machen.
Bewerbung für das Schuljahr 2017/2018: frist 30.11.2017
http://www.verbraucherzentrale.nrw/ressourcenschule-mitmachen

Werner-Coenen-Stiftung zur Stärkung von Familien und Jugendlichen
Werner-Coenen-Stiftung startet in die zweite Förderrunde 2017

Beantragen Sie Fördermittel! Einsendeschluss für Anträge: 25. September 2017. Förderentscheidung: 23. November 2017
http://jfsb.de/jfsb-wAssets/docs/downloads/werner-coenen-stiftung/antragsteller/WeCoe_Foerderaufruf_12_2017_2.pdf

Aktuelle Ausschreibung: http://jfsb.de/jfsb-wAssets/docs/downloads/werner-coenen-stiftung/antragsteller/WeCoe_Foerderaufruf_12_2017_2.pdf
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Verschiedenes / Links:

Mitwirkung von Schülern und Eltern in der Schule
https://www.berlin.de/sen/bildung/schule/gute-schule/mitwirkung-von-schuelern-und-eltern/

http://www.schuleltern.berlin/fileadmin/user_upload/2015_PPT-ANE_Elternmitwirkung.pdf


Ratgeber Schulrecht / Schulische Gremien
http://bea-charlottenburg-wilmersdorf.de/index.php/ratgeber

Einführung in die schulische Gremienarbeit für Eltern
http://bea-charlottenburg-wilmersdorf.de/index.php?option=com_content&view=article&id=3554:einfuehrung-in-die-schulische-gremienarbeit-fuer-eltern&catid=1:aktuelle-nachrichten

„Neuer Online-Service: Rechtsprechung im Internet
Das Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz stellt seit 27. Januar 2016 gemeinsam mit der juris GmbH den online-Service“. https://www.bmjv.de/SharedDocs/Artikel/DE/2016/01272016_Rechtsprechung_im_Internet.html
http://www.rechtsprechung-im-internet.de/jportal/portal/page/bsjrsprod.psml

Deutscher Bildungsserver – „Schule“
http://www.bildungsserver.de/Schule-136.html

 

Bildungsserver Berlin - Brandenburg
http://bildungsserver.berlin-brandenburg.de/eltern.html

Deutsches Institut für Internationale Pädagogische Forschung (DIPF)
https://www.dipf.de/de/directlinks/schule-und-kita

Kultusministerkonferenz (KMK)
https://www.kmk.org/aktuelles.html

Landesverband Legasthenie und Dyskalkulie e. V. Berlin
http://lvl-berlin.de/

Landeszentrale für politische Bildungsarbeit Berlin: Publikationen
http://www.berlin.de/politische-bildung/publikationen/
Kostenlose Publikationen der Landeszentrale für politische Bildungsarbeit für Schüler, Auszubildende, Studierende u.a.
Mehr: https://www.berlin.de/sen/bjw/service/presse/pressearchiv-2016/pressemitteilung.434672.php
Stichwort Bildung: http://www.bpb.de/gesellschaft/kultur/zukunft-bildung/
Schulnewsletter: http://www.bpb.de/lernen/formate/schulnewsletter-archiv/ - September 2017, Thema: Bundestagswahl 2017: http://www.bpb.de/politik/wahlen/bundestagswahlen/

Friedrich-Ebert-Stiftung: Umgang mit Heterogenität in Schule und Unterricht
„ZUSAMMENFASSUNG
In jeder Schule findet sich eine breite Vielfalt an Begabungen, Potenzialen und Interessen. Lehrkräfte haben den pädagogischen Auftrag, alle Schüler_innen bestmöglich in ihrer Persönlichkeits- und Kompetenzentwicklung zu unterstützen, um so die Voraussetzungen für gesellschaftlicheTeilhabe, lebenslanges Lernen und ein erfülltes Leben zu schaffen.
Die Studie bildet aus der Perspektive der empirischen Bildungsforschung Dimensionen von Heterogenität ab. Sie zeigt, wie das Schulsystem strukturell reagiert und welche Potenziale der Unterricht für die Förderung sehr unterschiedlicher Schüler_innen hat. Daraus werden Bedingungen für einen konstruktiven Umgang mit Heterogenität im Unterricht in einem inklusiven Schulsystem abgeleitet.
Dimensionen von Heterogenität: Heterogenität im Klassenzimmer entsteht aus unterschiedlichen Merkmalen. Die Studie unterscheidet den familiären Hintergrund (sozioökonomisch, Migrationshintergrund) und das individuelle Lernpotenzial (bildungssprachliche Fähigkeiten, Intelligenz,Vorwissen). Geflüchtete Kinder und Jugendliche bringen neue Facetten von Heterogenität in die Schulen, u.a. weil sie Deutsch neu lernen müssen. Sonderpädagogische Förderbedarfe oder chronische Krankheiten sind weitere Dimensionen von Heterogenität, ebenso Rollenerwartungen an Mädchen und Jungen.
Wie reagiert das Schulsystem auf Heterogenität? Das gegliederte deutsche Schulsystem ist historisch gewachsen und hat mit dazu beigetragen, dass der Einfluss der sozialen Herkunft auf den Bildungserfolg stark ausgeprägt ist. Seit PISA 2000 hat sich die Durchlässigkeit erhöht: Die Zahl der Schulen mit mehreren Bildungsgängen, die auch zum Abitur führen, hat zugenommen und Schüler_innen mit einem sonderpädagogischen Förderbedarf haben das Recht, eine allgemeinbildende statt einer Förderschule zu besuchen. Die Differenzierung des Schulsystems hatte ursprünglich das Ziel, homogene Lerngruppen zu bilden, jedoch ist die leistungsbezogene Heterogenität auch innerhalb einzelner Schulformen beträchtlich. 
Umgang mit Heterogenität im Unterricht: Innere Differenzierung zielt darauf ab, den Unterricht flexibel an den Kenntnisstand und die Lernbedürfnisse der Schüler_innen anzupassen – was impliziert, dass in einer Klasse verschiedene Lernaktivitäten zeitgleich stattfinden. Differenzierung kann z. B. im Tempo, im Niveau oder dem Ausmaß der Unterstützung und Zugänge erfolgen. Das erfordert von den Lehrkräften ein hohes Maß an diagnostischer und didaktischer Kompetenz. Eine lernbegleitende Diagnostik ist unerlässlich und es mangelt aktuell noch an differenzierten Unterrichtsmaterialien. Als ein Beispiel für einen konsequent differenzierten Unterricht wird das Lernbüro vorgestellt; das Gruppenpuzzle ist ein Beispiel für kooperative Lernformen. Sprachförderung bedeutet nicht nur, die Alltagssprache zu lernen. Vielmehr ist für viele Schüler_innen die durchgängige Förderung der Bildungssprache im Fachunterricht wichtig. Die Autorinnen stellen Modelle der sprachlichen Bildung und der Integration neu eingewanderter Kinder vor und stellen fest, dass von der Einrichtung separater Vorbereitungsklassen eher abgeraten wird. Besonders leistungsstarke und begabte Schüler_innnen profitieren von einem binnendifferenzierten Unterricht, häufig werden aber weitere Lernangebote benötigt, damit auch diese Kinder ihr Potenzial voll entwickeln können. Neben dem Lernklima im Unterricht ist die Schule ein prägender Sozialisations- und Entwicklungsort für Kinder und Jugendliche. Ganztagsangebote haben ein großes Potenzial im Hinblick auf einen besseren Umgang mit Heterogenität. Ob dieses erfüllt wird, hängt u.a. davon ab, wie gut es gelingt, konsistent individuell zu fördern. Als Rahmenmodell für diese Fragen wird das ‚Response to Intervention‘-Modell vorgeschlagen, das sich als Modell für einen adaptiven, flexibel differenzierenden Unterricht eignet. 
Wie können sich Schulen entwickeln? Eine intellektuell fordernde und anregende Lernumwelt fördert die Intelligenz von Schüler_innen. Für viele Lehrkräfte erfordert die Umstellung auf einen differenzierten Unterricht ein radikales Umdenken. Neben diesem Einstellungswandel sind diagnostische Kompetenz und didaktische Expertise erforderlich. Lehrer_innen benötigen Material, das sie bei der Diagnostik unterstützt und einen differenzierten Unterricht ermöglicht. Es sind Leitlinien dafür erforderlich, was Schüler_innen mindestens können sollen und in der Regel können sollten. Räume und Fachkräfte sind unerlässlich, damit außerschulische Faktoren einbezogen werden können. Ohne Unterstützung durch multiprofessionelle Teams ist das nicht möglich. Der Umang mit Heterogenität in der Schule ist komplex, anspruchsvoll und bedeutet viel Arbeit.
Was brauchen Schulen für diese Entwicklung? Guter Unterricht muss zu den Lernmöglichkeiten und den Lernbedürfnissen der einzelnen Schüler_innen passen. Zentral ist der pädagogische Umgang der Lehrkraft mit Heterogenität. Dabei kommt es darauf an, die Kompetenzen von Lehrkräften zu erweitern und Kooperation und Austausch zwischen Lehrkräften zu verbessern. Es werden Konzepte, Materialien und Personal für die schulische Integration von zugewanderten Kindern und Jugendlichen benötigt und es müssen mehr Materialien für einen binnendifferenzierten Unterricht entwickelt werden.“
Studie 2017: http://library.fes.de/pdf-files/studienfoerderung/13277.pdf

Bertelsmann-Stiftung: Eltern geben jährlich rund 900 Millionen Euro für Nachhilfe aus
„In Deutschland erhalten 1,2 Millionen Schüler Nachhilfe. Nicht alle von ihnen haben schlechte Noten. Ganztagsschulen bieten Möglichkeiten, privat finanzierte Nachhilfe zu ersetzen.“
Studie 2016: https://www.bertelsmann-stiftung.de/de/themen/aktuelle-meldungen/2016/januar/eltern-geben-jaehrlich-rund-900-millionen-euro-fuer-nachhilfe-aus/

Bertelsmann-Stiftung, u.a.: Mehr Schule wagen. Empfehlungen für guten Ganztag
Studie 2017: https://www.bertelsmann-stiftung.de/fileadmin/files/Projekte/27_In_Vielfalt_besser_lernen/170511e_ganztagsschule_doppelseiten_small-mehr-schule-wagen-empfehlung_fuer-guten-ganztag.pdf

Mediendienst Integration
http://mediendienst-integration.de/ueber-uns.html

Verbraucherzentrale: Schulportal für Verbraucherbildung
http://www.verbraucherbildung.de/aktuelles

LobbyControl
https://www.lobbycontrol.de
http://digitalpresent.tagesspiegel.de/lobbylandschaft

Druck auf Bundesregierung: Neues Portal will Lobbyisten outen
Wie stark mischen Unternehmen und Verbände bei neuen Gesetzen mit? Zwei Organisationen machen jetzt mit einem Onlineportal Druck auf die Regierung - damit sie bislang unveröffentlichte Lobby-Papiere herausgibt.
Mehr: http://www.spiegel.de/politik/deutschland/lobbyismus-neues-portal-will-einfluss-auf-bundesregierung-oeffentlich-machen-a-1151923.html

Gläserne Gesetze
Welchen Einfluss haben Lobbyisten auf Ministerien? Hilf uns dabei, Gesetze in Deutschland transparenter zu machen!
https://fragdenstaat.de/gesetze/

Gemeingut in Bürgerhand
https://www.gemeingut.org/

Das ABC der „Berliner Schulbauoffensive“
https://www.gemeingut.org/das-abc-der-berliner-schulbauoffensive/

Otto Brenner Stiftung : Verdeckte PR in Wikipedia. Das Weltwissen im Visier von Unternehmen
https://www.otto-brenner-shop.de/uploads/tx_mplightshop/AH_76_Wiki_WEB.pdf

"Lernen sichtbar machen"-Wiki
„Es ermöglicht interessierten Personen, sich mit den aktuellen Forschungsergebnissen zu den Einflüssen auf Lernleistung – auf den Stufen frühe Förderung bis Hochschule – auseinanderzusetzen.“
http://web.fhnw.ch/plattformen/hattie-wiki/begriffe/Wiki

So geht Medien
Fake News im Netz erkennen
Jeden Tag erscheinen weltweit Millionen neuer Videos, Artikel und Posts im Internet. Doch woher soll man wissen: Stimmt das wirklich, was da zu sehen und zu lesen ist? Oder ist alles nur Fake? Eine Anleitung in drei Schritten.“
Mehr: http://www.br.de/sogehtmedien/index.html

Offenes Wissen für die digitale Gesellschaft (Open Knowledge Foundation Deutschland)
Die Open Knowledge Foundation Deutschland ist ein gemeinnütziger Verein,  der sich für offenes Wissen, offene Daten, Transparenz und Beteiligung einsetzt.
Hier kannst du mehr über unsere Organisation, unsere Ziele und unsere Projekte erfahren.
https://okfn.de/

Foodwatch: Schluss mit Schleichwerbung in der Schule!
Mehr:
https://www.foodwatch.org/de/informieren/kinderernaehrung/2-minuten-info/
https://www.foodwatch.org/de/informieren/kinderernaehrung/e-mail-aktion-schulmaterial/#3

Wie Verbraucherbildung an Schulen kommt
http://www.vzbv.de/dokument/wie-verbraucherbildung-schulen-kommt

Hate Speech – das sollten Eltern wissen
https://www.internet-abc.de/eltern/familie-medien/gefahren-und-schutz-viren-mobbing-werbung-datenschutz/hate-speech-das-sollten-eltern-wissen/

Grauzonen. Rechte jugendliche Lebenswelten in Musikkulturen
Mehr: http://lernen-aus-der-geschichte.de/Lernen-und-Lehren/content/13328

Unterstützung im Berufswahlunterricht – für Lehrer/innen und Schüler/innen
Das neue Lehrerheft von planet-beruf.de, herausgegeben von der Bundesagentur für Arbeit, ist der ideale Begleiter im Berufswahlunterricht. Für Schülerinnen und Schüler stehen die neuen Arbeitshefte mit vielen hilfreichen Artikeln, Checklisten und Arbeitsblättern bereit.
http://planet-beruf.de/index.php?id=25612

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Impressum

Herausgeber und Redaktion (VisdP): André Nogossek


Bezirkselternausschuss Charlottenburg-Wilmersdorf

Vorsitzender: Andreas Ritter

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